Müßte Uli Hoeneß nicht eigentlich pleite sein, wenn er immer die Wahrheit gesagt hat?

4 Antworten

Bei ihm ist bestimmt einiges falsch und durcheinander gelaufen.

Bestimmt wird er nun, im Nachhinein, mehr Steuern bezahlen, als er es hätte tun müssen, wäre es gleich ordnungsgemäß gelaufen. z. B. entfällt ein Teil der Verlustverrechnungen und Verlustvorträge wegen der Vorschriften wie im Falle von Steuerhinterziehungen zu verfahren ist, weil in dem Fall einige Steuervergünstigen entfallen.

Auf der anderen Seite hat er sein ehrlich verdientes Vermögen wohl auch zum Teil gut angelegt (Beteiligung an der Würstchenfabrik). Ausserdem wird nicht sein ganzes Einkommen mit 50 % versteuert haben.

Ein paar Milliönchen werden ihm hoffentlich noch bleiben.

Und, im Extremfall, würde er wirklich pleise sein, bin ich mir sicher, würde unter den Bayernfans eine Sammelaktion gemacht, die ihn in die Lage versetzen würde die Steuerschulden zu zahlen.

dann könnte es doch ganz schnell passieren, daß die Staatsanwaltschaft wieder aktiv wird?

Es gibt im Strafrecht das, was man Rechtskraft nennt. Alle in das jetzt abgeschlossene Verfahren einbezogenen Tathandlungen sind von der Rechtskraft umfasst. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der gute U.H. bei seinen geradezu manischen Aktivitäten noch mehr Auslandskonten hatte als jetzt bekannt. Angeblich soll er -die mir bekannten Zahlen variieren- auf den jetzt bekannten Schweizer Konten innerhalb von 10 Jahren 50.000 bis 70.000 Geschäfte getätigt haben. Wenn man sich das mal auf die Zahl der Bankarbeitstage herunter bricht, frage ich mich, wieviel Stunden U.H. -der ja auch noch zahlreiche andere Aktivitäten hatte- eigentlich am Tag gearbeitet hat.

Was die Gesamtbilanz betrifft, so sind da etliche Dinge ungeklärt, jedenfalls für die Öffentlichkeit. Ich kann mir kaum vorstellen, dass U.H. Summen in 9-stelliger Höhe -man redet von 150 bis 400 Millionen Euro oder Franken- restlos wieder verspekuliert hat. Insofern müßte er die von Dir genannten 50 Millionen aus der Portokasse zahlen können. Nicht vergessen darf man, dass er außer den Schätzen im ehedem verschwiegenen Schweizerländle ja auch noch in D. größeres Vermögen haben dürfte. Die Hoffnung, U.H. bei seinen Freigängen aus dem Knast beim Flaschensammeln beobachten zu können, wird eher nicht aufgehen.

= Meine Frage mit anderen Worten formuliert.

Bzw. Du weist im Prinzip bisher auch nicht mehr als ich.

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@maxbreak

Ich glaube, nur U.H. kennt die ganze Wahrheit. Hast Du es nicht auch merkwürdig gefunden, dass seine Verteidiger im Grunde nur Zuschauer waren? Es gibt viele Dinge die da nicht geklärt sind. Allerdings: Wenn ein Lebensachverhalt vollständig zur Anklage stand, ist er mit dem Urteil "ausgeurteilt". Die sog. Wiederaufnahme einer Sache ist nur unter ganz engen und sehr selten gegebenen Voraussetzungen möglich.

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Welchen praktischen oder finanziellen Sinn haben Deine Spekulationen, was, wäre, wenn, unter umständen, vielleicht oder doch nicht??? Während der Verhandlung kurz vor der Urteilsverkündung sind mal eben 75.000 Seiten der Transaktionen von U. Hoenes Steuerberater und der Schweizer Bank an die Staatsanwaltschaft München übermittelt wurden. Zeitweise waren sogar die Steuerexperten der Staatsanwaltschaft überfordert und Du kommst hier mit so einer Milchmädchenrechnung.

Ich habe im Prinzip nicht damit angefangen. Viele haben die Sache Hoeneß und das Urteil nach ihrem Ermessen kommentiert und es nicht einfach damit belassen bzw. nicht akzeptieren wollen, wie die Behörden/Gerichte entschieden haben. Sie haben lediglich aufgrund der "mutmaßlichen Schadenssumme" von fast 30 Millionen Euro ihre wie ich finde recht oberflächlichen persönlichen Urteile gefällt.

Ich hinterfrage solche Vorgänge aber gerne auch mal etwas tiefgreifender und bin daher im Laufe der Zeit auf etwas andere Auffassungen bzw. Aspekte als der "Mainstream" gestoßen. Wollte lediglich, wissen ob ich damit wirklich so falsch liege.

Wenn das nicht sinnvoll ist, werde ich es in Zukunft lieber bleiben lassen.

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