Müssen bei Crowdfunding Steuern gezahlt werden?

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2 Antworten

Hier ist zu unterscheiden, wofür die Leute überhaupt Geld geben.

Ich habe mal einen kleinen Ratgeber zu dem Thema geschrieben und bei mehren Crowddays dazu referiert.

Wenn es das sogenannte "reward based" crowdfunding ist, also die Förderer später ein Produkt bekommen, sind die Beträge auf jeden Fall umsatzsteuerlich, wie ertragsteuerlich steuerverstrickt (auch wenn ggf. keine Steuer zu zahlen ist, weil die Beträge gering sind).

Wenn es um "donation based" geht, also die Förderung eines Projekts, was auch als gemeinnützig angesehen werden kann (auch wenn kein gemeinnütziger Verein dahinter steht), kann es sich ggf. um eine Schenkung handeln, oder es ist zwar keine Schenkung, aber es fällt eben keine Steuer an, weil nicht verdient wird, oder kein Leistungstausch stattfindet.

Eine Beurteilung kann man verbindlich nur abgeben, wenn man den Sachverhalt kennt. Also wer macht was und sammelt dafür Geld ein und was bekommt der, der das Geld gibt.

Wobei einer Nennung als Förderer einer Sache schon eine Gegenleistung sein kann, weil das eine gute Reklame wäre. z. B. macht VW einen großen Teil seiner Förderungen die die zahlen, nur um das Image zu heben.

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Kommentar von Hephaistos
14.08.2017, 17:15

In meinem Fall handelt es sich um ein Software Projekt, welches ich kostenfrei zur Verfügung stellen möchte sobald es fertig ist. Allerdings fallen kosten an, die ich gerne über Spenden abdecken würde. Muss ich in diesem Fall Steuern zahlen, wenn die Spender keine Belohnung erhalten beim Crowdfunding?

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Welche Steuern meinst Du und von wem, dem Funder, Schenker oder Projekt?

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Kommentar von Hephaistos
14.08.2017, 17:16

Die Steuern, die für mich als Fundraiser anfallen würden. Es handelt sich um ein Privat-Projekt, ohne Organisation oder Unternehmen dahinter

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