Modell Anschlußfinanzierung

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Hier hilft nur rechnen (z.B. unter der Annahme A: 2025=4% Zins und Annahme B: 2025=8%Zins), oft ist ein neuer/zusätzlicher Bausparvertrag bei schon bestehendem Objekt eher teurer als eine normale (Anschluss-)Finanzierung über die Bank.

  1. Überblick über die günstigens Angebote verschaffen: http://www.fmh.de/
  2. Das Angebot von der Bank "rechnen" lassen mit Sondertilgung: Wie hoch ist dann die Restschuld 2025. Damit dann die Raten 2025 berechnen (bei 4% und 8% Zins)
  3. Das Angebit der Bank rechnen lassen mit Einzahlungen Bausparvertrag: Ist dann die Restschuld durch den Bausparvertrag komplett gedeckt und wie hoch sind die Bausparraten dann?
  4. Angebot als "Volltilger" berechnen lassen: Wie teuer wäre es die komplette Restschuld in 10Jahren zu tilgen
  5. Angebot von anderen Anbietern einholen, welche auch 15 und 20 Jahre Zinsbindung anbieten und hier dann Volltiger wählen

Da es momentan kaum sicherer Anlage-Angebote mit guter Rendite gibt, ist die Tilgung von Schulden ein sehr gute und lohnende Investition: Die gesparten (geschätzt 3%) Zinsen ist eure Rendite.

TIPP: Riestert Ihr schon? Denn mittels Wohnriester kann man - je nach persönlichem Steuersatz - 20%-45% als Zulage/Steuervorteil bekommen was man mitnehmen kann und sollte: Es dürfen je 2100€ gefördert im Jahr einbezahlt werden, bei 2 Personen also 4200€. Wenn davon 1/3 der "Staat" übernimmt, müsst Ihr quasi nur 2800€ im Jahr selbst aufbringen um 4200€ im Jahr zu Tilgen

Ist das Verkaufsstrategie oder tats. eine gute Alternative für uns ?

Es ist Verkaufsstrategie der Bank und keine gute Alternative für Euch. Die Bank vermittelt den Bausparvertrag und kassiert eine Vermittlungsprovision, ohne - wie bei einem Kredit - mit Euch ein Kreditrisiko einzugehen. Vielleicht hat sich die Geschäftspolitik Eurer bisherigen Bank auch geändert (das Risiko gibt es auch!). Sie will derartige längerlaufenden Zinsbindungszusagen nicht (mehr) auf die eigene Kappe nehmen, weil ihr vielleicht die Refinanzierungsbasis dafür fehlt.

Also Ihr seid selbst für Euer Glück verantwortlich und dürft eine für Euch passende Finanzierung suchen. Hierzu bietet die gute Antwort von MadRampage einen guten Einstieg. Werdet Euch über Euer Ziel klar, bis wann Ihr schuldenfrei sein wollt und was Ihr Euch monatlich in dieser Zeit als Baufinanzierungsbelastung ("Annuität") gut leisten könntet. In diesem Rahmen sollte ein Volltilgerdarlehn (mit durchgängier Zinsfestschreibung!) her, das es auch für Laufzeiten von über 30 Jahren gibt. Eine Sondertilgungsmöglichkeit von mind 5 % p.a. vom Anfangsbetrag sollte sein. Ich will mal offen lassen, ob Ihr derzeit schon ein Forwarddarlehn abschließen solltet.

Ergänzung (unsere Finanz-Eckdaten): Von ursprüngl. 156.610.- € Darlehen zu Beginn in 2005 sind nach 10 Jahren Zinsbindung noch ca. 128.500.- Restschuld vorhanden.

42.500.- € von der WfA (zinslos/0,5% Verw.zuschlg., 1% Tilg. - also 4.250.- in 2015 getilgt.)

8000.- Vorschuss der WfA aus Eigenheimzul. - wurden getilgt (7 Jahre lang 1250.-)

50.000.- KfW (30 J. bis zur Volltilgung, 4,00% nom.)

56.110.- Bank (1% Tilgung :-( ,10 J. Bindung, 4,35% nom.)

Das 1% Tilgung Quark ist und nur die Bank sich freut, weiß ich heute auch, sollte künftig höher sein (2-3%).

und nur die Bank sich freut, weiß ich heute auch,

Das ist eine ziemlich einseitige Sichtweise! Du hast Dich doch sicherlich auch über die geringe Annuität gefreut mit nur 1 % anfänglicher Tilgung, denn - vermutlich - hättest Du Dir bei 2-3 % anfänglicher Tilgung die Immobilie gar nicht leisten können:-(

Und Du hast doch auch Glück, dass derzeit das Zinsniveau so stark gesunken ist. Darüber solltest Du Dich ganz persönlich besonders freuen. Und diese so ersparten Zinsen gleich in eine erhöhte Tilgung stecken, so dass die Annuität weiterhin 5,35 % p.a. bleibt.

Hat das KfW-Darlehn eigentlich eine 30-jährige Zinsfestschreibung oder droht Dir dort auch noch ein Zinsanpassungsrisiko?

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