Müssen Abmahnungen immer in die Personalakte eingetragen werden ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier habe ich Hinweise für Arbeitgeber gefunden:

Nehmen Sie die Abmahnung zur Personalakte. Nachdem Sie eine Abmahnung ausgefertigt haben, lassen Sie das Original dem Mitarbeiter zukommen. Eine Kopie sollten Sie zur Personalakte nehmen. Damit stellen Sie sicher, dass die Abmahnung jederzeit schnell auffindbar ist, und Sie haben in einem eventuellen Prozess sofortigen Zugriff auf alle erheblichen Tatsachen und Beweise. Um sicher zu stellen, dass Ihnen im Ernstfall keine wichtigen Unterlagen fehlen, sollten Sie nicht nur das Schreiben selbst, sondern alles in die Personalakte nehmen, was im Rahmen des Vorfalls von Bedeutung war. In die Personalakte gehören daher unter anderem:

die schriftlich erteilte Abmahnung in Kopie,

Zeugenaussagen, sonstige Beweismittel (etwa Kopie der Stempelkarte),

Empfangsbestätigungen,

Übergabebestätigungen,

Bestätigung einer Übersetzung,

Dokumente der Post (etwa Rückschein einer Einschreiben-Rückschein- Sendung),

Protokolle,

Notizen, insbesondere bei mündlich erfolgten Abmahnungen.

Hinsichtlich der Aufbewahrungsdauer sollten Sie Folgendes beachten: Es gibt keine gesetzliche Regelung, die vorschreibt, wie lange Sie als Arbeitgeber die Dokumente in der Personalakte aufzubewahren haben. Maßgebend bei dieser Frage ist daher die Schwere des Fehlverhaltens. In der Regel werden Abmahnungen nach 2 Jahren aus der Personalakte entfernt, sofern sich der Mitarbeiter seitdem korrekt verhalten hat. Bei schweren Verfehlungen, die auch eine fristlose Kündigung gerechtfertigt hätten, sollten die Unterlagen 5 bis 6 Jahre in der Personalakte verbleiben. Fristen brauchen Sie nicht zu beachten Grundsätzlich gilt: Es gibt keine so genannte Regelausschlussfrist für die Abmahnung. Sie sind also nicht verpflichtet, eine Abmahnung innerhalb einer bestimmten Frist auszusprechen. Sie sollten aber Abmahnungen zeitnah zu dem beanstandeten Fehlverhalten aussprechen.

http://www.bwr-media.de/themen/personal/abmahnung/03635_so-gehen-sie-bei-einer-abmahnung-vor.php

Eine Abmahnung gehört immer in die Personalakte. Es ist eine Verpflichtung des Arbeitgebers. Wenn der Personalchef mal wechselt, muss auch der Nachfolger noch die Möglichkeit haben, sich entsprechend über seine Mitarbeiter zu informieren. Man hat aber auch das Recht, dass der Eintrag nach zwei Jahren wieder gelöscht wird. Muss man allerdings selber drauf achten.

*arbeitsbescheinigung* muss alles eingetragen werden?

ich habe folgendes problem.

ich habe vom 8.12.2008 bis zum 16.04.09 bei firma a gearbeitet. durch die wirtschaftskrise musste ich einen aufhebungsvertrag unterzeichnen. ich kam aber am 17.04.2009 bei firma b unter. dort habe ich einen vertrag bis zum 08.12.09 bekommen sodass ich alg 1 anspruch habe. habe beim arbeitsamt mir die arbeitsbescheinigungen für firma a und b geholt und ausfüllen lassen. ich habe mich gewundert als ich von firma a nur dezember 08, januar 09 und februar 09 bescheinigt bekommen habe. mir fehlen also 1 1/2 monate für meine berechnung vom alg 1.

meine frage nun. muss mir firma a den zeitraum vom 8.12.08 bis einschließlich 16.04.09 bescheinigen?

abrechnungszeitraum ist immer zum 25. eines monats.

dezember -> normale stunden januar -> normale stunden + zulagen dezember usw.

ich bekam die zulagen immer im folgemonat.

firma a sagte mir das sie nur voll abgerechnete monate eintragen dürfen und da märz 09 und april 09 noch nicht abgerechnet wurden zum auscheidungsdatum (16.04.09) dürfen sie es auch nicht eintragen.

firma b sagt das sie mir vom 17.04.09 bis 08.12.09 bescheinigen.

ich bin am verzweifeln!

mfg marioob

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?