Muss Arbeitgeber Heimfahrten zahlen bei längerem Auswärtseinsatz?

4 Antworten

Es geht um einen Monat. ausserdem ist in dem Ausbildungsvertrag vermutlich niedergelegt, dass Du auch für bestimmte Phasen in einer anderen Niederlassung eingesetzt werden kannst.

Bei nur einem Monat wird der AG vermutlich die Hin- und die Rückreise zahlen und den Aufenthalt.

Das Du einen Nebenjob hast, ist Dein Problem, auch wenn die Tätigkeit genehmigt ist.

Etwas schmunzeln musste ich über:

von bayern nach mühlheim schicken, also am anderen Ende von Deutschland.

Typisch Bayer, für den in Frankfurt mein, die Küstenregion anfängt.

Passau - Mühlheim 673 Kilometer

Passau - Flensburg (andere Ende von Deutschland) 984 Km

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

wie sieht es eigentlich rechtlich aus? müssen diese niederlassungen denn auch namentlich genannt sein? in meinem ausbildungsvertrag steht ein verweis auf eine anlage, die ich bei vertragsunterzeichnung nicht ausgehändigt bekommen habe. ich habe nichts unterschrieben wo namentlich eine niederlassung genannt ist

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@Alexander98

Es würde reichen, wenn im Vertrag steht, dass ein Einsatz auch in Konzernbetrieben und auswärtigen Niederlassungen zulässig ist, wenn es dem Ausbildungsziel dient.

Wenn man Dir die Reisekosten ersetzt ist alles in Ordnung.

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Hallo,

der AG k a n n, er m u s s aber nicht !

Für Azubis gilt wie bei allen AN generell, das Reisekostenrecht.

Weigert sich der AG die Reisekosten im Vorfeld zu übernehmen, kannst du deine Auslagen über die EstE im darauffolgenden Steuerjahr als Werbungskosten geltend machen.

https://www.reisekostenabrechnung.com/reisekosten-gegenuber-arbeitgeber-geltend-machen-ratgeber/

Einen großen Teil der verauslagten Kosten bekommst du somit über die Veranlagung zurückerstattet.

Bist du finanziell nicht dazu in der Lage in Vorkasse zu gehen, solltest du dies mit dem AG klären.

Einen großen Teil der verauslagten Kosten bekommst du somit über die Veranlagung zurückerstattet.

Vorsicht, nicht einmal ein Spitzenverdiener bekommt den großen Teil zurückerstattet. Bei einem Auszubildenden halten sich die Steuererstattungen in engen Grenzen - es wird ja maximal das erstattet, was auch als Lohnsteuer abgeführt wurde.

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@Mikkey

Ja gut, mehr als Lohnsteuer gezahlt gibt's nicht zurück, das ist richtig !

Aber deine Ergänzung ist natürlich gut und legitim, denn viele AN wissen dies nicht. Mein Fehler !

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Ich denke der Arbeitgeber muss natürlich die Kosten erstatten. Natürlich kannst Du einen Reisekosten-Vorschuss verlangen. Sonst müstest Du die Kosten ja finanzieren, was ja mit weiteren Kosten verbunden ist. Wenn kein Reisekosten-Vorschuss gezahlt wird, bzw. Kostenübernahme verweigert, würde ich die Dienstreise mit Hinweis darauf verweigern. Das ist legitim.

Klar kann man das bei der Steuer angeben, aber EST-Erklärung kommt 1 Jahr später und ist nicht kostenlos und es wird nicht alles erstattet und kostet beim Steuerberater Geld. Warum solltest Du die EST-Erklärung selbst machen? Nein das muss man nicht, kann man selbst mit Abi nicht.

Das mit Deinem Nebenjob ist natürlich ein Problem, das Du selbst regeln musst. Entweder Du reist auf Deine Kosten am Wochenende an oder Du nimmst beim Nebenjob Urlaub oder bummelst Zeit ab etc. Es würde sich ja nur um 3 Wochenenden handeln.

Dass der Arbeitgeber die An- und Abreise bezahlen wird, steht sicher ausser Frage. Er wird sich aber wegen deer Kurzen Aufenthaltsdauer nicht an den Wochenendheimfahrten beteiligen, es sei denn der Azubi ist verheiratet.

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@Snooopy155

ich werde das mit dem nebenjob irgendwie regeln. aber in deswegen ganz ganz sicher nicht hintenanstellen, ich benötige ihn finanziell. entweder urlaub und anscheinend gibt es ein urteil dazu, dass der ag jede zweite woche so eine heimfahrt zahlen muss. da werde ich ihn mal nett drauf hinweisen, urteile sind nichts anderes als gesprochens recht.

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Direktversicherung Steuern

*Mein Arbeitgeber hat für mich eine Direktversicherung abgeschlossen, die ich nach Ausscheiden privat (den größten Teil) weiterbezahlt habe. Bei Auszahlung wurde mir vom gesamten Betrag Kapitalertragsteuer und Soli abgezogen. Auch Einkommensteuer hab ich dafür in vollem Umfang bezahlt. Krankenversicherung ebenso. Nach dem Urteil des BGH wurde mit ein *Teil des Krankenkassenbeitrages zurückbezahlt und ich muss nur noch für den Teil, der vom Arbeitgeber geleistet wurde, Beiträge zahlen. Meine Frage: Die Versteuerung müsste sich doch logischerweise auch nur auf den eingezahlten Anteil vom Arbeitgeber beziehen. Gibt es da schon ein erneutes Urteil?

Vielen Dank für die Antworten. Aber wirklich weitergeholfen haben sie mir nicht. Detail zu der Versicherung. Abschluss: ? ;privat weiterbezahlt ab dem 31.08.1986; fällig war sie am 01.02.2008.* Ich habe schon bei der Versicherungskammer Bayern (Versicherer) nachgefragt. Da die Versicherung als Sicherheit für ein Darlehen (habe mich selbständig gemacht) eingesetzt wurde, ist sie nach deren Aussagen steuerpflichtig. Ich habe auf deren Anraten beim Finanzamt nachfragt. Das damals zuständige Finanzamt verwies mich an das nun für mich zuständige FA (bin umgezogen), die jedoch behaupten, es sei alles richtig so. Steuern sind für den Gesamtbetrag in voller Höhe fällig. Mein Dilemma ist obendrein, dass die gesamte Summe in die Firma geflossen ist, die bereits übergeben wurde (hatte einen schweren Schlaganfall) und ich nun zumindest auf der Einkommensteuer sitzen geblieben bin, die nicht unerheblich war.****

Die Frage wurde leider falsch verstanden. Das Geld ist in meine Firma geflossen, die an meinen Sohn übergeben wurde, das wurde bei der Firmenübergabe so vereinbart (leider ohne den Passus, dass er evtl. Folgekosten übernehmen muss). Meine Frage: Wohin kann ich mich nun wenden um wieder an mein Geld zu kommen?**

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