Muss auf geerbte Aktien Abgeltungssteuer entrichtet werden?

1 Antwort

Wie bei alem was man erb, so tritt man auch bei Aktien in die Rechtsposition des Erblasser ein. Häte er für die Aktien bei einem Verkauf Abgeltungssteuer zahlen müssen, wird man sie selsbt auch zahlen müssen.

Fiele es bei ihm noch unter Spekulatiossteuer mit entfall nach 12 Monaten, dann auch für den Erben.

Für die erträge, wie bei selbst gekauften, immer.

Aktien 2010 wohnhaft im Ausland gekauft; Abgeltungssteuer bei Umzug nach Deutschland?

Hallo,

Ich wohne derzeit (seit vielen jahren) in NL, und überlege nach deutschland zurück zu kehren. Nun ist es so dass ich in 2010 und 2011 Aktien gekauft, verkauft und wieder gekauft habe, aber leider recht viel Verluste gemacht habe.

Ich möchte die Aktien noch behalten, weil ich denke dass sich die Kurse noch erholen werden. Sollte der ursprüngliche Kaufkurs wieder erreicht werden, möchte ich mit den Aktiengeschäften aufhören!

Zum Beispiel, Aktien gekauft für 10, verkauft für 6, zurück gekauft für 6,20. Hoffen auf 10,20. Dann verkaufen und aussteigen.

Was passiert wenn ich nun nach deutschland ziehe? Gesetzt den Fall ich ziehe 2012 nach Deutschland und behalte mein noch im Asuland wohnhaft gekauftes Depot bei. In 2013 verkaufe ich die Aktien. Gilt bis dahin eine Art Bestandsschutz (weil ja im Auslanfd gakuft und als "Umzugsgut" mitgenommen), oder muss ich die volle Abgeltungssteuer zahlen die auf den Kursgewinn von 6,20 bis 10,20 Euro anfallen?

Das würde nämlich bedeuten, dass mich der Umzug nach Deutschland ca. 15.000 Euro kostet, falls sich die Aktienkurse nochmal erholen sollten. Was eventuell ein Grund wäre lieber im Ausland zu bleiben.

Ich hoffe meine Frage ist verständlich. Vielen Dank für eine Antwort, habe im Internet nirgendwo etwas zu dem Thema gefunden.

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Kosten, die vom Erbe abgehen?

Eine verstorbene Verwandte hatte mich vor einigen Jahren mit meinem Einverständnis zu ihrem Testamentsvollstrecker erkoren.

Ich ging davon aus, dass ich Beerdigung, Haushaltsauflösung und die nicht sonderlich komplizierte Aufteilung ihrer Hinterlassenschaft durchziehen müsste.

Inzwischen weitet sich das aber aus, weil sie offensichtlich schon seit Jahren keine Einkommenssteuererklärung mehr abgegeben hatte - sie hatte zuletzt "Altersheimer" und die Betreuerin hatte den Job wohl begrenzt ernst genommen - und auch die dafür notwendigen Unterlagen nicht mehr aufzufinden sind.

Ich muss jetzt also versuchen, diverse Unterlagen erneut zu beschaffen und mehrere Steuerklärungen nachträglich anfertigen zu lassen, was neben Zeit natürlich auch Geld kostet.

Welche der so entstehenden Kosten darf ich eigentlich vom Erbe abziehen, was ja auch die Erbschaftssteuer reduzierte?

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Jährlich Aktien verkaufen um Steuerfreibetrag auszunutzen?

Hallo, mir stellt sich seit einiger Zeit die Frage ob es sinnvoll ist jährlich einen Teil seiner Aktien, welche im Plus sind, zu verkaufen um die 801€ des Steuerfreibetrages auszunutzen.

Es ist doch so wenn ich Aktien mehrere Jahre halte und diese immer weiter ins Plus gehen und man bei einem späteren Verkauf z.B. 3000€ Gewinn damit macht, dann werden in dem einen Jahr wo ich diese verkaufe ja zusätzlich 25% Abgeltungssteuer von den restlichen 2199€ erhoben. Das somit knapp 550€ wären. Wenn ich jetzt aber jährlich nur einen Teil meiner Aktien verkaufen, womit der Gewinn unterhalb von 801€ liegt und danach die Aktien einfach wieder neukaufe, dann reduziert sich der Einstiegskurs und bei einem späteren Verkauf haben ich damit weniger Gewinn was wieder zu versteuern wäre.

Sinnvoller wäre es natürlich den Steuerfreibetrag mit etwas zu anderes erzielen (z.B. Festgeld, Tagesgeld usw.) aber das wirft ja mittlerweile immer weniger ab.

Deshalb meine Frage, habe ich da einen Denkfehler drin, oder ist das tatsächlich so? Das ich Verlust natürlich mit einberechnen kann ist mir natürlich auch bewusst.

Danke + Gruß

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