Möchte demnächst Privatinsolvenz beantragen und meine Fragen, Ist es möglich Gerichtskosten mit in die Privatinsolvenz Restschuldbefreiung umfasst?

2 Antworten

Alle Gerichtskosten die vor Eröffnung des Verfahrens entstanden sind musst Du mit rein nehmen.

Ich gehe davon aus das Du nicht die Verfahrenskosten meinst wie Bernd2009 vermutete.

Nein - aber das hättest Du in drei Sekunden selbst ergoogeln können.

Du kannst einen Stundungsantrag stellen.

Restschuldversagung bei Privatinsolvenz. Kann das als Verschwendung gewertet werden?

Hallo,

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Danke für eure Antwort.

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Ist ein Antrag auf Privatinsolvenz unter diesen Umständen möglich?

Ich habe ca. 52000 € Privatschulden verteilt auf 9 Gläubiger. Die monatliche Belastung ist aufgrund der vielen Gläubiger extrem und eigentlich schon lange nicht mehr tragbar, nur habe ich es bisher irgendwie immer noch geschafft meine Raten zu bezahlen. Eine Umschuldung ermöglicht mir keine Bank. Nun habe ich im Dezember endlich einen Termin bei einer Schuldnerberatung, um Klarheit in die Sache zu bringen. Ich würde gerne in Privatinsolvenz gehen, da mir somit bei weitem mehr Geld zum Leben bleiben würde um wieder auf die Beine zu kommen als aktuell. Ich weiß noch nicht einmal wie ich nächsten Monat alle Zahlungen begleichen soll, aber möchte eben auch keine großen Schwierigkeiten mit Gläubigern bekommen. Ist eine Privatinsolvenz in meinem Fall überhaupt möglich, wenn ich mit den anfallenden Zahlungen nicht im Rückstand bin? Aktuell arbeite ich in Vollzeit und mein Einkommen liegt über der Pfändungsgrenze. Da ich nächstes Jahr aber ins Ausland zu meinem Verlobten ziehen möchte, da diese Entfernung auf Dauer einfach nicht auszuhalten ist, müsste ich dann aber meinen Job kündigen. Einen neuen Job könnte ich mir erst vor Ort suchen, da es mit Bewerbungen via Mail oder Post so gut wie unmöglich ist etwas zu finden. Das Gehalt würde dann ebenso unter der Pfändungsgrenze liegen. Wäre ein Umzug mit der damit verbundenen Jobkündigung überhaupt erlaubt?

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Schulden sollen sich in Privatinsolvenz auflösen, auch Gerichtskosten?

Ich habe Gerichtskosten zu zahlen von 4400€. Mein ehemaliger Betreuer ( der auch mal Mist baute in Finanzsachen und gerade mit sowas ) riet mir telefonisch nun dazu, Privatinsolvenz anzumelden.Dann wären die Schulden nach 6 Jahren weg.Und in meiner Situation als EU Rentnerin und mit Grundsicherung hätte ich da auch nichts zu verlieren.Mein Onkel sagt, Gerichtskosten werden davon nicht betroffen. Da kommen nur Zinsen oben drauf und die bleiben 30 Jahre erhalten.Was denn nun?Ich habe noch andere Schulden.Auch Gericht 2000€, Jugendamt 750 und Sozialdarlehen 450 etwa.Ich bin am Minimum, Mundraub ist mir nicht fremd. Ich will eigentlich Berufung im Gerichtsverfahren einlegen.Aber er meinte, ich sollte lieber INsolvenz anmelden.Früher hat er sich nicht darum gekümmert, was seine Aufgabe war, meine 60€ Schulden oder 120 bei der Rheinbahn in Raten oder irgendwie von mir zahlen zu lassen. Er war mein Betreuer. Jaja, ich kümmere mich hiess es nur. Nun 10 Jahre später zahlte ich diese Kosten noch und 300 € Inkasso oben drauf.Was denn nun???

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