Monatliches Einkommen: Steuern zahlen?

3 Antworten

So wie du das betreibst ist das nicht gesetzeskonform, also illegal.

Es ist eine gewerbliche Tätigkeit. Dabei muss man ein Gewerbe anmelden. Das kannst du aber nicht, ohne Zustimmung des Familiengerichts, da du noch nicht voll geschäftsfähig bist.

Du denkst, du brauchst dich um die Anmeldung nicht kümmern, weil das Geld in die Schweiz geht. Aber das ist falsch. Du machst ja Verträge mit deinen Kunden, also ist es dein Geschäft. Die Provision für den Kollegen sind für dich dabei selbstverständlich Ausgaben, die deinen Gewinn schmälern.

Du solltest das in Ordnung bringen, denn für die fehlende Gewerbeanmeldung kann es ein Bußgeld geben, und der Vorwurf der Steuerhinterziehung könnte noch dazu kommen.

Es gibt ja den Grundfreibetrag. Wenn ich unter diesem liege, ist es trotzdem Steuerhinterziehung?

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@bes6106

Ja natürlich. Denn man hat seine Einkünfte zu melden in Form einer Steuerrerklärung. Wenn man unter dem Freibetrag liegt, dann wird sich das aus dem Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes ergeben, indem dann 0,00 Steuer drin steht.

Und wie gesagt, ein Gewerbe muss man anmelden, was aber mit 17 noch nicht geht, außer man hat die Erlaubnis des Familiengerichts.

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Zumindest entfällt die kostenlose Krankenversicherung über die Eltern, wenn Du über 435,-€ pro Monat einnimmst und Du musst selbst Beiträge zahlen. Neulich hatte hier mal ein Schüler geschrieben, dass er rückwirkend horrende Summen nachzahlen musste. Also auf jeden Fall die Eltern über die Einkünfte informieren.

Steuerlich gibt es einen Grundfreibetrag von 9.000,-€ pro Jahr.

Wenn Du ein Gewerbe anmelden musst, brauchst Du dafür die Zustimmung des Vormundschaftgerichts.

Ach ja, zur Umsatzsteuer musst Du Dich auch informieren.

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Es geht k e i n versteuertes Geld an Dich, sondern Deine Betriebseinnahmen.

Diese minus die Betriebsausgaben ergeben Deinen Gewinn.

Der ist zu versteuern (google aber Grundfreibetrag).

Dienstwagen - Nachträglich über Steuererklärung auf Pauschalversteuerung wechseln?

Hallo,

in 2012 hatte ich meinen Dienstwagen via Pauschalversteuerung (0,002%-Regelung) versteuert. Hierbei versteuerte der Arbeitgeber den Nutzungswert für die Fahrten von Wohnort zur Arbeitsstätte mit 15% pauschal, ohne dass Sozialabgaben anfielen. In Zeile 18 der Lohnsteuerbescheinigung ("Pauschal besteuerte AG-Leistungen Fahrten Wohnung und Arbeitsstätte") war die korrekte Summe vermerkt. Gleichzeitig haben sich die Werbungskosten vermindert. Das ist aber nicht relevant für mich, da ich ohnehin unter dem Werbungskostenpauschbetrag von 1000 EUR liege.

Für 2013 bin ich dann - warum auch immer - auf die Individualversteuerung (0,002%-Regelung) gewechselt. Ein Wechsel zurück zur Pauschalversteuerung ist während des laufenden Kalenderjahres nicht möglich.

Frage 1: Da ich das Grundprinzip glaube ich noch nicht ganz verstanden habe … Wann lohnt sich die Pauschalversteuerung, wann lohnt sich die Individualversteuerung? Lohnt sich die Pauschalversteuerung nur, wenn man wenige Werbungskosten hat? Wann hat die Individualversteuerung Vorteile?

Frage 2: Es dürfte für mich doch ganz einfach von Vorteil sein, wenn der Arbeitgeber die Steuern zahlt. Aber kann ich nachträglich über die Steuererklärung auf die Pauschalversteuerung wechseln? Dass ich gleichzeitig weniger Werbungskosten ansetzen darf, tut mir wie gesagt nicht weh, da ich ohnehin unter dem Werbungskostenpauschbetrag von 1000 EUR liege. Oder habe ich da einen Denkfehler drin?

Viele Grüße

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Einkommensteuererklärung / Student

Hallo zusammen!

Ich habe einen Brief vom Finanzamt bekommen, dass dort meine Steuerklärung für 2010 vermisst wird. Damals habe ich noch studiert und hatte ich eine Stelle an der Universität mit Steuerklasse I. Auf der Jahresbescheinigung sind RV AG und RV AN aufgeführt. Die Krankenversicherungsbeiträge fehlen, da ich diese als Studentin in der gesetzlichen Krankenkasse sowieso zahlen musste. Außerdem wurde mein Einkommen nicht versteuert, weil (wie ich vermute) es am Anfang des Jahres davon ausgegangen wurde, dass mein Einkommen in der Gleitzone bleibt. Das war aber, durch eine Erhöhung des Stundensatzes und zwei Sonderzahlungen, nicht der Fall. Müsste die Steuer dann nicht automatisch abgezogen werden, sobald mein monatliches Einkommen gestiegen ist?

Im Laufe des Jahres hatte ich außerdem eine weitere geringfügige/kurzfristige Stelle (3 Monate) auch an der Uni mit Steuerklasse VI. Diese wurde pauschal versteuert und auf der Bescheinigung stehen die abgezogene Steuer, RV AG und KV AG. Also durch die Beschäftigung mit Steuerklasse VI ist die Anfrage der Steuerklärung für 2010 ganz berechtigt, denke ich. Daran habe ich aber leider damals nicht gedacht. Meine Frage ist jetzt, wenn ich die Steuererklärung ausfülle, ob und wenn ja wo ich die Krankenversicherungsbeiträge eintragen soll/muss? Muss ich vielleicht noch etwas bei der kurzfristigen Beschäftigung beachten?

Ich bin seit Mitte 2011 berufstätig und ich habe gelesen, dass ich meine Studiengebühren von früheren Jahren von den Steuern im "Berufsleben" absetzen kann. Würde sich jetzt anbieten, dass ich in der Steuererklärung für 2010 auch die Studiengebühren für das Jahr angebe und diese eventuell mit der Steuererklärung für 2012 abrechne? Ich weiß, dass mit hier ein Steuerberater gut behilflich sein könnte, aber ich möchte mich erstmal erkundigen, ob sich der Besuch bei diesem überhaupt (finanziell) lohnen würde.

Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus!

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