mobilcom debitel bietet Schadensersatz: Erlaß Monatsgrundpreis für 3 Monate, würdet Ihr annehmen?

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Hallo Rentenfrau,

ich würde das Angebot in jedem Fall annehmen. Du hattest mit Deinem mobilen Internetzugang in Österreich gesurft. Daraufhin hat man Dir die Kosten für surfen im Ausland in Rechnung gestellt. Wie die Preise dafür sind, ist sicherlich vertraglich festgelegt. Dann hattest Du „fristlos“ gekündigt. Das hatte das Unternehmen abgelehnt, da es dafür eigentlich auch keinen Grund gab. Es steht Dir natürlich frei, fristgerecht zu kündigen.

Wenn der provider nun aus Kulanzgründen Dir eine „Entschädigung“ von 100 Euro anbietet, worüber denkst Du dann noch nach? Wenn Du mit dem Internetzugang an sich nicht zufrieden bist, kannst Du zum Ende der Vertragslaufzeit kündigen, es sei denn, der Zugang funktioniert nicht so, wie man es angepriesen hat.

Ich würde an Deiner Stelle zustimmen. Vor Gericht ziehst Du vermutlich den Kürzeren udn so ist es ein ordentlicher Vorschlag.

Bin ich durch sofortiges Auswandern bis Mitte Juni beschränkt steuerpflichtig?

Hallo zusammen,

Ich arbeite zur Zeit als Mitarbeiter seit mehreren Jahren im gleichen UN.

Mein Arbeitgeber bietet nun interessante Abfindungspakete an, welches ich annehmen werde. So wie es aussieht wird mein vertraglich vereinbarter letzter Arbeitstag der 31. Mai 2015 sein.

Seit dem 1. Januar gezählt sind es genau 5 volle Monate bzw. 150 Tage.

Wenn ich dann im Mitte Juni auswandere (ich ziehe um nach Kalifornien), falle ich dann in die beschränkte Steuerpflichtigkeit und muss mein Gehalt + Abfindung in 2015 nicht mehr versteuern?

Soweit ich weiß gilt man in DE als beschränkt steuerpflichtig, wenn man weniger als 183 Tagen in DE lebt?

Ich habe vor mir in der 2. Jahreshälfte eine neue Arbeitsstelle in Kalifornien (USA) zu suchen.

Danke schonmal!

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Darf meine Rechtsschutzversicherung die Deckung ablehnen?

Guten Tag!

Ich bin ganz neu hier und kenne mich folglich noch nicht so gut aus. Ich bitte daher um Nachsicht, wenn ich falsche Buttons anklicke oder sonstige technische Verbrechen begehe. :-)

Vorgeschichte:

Meine GmbH hat 2007 eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. Diese brauchte bisher glücklicherweise noch nie in Anspruch genommen zu werden. Hauptgrund für den Abschluß der Rechtsschutzversicherung war, dass ich neben anderen Risiken insbesondere Rechtsstreitigkeiten über ausstehende Forderungen von säumigen Kunden abgedeckt haben wollte.

Versicherungsumfang:

  1. Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutz für Selbständige, § 28 ARB
  2. Berufs-Vertrags-Rechtsschutz, Klauseln 2.4 und 2.5 in Abschnitt V der ARB
  3. Einige weitere private Bereiche, die hier jedoch irrelevant sind.

(Zur Erläuterung: Ich bin geschäftsführende, 100%-ige Gesellschafterin der GmbH)

Sachverhalt:

Einer meiner Kunden hat mit fadenscheinigen Begründungen meine letzte Rechnung gekürzt. Selbstverständlich habe ich die Dienstleistung sofort eingestellt. Der Streitwert beläuft sich zum Glück nur auf ca. € 2.000,-.

Im Vertrauen darauf, dass ich eine Rechtsschutzversicherung habe, rief ich dort an, erklärte den Fall und bat um eine Deckungszusage. Diese wurde mir mit dem Hinweis verweigert, dass solche Forderungen generell gar nicht versicherbar seien, weder bei meiner Rechtsschutzversicherung noch bei irgendeiner anderen. Hierüber war ich selbstverständlich äußerst erstaunt. Es ergab sich eine lange Diskussion, denn ich fühlte mich in 2007 völlig falsch beraten.

