müssen Erben immer gemeinsam handeln oder kann eine Vollmacht erteilt werden?

1 Antwort

Man kann mit einer entsprechenden Vollmacht einen bevollmächtigten bestimmen, der alles erledigen kann.

Bargeld abheben - Karte deaktiviert

Für das Sparkassen-Girokonto meines kürzlich verstorbenen Vater habe ich eine Vollmacht über den Tod hinaus. Ich habe die Sparkasse persönlich über den Tod meines Vaters informiert und dabei eigentlich alles geklärt, dachte ich.

Als ich am Automaten Kontoauszüge ausdrucken wollte, mußte ich feststellen, daß die Karte deaktiviert war. "Das wird bei Verstorbenen immer so gemacht", hieß es. Die Kontoauszüge wurden mir aber manuell ausgedruckt.

Meine Frage ist nun: Wie kann ich mit meiner Vollmacht (plus Kennwort) von dem Konto Geld abheben?

Ich selbst war kein Kunde dieser Sparkasse, kenne mich mit deren Gepflogenheiten nicht aus und habe von meinem eigenen Konto seit Jahrzehnten kein Bargeld ohne Karte abgehoben. Gibt es einen Vordruck, den man statt der Karte benutzen kann?

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Kontoauflösung mit Teilerbschein

Hallo! Ich habe eine Frage zum Thema Erbrecht und hoffe auf ein paar Tipps. Ziel ist die Auflösung eines Girokontos.

Ausgangslage ist eine Erbschaft die zu gleichen Teilen auf 5 Erben aufgeteilt ist. Zum Erbe gehören mehrere Konten mit Guthaben. Vor allem die Auflösung eines Girokontos ist Ziel. Seit nunmehr 12 Jahren ist keine Auflösung möglich.

4/5 der Erben sind sich einig im Handeln und Vorgehen und streben die Auflösung an. Für diesen Teil der Erben besteht ein Teilerbschein. Diessollte ja eigentlich im Interesse derErfüllung des Erbes sein.

Der andere Erbe (Anteil 1/5) verweigert jede Zusammenarbeit. Keine Gespräche möglich, kein Briefkasten (Keine Zustellung möglich).

Nun meine konkrete Frage! Wie kann man eine Auflösung anstreben. Im Sinne einer ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung ist eine Auflösung absolut sinnvoll. Zum einen wird so das Erbe erfüllt und zum anderen das Erbe vor weiterem finaziellen Schaden bewahrt. Seit 12 Jahren werden jeden Monat Kontoführungsgebühren vom Guthaben abgezogen, wodurch immer weniger Geld erhalten bleibt. Somit schadet der Erbe (1/5 Anteil) dem Erbe durch seine Nicht-Mitwirkung.

Also sollte doch per Mehrheitsentscheidung eine Auflösung im Sinne der ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung möglich sein, oder?

Ich hoffe ich konnte die Umstände in den Grundzügen nachvollziehbar machen und hoffe auf ein paar hilfreiche Antworten! Kosten für einen erneuten Anwalt können nach Jahren der Streitigkeiten kaum noch weiterhin gezahlt werden.

Vielen Dank im Vorraus!

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