Moin, hatte bei Lohnfortzahlung (6 Wochen) durch AG nach Arbeitsunfall ca. 10% Lohnabzug, Festlohn

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2 Antworten

Entschuldigung . Habe einfach meine Antwort wiederholt .Das Weihnachtsgeld wäre schon einmal abzuziehen.

Es gilt :

•6 Wochen 100% Lohnfortzahlung des AG ( abzüglich der Zulagen , weil keine Arbeitsleistung erbracht )

•danach Krankengeld der gesetzl. KK .

Jetzt lies mal weiter :

" Für diese sechs Wochen wird das Entgelt in Höhe von 100% des Arbeitsentgelts gezahlt. Um dieses konkret bestimmen zu können, wird das durchschnittliche Monatseinkommen der vergangenen drei Monate herangezogen. Zu diesem zählen keine Überstunden, Erfolgsbeteiligungen oder andere Sonderzahlungen. Vermögenswirksame Leistungen, Provisionen sowie Zulagen für Nacht- oder Wochenendarbeit werden hingegen zu dieser Berechnung herangezogen. Auch in Fällen, in denen Kurzarbeit geleistet wurde, wird dies mit berücksichtigt."

http://www.juraforum.de/lexikon/arbeitsunfall-haftungsbeschraenkung

Gerade der Fall mit der Kurzarbeit ist ein nicht zu unterschätzendes Problem .Denn dann gelten nicht die 3 Vormonate sondern es gilt krank bei Kurzarbeit.

Der Entgeltfortzahlungsanspruch besteht ab dem Zeitpunkt, ab dem im Betrieb verkürzt gearbeitet wird, nur noch für die verkürzte Arbeitszeit (§ 4 Abs. 3 EFZG).

“ In meinem Arbeitsvertrag ist diese Lohnminderung auch in einem Passus wg. Krankheit festgelegt ”

Ansonsten ist dieser Passus meiner Meinung nach nicht gesetzeskonform.

Nimm deinen Arbeitsvertrag und gehe zu einem Anwalt für Arbeitsrecht.

Gruß Z...

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es ist mal die Frage wie das Weihnachtsgeld definiert ist und was im Arbeitsvertrag festgelegt ist. Ansosnten bekommst du den Festlohn innerhalb der ersten 6 Wochen und danach Krankengeld.

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