Müssen sich die gesetzlichen Erben die Kosten für die Beerdigung teilen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die gesetzliche Erbfolge eintritt, muss dann jeder Erbe, der Quote seines Anteils nach, seinen Beitrag zu den Beerdigungskosten bezahlen?

Nein.

Vielmehr fallen die Bestattungskosten insgesamt als Verbindlichkleit dem Nachlass zu und wären daraus zunächst zu überweisen.

Nach Abzug dieser und aller Nachlassverbindlichkeiten (3 Monatsmieten, Versicherungsprämien, Darlehensraten,...) und Erbfallverbindlichkeiten (Totenschein, Grabpflege,...) bliebe der sog. Reinachlass, an dem sich Erb- und Pflichtteilsansprüche quotal bemessen und davon auszubezahlen wären.

Da dies Monate dauern kann, bis das letzlich saldiert wäre, käme ein vorfristige Abschlagszahlung in Betracht.

G imager761

umgekehrt, erst werden die Kostne vom Vermögen des Verstorbenen beglichen. Erst danach wird das Erbe bestimmt und aufgeteilt.

Gegenfrage: Was meinst Du denn, wer die Beerdigung bezahlt? Und wenn einem der Beteiligten die Sache zu teuer ist, dann soll er eben sein Erbe ausschlagen.

Und je nach Bestattungsgesetz bringt einem das auch nix. (Zumindest auf die Bestattung bezogen).

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