Müsste hier Umsatzsteuer gezahlt werden?

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Müsste der Deutsche an das dt. FA 19% Umsatzsteuer zahlen?

Ja. § 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 3a Abs. 2 UStG

Wenn ja, würde er die Umsatzsteuer ja wieder vom FA zurückbekommen, da es ein Business-To-Business Vorgang war oder?

Ja. § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 i. V. m. § 13b Abs. 2 Nr. 1 UStG

Wenn er nun mit einem Steuerberater Erklärungen abgibt für die letzten
Jahre seiner selbstständigen Aktivität, muss er da die $190 Umsatzsteuer
zahlen?

Ja. Die Steuerpflicht hatten wir oben ja bereits festgestellt.

Und wenn er die $190 nachzahlen muss, kann er diese Umsatzsteuer wieder einfordern?

Ja. Notfalls auf der Grundlage von § 177 Abs. 1 AO.

Bin mir hier unsicher, da er ja kein Gewerbe angemeldet hat

Wieso vermengst du Gewerberecht und Umsatzsteuerrecht? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

Alles Klar. Danke!
"Wieso vermengst du Gewerberecht und Umsatzsteuerrecht? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun."

Habe eigentlich gedacht, dass man vom Finanzamt nur als Unternehmer eingestuft wird, wenn man ein Gewerbe angemeldet hat. Aber gut, wieder einmal etwas neues gelernt :)

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@Casio58413

Habe eigentlich gedacht, dass man vom Finanzamt nur als Unternehmer eingestuft wird, wenn man ein Gewerbe angemeldet hat.

Dann würde ja jeder, der gegen die Anmeldepflicht verstößt, sich auch auf ganz billige Weise der Steuerpflicht entziehen können. Nein, die Sache ist viel einfacher: Der Steueranspruch des Finanzamts entsteht, sobald der Tatbestand verwirklicht ist, an den das Gesetz die Steuerpflicht knüpft - egal, ob ein Gewerbe angemeldet ist oder nicht. Wenn es nicht angemeldet ist, gibt's höchstens noch ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen die Meldepflicht obendrauf.

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Die Seite ist nicht das Problem, denn das was Du beschrieben hast, ist nichts anderes, als das, was man unter Vorsteuerabzug versteht.

Ob das nun so wie beschrieben bei US-Unternehmen abläuft, oder ob man die Vorsteuer aus den Rechnungen, die man von inländischen Unternehmen bekommt, abzieht, ist egal.

Umsatzsteuerlich hast Du einfach die Umsatzsteuer aus Deinen einnahmen (nach Abzug der Vorsteuer) abzuführen.

Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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