Müll-Gebühren

3 Antworten

Wenn Du es schaffst, auf der Eigentümerversammlung einen Beschluß zu erwirken, dass jeder Wohnungseigentümer/Mieter seinen eigenen Müllbehälter bekommt, dann steht dem in der Regel nichts entgegen. Es gibt in Deutschland keine Pflicht, dass in Mehrfamilienhäusern die Müllentsorgung gemeinsam durchgeführt werden muß. Allerdings kann es bei der heutigen Mülltrennung schnell dazu führen dass für jeden Haushalt mehrere Mülltonnen vorgehalten werden müssen, aber auf der Wohnanlage dafür nicht ausreichend Stellfläche vorhanden ist.

Einfach einen Mülleimer anschaffen, das geht nur, wenn hier in der Satzung für die Eigentümer nichts festgeschrieben wurde.

Bei uns wird der Müll auch nach qm abgerechnet und ich mache einen schlechten Schnitt, weil alleine lebend, und beruflich viel unterwegs. Aber alles andere stell' ich mir schwierig vor, weil sich die Anzahl der Bewohner in den Wohnungen ständig ändert. Dann müsste man auf jeder Eigentümerversammlung einen neuen Schlüssel festlegen. Das einzige, was ich mir noch vorstellen könnte, den Betrag einfach durch die Anzahl der Wohnungen teilen. Aber da macht dann die Familie mit den drei kleinen Kindern ein schlechtes Geschäft.

Was die Mülleimer selbst betrifft: da bestimmt die Gemeinde, was da hin kommt. Darauf hat die Verwaltung keinen Einfluss, also bringt es an dieser Stelle auch nicht, Euch zu fragen.

Am gerechtesten finde ich die elektronischen Müllschleusen. Jede Familie hat eigenen Chip und jede Benutzung wird nachvollziehbar registriert, so zahlt jeder was er verbraucht. Evtl das vorschlagen. Über die Umsetzung kann ich allerdings von mir aus jetzt nichts sagen, sorry.

Das führt vermutlich dazu, dass die Nutzer ihren Müll an anderer Stelle entsorgen! Jede Mülltüte in einen fremden Mülleimer bringt ja bares Geld!

Das bringt nur was, wenn das nur ausschließlich möglich ist.

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@gammoncrack

Sicher, die Frage ist wem meine Antwort eher nützt. Ich denke eher dem Fragesteller. Die Allgemeinheit habe ich nicht berücksichtigt :) Moralisch mag es fragwürdig sein, aber für den Fragesteller wäre das doch in Ordnung.. :)

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@TOPWISSENinfo

Wieso nützt Deine Antwort der Fragestellerin?

Meinst Du allen Ernstes, dass die Eigentümerversammlung dieser Lösung, einmal ganz unabhängig von den Kosten, zustimmt, nur weil eine Eigentümerin aufgrund hoher Quadratmeteranzahl und Single-Nutzung benachteiligt ist?

Die Fragestellerin hat ganz sicher nach einem Vorschlag gefragt, der realisierbar ist und nicht nach einem, mit dem sie sich auf einer Eigentümerversammlung lächerlich machen würde.

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