Offenbar habe ich die Falschberatung glaubhaft 'rübergebracht, so dass die Versicherungssachbearbeiterin mit der Schadensabteilung Verbindung aufnehmen wollte, um eine Kulanzregelung zu erzielen. Nach einiger Zeit erhielt ich einen Brief, in dem mir eine Kulanzregelung von bis zu € 500 "in Aussicht gestellt" wurde.

Meine Fragen

  1. Ist es richtig, dass offene Forderungen generell nicht rechtsschutzversicherbar sind oder werde ich verschaukelt?

  2. Ist es überhaupt richtig, dass mein konkretes Anliegen gar nicht in meinem Versicherungsumfang enthalten ist? Ich habe eher das Gefühl, dass man mich abwimmeln wollte.

  3. Ich bin zwar der deutschen Sprache mächtig, bin mir aber nicht sicher, wie ich die "Inaussichtstellung" interpretieren soll. Eine verbindliche Zusage ist es nicht, oder?

  4. Bietet man mir die Kulanzreglung wegen der Falschberatung an oder hofft man, mich damit "abspeisen" zu können, um billig davonzukommen?

  5. Würdet ihr die Kulanzregelung annehmen oder euch an den Ombudsmann zwecks Intervention wenden oder notfalls sogar klagen?

  6. Was ist der Unterschied zwischen Berufs-Rechtsschutz gem. § 28 ARB und Berufs-Vertrags-Rechtsschutz, Klauseln 2.4 und 2.5 in Abschnitt V der ARB?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Antworten. :-)

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Ist eine Kreditanfrage so in Ordnung und seriös?

Hallo zusammen.

Ich habe vor einigen Tagen eine Kreditanfrage bei einer Online-Bank gestellt. Das ist heutzutage ja nichts unseriöses mehr, solange man die Vertragsbedingungen gut liest. Es geht um einen Kreditbetrag von 1.500€, für den ich angefragt und den ich nicht bei meiner Hausbank nicht aufnehmen möchte.

Heute habe ich per Mail eine verbindliche Zusage/ein Angebot von einem Kreditunternehmen erhalten. Ich habe mir den Vertrag durchgelesen, dennoch ist mir manches unklar, wobei ihr mir vielleicht weiter helfen könnt.

Der Kreditanbieter ist auf jeden Fall keine Briefkastenfirma - es gibt die Internetseite, ein Impressum, Telefonnummer, Mailadresse etc.

Ich soll über 12 Monate dann die Schuld abbezahlen, monatlich mit 137,00€, es wird mir die Möglichkeit geboten, Laufzeit und Rate durch Sonderzahlungen selbst zu verkürzen. Ich habe das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Gründe zu widerrufen und zu kündigen. Zusätzlich zu den Kreditbetrag sind aber 270€ Vergütung an den Kreditgeber zu bezahlen für verschiedene Dienstleistungen. Also sind das wohl die Gebühren - dafür gibt es keine Zinsen. Dass es Zusatzkosten gibt, erscheint mir plausibel.

Diese Klausel im Vertrag ist mir nicht klar: Kündigt der Auftraggeber diesen Vertrag oder tritt er von ihm zurück, sind zur Abgeltung der Aufwendungen der (Kreditgeber) 20% des vereinbarten Entgeltes vom Auftraggeber zu entrichten, wobei dem Auftraggeber ausdrücklich der Nachweis gestattet wird, dass Aufwendungen nicht entstanden oder wesentlich niedriger sind als der vorstehend pauschalisierte Betrag.

Gelten diese 20% von dieser Vergütung oder müsste ich das von der Kreditsumme bezahlen? Das doch auch erst, wenn ich den Vertrag schon unterschrieben habe und dann zurück trete. Wie erwähnt kann ich jetzt 14 Tage lang den Vertrag widerrufen und muss dann doch nichts bezahlen. Würdet ihr den Vertrag als seriös bewerten?

Ihr werdet verstehen, dass ich den Namen der Bank hier nicht nennen kann. Bei Fragen könnt ihr euch gerne melden. Hier oder per PN.

Lg

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