Müssen Verträge eines Verstorbenen vom Erben gekündigt werden?

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3 Antworten

Erlöschen werden nur höchstpersönliche Verpflichtungen. Vereinsmitgliedschaften gehören dazu. Alles andere muß vom Erben oder einer anderen für den Nachlaß verantwortlichen Person gekündigt werden. Woher Du allerdings die Frist von 3 Monaten nimmst, weiß ich nicht. Das gilt für Wohnungsmietverträge. Fristen anderer Verträge können kürzer oder auch länger sein.

LittleArrow 23.11.2012, 00:08

Ergänzung:

Bzgl. Wohnmietvertrag: § 564 BGB: beiderseits ist eine a.o. Kündigung mit gesetzlicher Frist möglich. Diese a.o. Kündigung gilt also auch, wenn es sich um einen Zeitmietvertrag handelt oder auf das Kündigungsrecht (für max. 48 Monate) verzichtet wurde.

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__564.html

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Müssen Verträge eines Verstorbenen vom Erben gekündigt werden?

Verträge erlöschen nicht mit dem Tod eines Vertragspartners, sie werden, ebenso wie das übrige Vermögen, vererbt.

Oder würde das mit dem Tod des Vertragspartner automatisch erlöschen?

Stell Dir mal vor z. B. Dein Vermieter stirbt und der Vertrag würde automatisch erlöschen ...

Woher sollen dienn die Vertragspartner wissen, dass derjenige gestorben ist? Also ja, hinschreiben und kündigen.

EnnoBecker 22.11.2012, 15:17

Na hör mal!

Jeder gewissenhafte Vertragspartner, ob nun Vermieter, Stromanbieter oder sonstwer wird doch mindestens einmal pro Monat alle seine Kunden aufsuchen und gucken, ob die gestorben sind.

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Privatier59 22.11.2012, 19:07
@EnnoBecker

Gucken braucht er nicht, nur riechen. Allerdings, ich kenne Leute die schon zu Lebzeiten.........

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