Muessen nicht in Deutschland wohnende Auslaender den Solidaritaetszuschlag zahlen?

3 Antworten

Der Solidaritätszuschlag ist ein Zuschlag auf die gesetzliche Einkommensteuer.

Also, jeder der den Tatbestand erfüllt einkommensteuer zu zahlen (in dem Fall als beschränkt Steuerpflichtiger, zahlt die auf diese Einkommensteuer zu zahlenden Zuschläge, also hier auch den Soli.

Er ist kein Zuschlag, sondern eine Ergänzungsabgabe. Dem Zahlenden mag es egal sein, wie das Ding heisst, aber einmal falsch benannt kann Folgen haben. Wer kennt nicht die deutsche Justiz.

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So wir die Deutschen mit dem amerikanischen Bedürfnis nach Informationen solidarisch sein müssen, müssen eben die Amerikaner solidarisch den dem deutschen Bedürfnis nach Steuereinnahmen sein.

So wir die Deutschen mit dem amerikanischen Bedürfnis nach Informationen solidarisch sein müssen,....

;-)) , es hat eben jeder Staat so seine Bedürfnisse, die nicht unbedingt bei den Betroffenen Zustimmung finden ! K.

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Ist das gesaetzlich verankert?

Ja, ist es. Und: Auch ich muß Solidaritätszuschlag zahlen obwohl ich damals nicht geschrien habe "Die Mauer muß weg".

Verständnisfrage: wie kann ich Einkommensteuer - Kapitalertrag und Kirchensteuer unterscheiden?

Hallo,

ich habe heute meinen Einkommensteuerbescheid erhalten, in dem festgestzt wird, dass ich 410 Euro Einkommensteuer zu entrichten habe sowie 22,55 Euro Solidaritätszuschlag und 36,90 Euro evangelische Kirchensteuer.

Ich habe im Jahr 2014 1680 euro Kapitalerträge gehabt. Es waren Zinsen von einem Privatdarlehen. Diese habe ich in der Anlage KAP Zeile 19 angegeben (Kapitaleinkünfte, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben). ich hatte sonst keinerlei Einnahmen. Ich habe nicht gearbeitet oder Sozialleistungen in Anspruch genommen.

Ich habe auch noch die ca. 800 Euro Krankenkassenbeiträge angegeben (ich glaube unter Sonderausgaben oder so, bin ich mir jetzt nicht mehr ganz sicher) denke aber, dass diese irrelevant sind.

Nun habe ich mehrere Fragen: 1.) Wieso muss ich Einkommensteuer bezahlen, wenn meine Einkünfte doch weit unter 8000 Euro waren? Ich dachte die Kapitalertragssteuern fallen erst an, wenn ich darüber liege? 2.) Ich dachte man hätte einen Freibetrag von 800 Euro für Kapitalerträge? Also müssten wenn dann nicht 1680-800 Euro versteuert werden? 3.) Warum muss ich Kirchensteuer entrichten? Ich wüsste nicht, dass ich Mitglied in der Kirche. Ich war seit 20 Jahren nicht mehr in der Kirche und wollte ehrlich gesagt auch mit all dem nichts mehr zu tun haben.

Bei den Berechnungsgrundlagen steht übrigens, dass die 1680 Euro unter die Einkünfte fallen, die nach §32d Abs. 1 ESTG besteuert werden. Als Sparer-Pauschbetrag sind 0 Euro angegeben.

4.) Habe ich versehtlich falsche Angaben bei der Steuererklärung gemacht? Kann ich diese korrigieren, indem ich eine berichtigte Steuererklärung einreiche und Widerspruch der Festsetzung einlege (oder so in der Art)?

Ich freue mich über Ratschläge. vielen Dank!

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