München ist mit dem 2. Wohnsitz nicht einverstanden

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3 Antworten

Ja, üblicherweise kann der Arbeitsort verlangen, dass ein nicht verheirateter seinen Erstwohnsitz dort anmeldet.

Mit der steuerlichen Seite hat das aber nichts zu tun. Wenn Du eine Wohnung am Lebensmittelpunkt unterhältst (maßgeblich mitbestimmst), dann hast DU gute Chancen.

Sieh es als Vorteil, dadurch sparst Du die teuere Zweitwohnsitzsteuer in München - ich vermute im Saarland sind die Mieten niedriger (?).

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vulkanismus 01.09.2014, 23:24

Ist es nicht eher so, dass der Ort des überwiegenden Aufenthalts der Erstwohnsitz ist und es dabei keine Rolle spielt, ob man verheiratet ist?

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Mikkey 02.09.2014, 12:37
@vulkanismus

Nein,es ist nicht eher so.

Ein Verheirateter (und wohl ein eingetragener Lebenspartner) kann verlangen, dass der Erstwohnsitz am Ort der Ehewohnung ist.

Auch besteht hier die Besonderheit, dass der aus beruflichen Gründen betriebene Zweitwohnsitz nicht als solcher versteuert werden darf.

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vulkanismus 02.09.2014, 15:22
@Mikkey

Da bringst Du aber selbst EStG und Meldegesetz durcheinander.

Hauptwohnsitz einer Person ist allgemein der Wohnsitz, bei welchem sie sich überwiegend aufhält. Ein Wohnsitz, der nicht Hauptwohnsitz ist, wird als Neben- bzw. Zweitwohnsitz bezeichnet (so steht es geschrieben).

Von"verheiratet" ist da nicht die Rede.

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Ging mir vor einigen Jahren in München ähnlich. Unter der Woche wegen Arbeit dort, Wochenende bei Familie. Argumentation dieselbe wie bei Dir. Erstwohnsitz = dort, wo man arbeitet, Ich habe mich dann halt nicht angemeldet, weil es nach 1,5 Jahren wieder mit Job in der Heimat geklappt hat.

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In welcher der Wohnungen hältst Du Dich denn künftig überwiegend auf?

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