Monatlich sparen -Zeitraum ca 15 Jahre- Empfehlung der Bank: Banksparen oder Bausparen, was nun?

3 Antworten

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  1. Blos kein Bausparer: Gebühren und nur mickrige Zinsen und KEINE Förderung für Kinder (zumindest kenne ich keine: WoP gibt es erst ab 16)

  2. auf so lange Zeiträume flexibilität (aussetzten, reduzieren, erhöhen) der Rate einplanen

  3. auf so lange Zeiträume auch Sachwerte (Firmenanteile=Aktien) mit einbeziehen

Daher würde ich ein solches "Ziel-Sparen" für Kinder anders aufteilen

  • einen variable-verzinsten Banksparplan oder auch nur ein gutes Tagesgeldkonto
  • einen Fondssparplan mit einem guten weltweiten Mischfonds

Wenn man für die 3 separate Konten/Depots anlegen möchte geht das auch, weil Fondssparpläne auch 2monatlich bespart werden können: 1200€ pro Jahr für alle drei Kinder = 400€ pro Kind und Jahr

  • je Kind 10.-€ monatlich in einen Banksparplan oder Tagesgeld = 120€
  • je Kind 50€ alle 2 monate in ein (oder zwei) gute Fonds als Fondssparplan = 300€
  • Summe = 420€ pro Kind und Jahr bzw. 1260€ im Jahr für alle zusammen

oder

  • je Kind 12,50€ monatlich in einen Banksparplan oder Tagesgeld = 150€
  • je Kind 40€ alle 2 monate in ein (oder zwei) gute Fonds als Fondssparplan = 240€
  • Summe = 390€ pro Kind und Jahr bzw. 1170€ im Jahr für alle zusammen

Beim Bausparen stört mich die Gebühr die zu zahlen ist....

Die wäre ja noch zu verschmerzen bei einer 15-jährigen Ansparphase;-) Aber die über diesen Zeitraum konstant niedrigen Guthabenzinsen würden mich abhalten: keine Chance auf Besserung! Bei einem flexiblen Banksparvertrag kann man Geld entnehmen oder anderweitig anlegen.

Dein Sparziel ist noch widersprüchlich: "für die Kinder später" oder "welche Vertragsform ... die bessere für mich". Der Bausparvertrag hat eigentlich seinen einen Zweck: Immobilienkauf und Immobilienkreditumschichtung, vielleicht auch noch Modernisierung. Kinder können damit erst was anfangen, wenn sie ausreichend eigenen Verdienst für eine eigene Immobilie haben und diese überhaupt wollen. Die Mutter kann sich ja vieles wünschen, aber erwachsene Kinder habe da doch gelegentlich andere Ideen. Wenn aber die Kinder tatsächlich eine Immobilie kaufen wollen, dann kann ein zuteilungsreifer Bausparvertrag ein große Hilfe sein, insb. wenn dann das allgemeine Baukreditzinsniveau hoch ist, so dass der Bauspardarlehnszins wirklich günstig ist. Allerdings sollte man auch noch auf die Höhe der dann monatlichen Belastung durch die Tilgungsquote achten. Wenn die nämlich 7 % p.a. ausmacht, dann sind schnell finanzielle Engpässe erreicht:-(

Meine Idee wäre weder Banksparen, noch Bausparen, sondern Fondssparen mit € 100 in drei verschiedene Fonds (100 = 30 + 30 + 40 ). Da bleibt langfristig auch Flexibilität und bei vielleicht 3 % p.a nach Steuern und Kosten am Ende ein Kapital von ca. € 22.700. Vielleicht auch noch mehr.

Weder Banksparplan, ich weiß die Verbraucherzentrale empfiehlt das, dafür müsste man sie wegen Falschberatung anzeigen, noch einen Bausparplan ist für ein so lange Anlagezeit sinnvoll.


Eine der besten Möglichkeiten, für sein Kind zu sparen ist einen Fondssparplan mit Investmentfonds einzurichten. Will man die Vorsorge über seinen Tod absichern wollen, ist eine zusätzliche Risikolebensversicherung möglich. So ein Fondssparplan kann man quasi für das ganze Leben brauchen. Entnahmen für den Führerschein und das erste Auto, sind ebenso möglich wie die Kompensation von finanziellen Engpässen während dem Studium oder der Berufsausbildung. Wenn der Sprößling dann selbst Geld verdient, kann er den Sparplan weiter nutzen für seine Altersvorsorge. Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Verfügbarkeit, Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun.

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Ich (27 Jahre alt) bin kurz vor dem Abschluss eines Riester-Vertrags und beabsichtige möglicherweise auch in ein paar Jahren mir eine Immobilie zu kaufen. Allerdings ist das bei mir auch nicht sicher. Daher bin ich am Überlegen erst einen Riester-Fondssparplan oder Banksparplan abzuschließen, um diese ggf. auch bei einem Nichtkauf der Immobilie bis zur Rente weiter zu besparen. Habe ich es richtig verstanden, dass ich den alten Riester-Vertrag auf Eis (man zahlt nicht mehr ein & lässt ihn bis zur Rente liegen) legen kann, wenn ich eine Immobilie kaufe & dann einen Wohn-Riester als Hauptvertrag nehme (in den ich dann alles weitere komplett einzahle,da ich ja nur einen Riester-Vertrag haben darf,der gefördert wird)? Falls dies so ist, würde mich auch noch interessieren,ob ich den alten Riester-Vertrag (Banksparplan/Fondssparplan) mit in die Finanzierung der Immobilie nehmen könnte? Falls dies der Fall sein sollte,würde sich doch der Banksparplan besser anbieten,wenn ich in ca.5 Jahren eine mögliche Immobilie erwerben würde,weil Fondssparpläne aufgrund des Risikos eine möglicherweise deutlich niedrigere Rendite als der Banksparplan erzielen.Zumindest ist das Geld im Banksparplan garantiert.Oder kann ich das angesparte Riester-Guthaben erst in die Finanzierung der Immobilie einbringen, wenn ich in Rente gehe,sodass sich jetzt eher der Fondssparplan anbietet,oder?

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