Monatliches Einkommen: Steuern zahlen?

3 Antworten

Zumindest entfällt die kostenlose Krankenversicherung über die Eltern, wenn Du über 435,-€ pro Monat einnimmst und Du musst selbst Beiträge zahlen. Neulich hatte hier mal ein Schüler geschrieben, dass er rückwirkend horrende Summen nachzahlen musste. Also auf jeden Fall die Eltern über die Einkünfte informieren.

Steuerlich gibt es einen Grundfreibetrag von 9.000,-€ pro Jahr.

Wenn Du ein Gewerbe anmelden musst, brauchst Du dafür die Zustimmung des Vormundschaftgerichts.

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Ach ja, zur Umsatzsteuer musst Du Dich auch informieren.

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So wie du das betreibst ist das nicht gesetzeskonform, also illegal.

Es ist eine gewerbliche Tätigkeit. Dabei muss man ein Gewerbe anmelden. Das kannst du aber nicht, ohne Zustimmung des Familiengerichts, da du noch nicht voll geschäftsfähig bist.

Du denkst, du brauchst dich um die Anmeldung nicht kümmern, weil das Geld in die Schweiz geht. Aber das ist falsch. Du machst ja Verträge mit deinen Kunden, also ist es dein Geschäft. Die Provision für den Kollegen sind für dich dabei selbstverständlich Ausgaben, die deinen Gewinn schmälern.

Du solltest das in Ordnung bringen, denn für die fehlende Gewerbeanmeldung kann es ein Bußgeld geben, und der Vorwurf der Steuerhinterziehung könnte noch dazu kommen.

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Es gibt ja den Grundfreibetrag. Wenn ich unter diesem liege, ist es trotzdem Steuerhinterziehung?

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@bes6106

Ja natürlich. Denn man hat seine Einkünfte zu melden in Form einer Steuerrerklärung. Wenn man unter dem Freibetrag liegt, dann wird sich das aus dem Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes ergeben, indem dann 0,00 Steuer drin steht.

Und wie gesagt, ein Gewerbe muss man anmelden, was aber mit 17 noch nicht geht, außer man hat die Erlaubnis des Familiengerichts.

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Es geht k e i n versteuertes Geld an Dich, sondern Deine Betriebseinnahmen.

Diese minus die Betriebsausgaben ergeben Deinen Gewinn.

Der ist zu versteuern (google aber Grundfreibetrag).

Versteuerung von Einkommen in Dänemark nach Versteuerung mit Ehegattensplitting in Deutschland

In Verbindung mit einem Umzug nach Heirat kommen Fragen zu sowohl Doppelversteuerung als auch Ehegattensplitting auf. Die Kombination dieser beiden Dinge macht es etwas kompliziert.

Folgender Sachverhalt sei gegeben:

Ein Deutscher (in Deutschland ansässig) und eine Dänin (bisher in Dänemark ansässig) heiraten und ziehen für einen Monat (Dezember 2013) nach Deutschland. So ist also die Vorausetzung für die gemeinsame Veranlagung in Deutschland gegeben:

  • Die Eheleute sind verheiratet (miteinander)
  • sie leben nicht dauernd getrennt voneinander,
  • sie sind beide in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig.

Ich gehe davon aus, dass sowhol alle Einkünfte der Dänin als auch alle Einkünfte des Deutschen ermittelt werden und dann zusammen in Deutschland mach dem Ehegattensplitting-Prinzip versteuert werden. Ist das richtig?

Wie wird das Einkommen in der Dänin dann in Dänemark versteuert? Hab woanders gelesen, dass lt. DBA die Differenz zwischen den ermittelten deutschen Steuern und den ermittelten dänischen Steuern gezahlt werden muss. Muss das dann wieder anteilig nur für die Frau betrachtet werden?

Wie ihr sehr ein recht komplexer Sachverhalt, der auch ins dänische Steuerrecht reingeht. Freu mich über jegliche Rückmeldung und jeglichen Tip.

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Dienstwagen - Nachträglich über Steuererklärung auf Pauschalversteuerung wechseln?

Hallo,

in 2012 hatte ich meinen Dienstwagen via Pauschalversteuerung (0,002%-Regelung) versteuert. Hierbei versteuerte der Arbeitgeber den Nutzungswert für die Fahrten von Wohnort zur Arbeitsstätte mit 15% pauschal, ohne dass Sozialabgaben anfielen. In Zeile 18 der Lohnsteuerbescheinigung ("Pauschal besteuerte AG-Leistungen Fahrten Wohnung und Arbeitsstätte") war die korrekte Summe vermerkt. Gleichzeitig haben sich die Werbungskosten vermindert. Das ist aber nicht relevant für mich, da ich ohnehin unter dem Werbungskostenpauschbetrag von 1000 EUR liege.

Für 2013 bin ich dann - warum auch immer - auf die Individualversteuerung (0,002%-Regelung) gewechselt. Ein Wechsel zurück zur Pauschalversteuerung ist während des laufenden Kalenderjahres nicht möglich.

Frage 1: Da ich das Grundprinzip glaube ich noch nicht ganz verstanden habe … Wann lohnt sich die Pauschalversteuerung, wann lohnt sich die Individualversteuerung? Lohnt sich die Pauschalversteuerung nur, wenn man wenige Werbungskosten hat? Wann hat die Individualversteuerung Vorteile?

