Modernisierung der Elektrosteckdose in der Küche?

4 Antworten

Habe ich Anspruch in diesem Fall oder nicht?

Nicht. Der VM muss keinesfalls deiner Aufforderung, auf seine Kosten die bei Mietbeginn vorhandene und genau so vermietete Elektroinstalltion in der Küche zu ändern eingehen, nur weil du deine EBK anders planst. Genau das ist die rechtliche Begründung.

Du kannst Antrag auf Umbau einer Aufputzsteckdose stellen, die er genehmigen, aber auch in den vorhandenen Zustand bei Mietende zurückgebaut verlangen kann, was du aber allesamt selbst bezahlen und sogar die Rückbaukosten vorher hinterlegen musst.

D.h. eine standartisierte Küche mit der 60 cm Arbeitsplattentiefe kann da nicht eingebaut werden

Das wage ich zu bezweifeln.

Einen Anspruch hast du nicht - es gilt der Mietvertrag, und da steht drin, wie das Mietobjekt ausgestattet ist.

Der Küchenplaner ist eine Niete - Natürlich kann man Küchen bauen, wo auch Aufputzsteckdosen eingeplant werden können - ist eben teurer.

Alle Veränderungen an der Elektrik dürfen nur von einem Fachmann ausgeführt werden. Brandschutz!!! 380 V Anschluss evtl. beim Herd

Es empfiehlt sich, vor dem Einbau der Küche einen Fachbetrieb zu beauftragen, die notwendigen Installationen zu planen und zu montieren -auf keinen Fall den Küchenbauer, denn das sind in der Regel höchstens Schreiner, meistens Angelernte auf Vertragsbasis, oftmals aus EU Ländern. Die dürfen nichts an der Elektrik machen

Das braucht der Vermieter auch gar nicht zu begründen - Du hast eine funktionierende Aufputzsteckdose - "mehr" bedarf es nicht. Möchtest Du eine Unterputzsteckdose, so darfst Du diese auf Deine Rechnung setzen lassen..... Du kannst auch zusätzliche Steckdosen setzen lassen .... auf eigene Rechnung.

Aber bitte vom Fachmann!

der Vermieter muss keine neue anbringen lassen, er kann es 🤷‍♀️.... denn du hast eine funktionierende Steckdose, sie entspricht zwar nicht mehr unbedingt dem heutigen Standard aber anscheinend noch nutzbar‼️

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