Frage 2: Es dürfte für mich doch ganz einfach von Vorteil sein, wenn der Arbeitgeber die Steuern zahlt. Aber kann ich nachträglich über die Steuererklärung auf die Pauschalversteuerung wechseln? Dass ich gleichzeitig weniger Werbungskosten ansetzen darf, tut mir wie gesagt nicht weh, da ich ohnehin unter dem Werbungskostenpauschbetrag von 1000 EUR liege. Oder habe ich da einen Denkfehler drin?

Viele Grüße

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Zählt mein Minijob-Einkommen zum Grundfreibetrag?

Ich würde gern wissen, ob mein bisher verdientes Einkommen aus meinem Minijob zum Grundfreibetrag zählt!

Und zwar habe ich dieses Jahr vom Januar bis Ende Mai im Rahmen meiner Schulausbildung (Fachoberschule) ein Praktikum verrichtet und ein monatliches Gehalt i.H.v. 300€ pro Monat bekommen. Der Vertrag dort läuft am 31. Mai aus. Auf den Lohnabrechnungen wird das Praktikum verständlicherweise als geringfügige Beschäftigung bezeichnet; Das Feld "Steuerklasse" ist frei, d.h. es wurde wohl pauschal vom AG versteuert (habe ich das richtig augefasst?).

Was genau zum Grundfreibetrag gehört, habe ich nicht ganz verstanden. Lediglich, dass der Grundfreibetrag für 2016 bei €8.652,00 liegt. Für mich wäre relevant, ob mein Einkommen vom Minijob (also 5x 300€ = 1200€) auch dazu zählt, und ich für das laufende Jahr demnach "nur" noch €7.152,00 verdienen dürfte? Ich möchte nämlich einen Ferienjob ausüben und würde dort etwa 7000€ verdienen, möchte aber nicht riskieren, dass meine Mutter kein Kindergeld bekommt, nur weil ich mehr als €8.652,00 verdient habe.

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Einkommensteuererklärung / Student

Hallo zusammen!

Ich habe einen Brief vom Finanzamt bekommen, dass dort meine Steuerklärung für 2010 vermisst wird. Damals habe ich noch studiert und hatte ich eine Stelle an der Universität mit Steuerklasse I. Auf der Jahresbescheinigung sind RV AG und RV AN aufgeführt. Die Krankenversicherungsbeiträge fehlen, da ich diese als Studentin in der gesetzlichen Krankenkasse sowieso zahlen musste. Außerdem wurde mein Einkommen nicht versteuert, weil (wie ich vermute) es am Anfang des Jahres davon ausgegangen wurde, dass mein Einkommen in der Gleitzone bleibt. Das war aber, durch eine Erhöhung des Stundensatzes und zwei Sonderzahlungen, nicht der Fall. Müsste die Steuer dann nicht automatisch abgezogen werden, sobald mein monatliches Einkommen gestiegen ist?

Im Laufe des Jahres hatte ich außerdem eine weitere geringfügige/kurzfristige Stelle (3 Monate) auch an der Uni mit Steuerklasse VI. Diese wurde pauschal versteuert und auf der Bescheinigung stehen die abgezogene Steuer, RV AG und KV AG. Also durch die Beschäftigung mit Steuerklasse VI ist die Anfrage der Steuerklärung für 2010 ganz berechtigt, denke ich. Daran habe ich aber leider damals nicht gedacht. Meine Frage ist jetzt, wenn ich die Steuererklärung ausfülle, ob und wenn ja wo ich die Krankenversicherungsbeiträge eintragen soll/muss? Muss ich vielleicht noch etwas bei der kurzfristigen Beschäftigung beachten?

Ich bin seit Mitte 2011 berufstätig und ich habe gelesen, dass ich meine Studiengebühren von früheren Jahren von den Steuern im "Berufsleben" absetzen kann. Würde sich jetzt anbieten, dass ich in der Steuererklärung für 2010 auch die Studiengebühren für das Jahr angebe und diese eventuell mit der Steuererklärung für 2012 abrechne? Ich weiß, dass mit hier ein Steuerberater gut behilflich sein könnte, aber ich möchte mich erstmal erkundigen, ob sich der Besuch bei diesem überhaupt (finanziell) lohnen würde.

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!

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Erstattungsüberhang bei der Kirchensteuer

Hallo zusammen. Ab dem 1.1.2012 sind negative Sonderausgaben dem zu versteuernden Einkommen des laufenden Jahres zuzurechnen und zu versteuern. Beispiel: Ab 1.1.2013 AGL1. Im Januar 2013 Abfindung. Aus Steuererklärung für 2013 (Splittingverfahren) ergeben sich 4000,-€ Kirchensteuer Nach Antrag auf Kirchensteuer-Teilerlass gibt es 50% = 2000,-€ zurück, nicht ausgezahlt, sondern nur Meldung ans Finanzamt. In der Steuererklärung 2014 werden dann ca. 200,-€ Kst. anfallen. 200,-€ zum Verrechnen minus 2000,-€ Erstattung = 1800,-€ Erstattungsüberhang, die dann zum Einkommen hinzugerechnet und versteuert werden Ich bezahle dann Steuern für Geld das ich nie in die Hand bekommen habe? Ist es dann nicht besser keinen Erlass zu beantragen?

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