Mobbing

2 Antworten

Um erfolgreich vorzugehen sollte man sich ein Mobbingtagebuch zulegen. Darin sollte die Situation mit Datum, Uhrzeit, Ort und dritte Personen, auch wenn sie nicht zur Hilfe Dienen notiert werden. Details , so viele wie möglich. Das kann sehr wichtig werden, im Falle es geht mal vor Gericht. Hilfe von jemandem der sich auskennt und hin und wieder mal die Situation einzuschätzen weiß und dir Tipps gibt. Unterschätzen darf man das auf keinen Fall. Am besten den Chef darauf ansprechen und dann Handeln.

Ich habe mich dadurch sehr verändert - Sie hat meine Existenz und soziales Umfeld zerstört.

Bei mir war es Bossing. Ich war im Anerkennungsjahr der Erzieherausbildung und habe ein Jahr lang gelitten , unter meiner Anleiterin. Habe mich trotzdem durchgekämpft, da ein Wechsel in eine andere Kita nicht möglich war. Meine Bitte an den Träger die Anleitung zu wechseln wurde mir auch nicht gestattet. Ich war damals sehr selbstbewusst, stark, standfest, kommunikativ. Probleme im Team zu arbeiten hatte ich auch nicht.

Diese Dame hat meiner Tochter und mir die Existenz genommen. Ich habe keine Zulassung zur Prüfung bekommen, da Lügen und Unwahrheiten an meine Lehrer verbreitet wurden. Meine Vertrauenslehrer haben die Schule verlassen und meine Mentorin war mir von Anfang an nicht wohlgesonnen. Der Direktor kam auch ganz neu an die Schule, kurz vor meinem Abschluss, bis dahin ist die Schule ohne Leitung gelaufen. Am Anfang dachte ich echt das die Schule mir bei steht. Da dachte ich falsch. Ich habe mich viel zu spät jemanden anvertraut. Ich habe viel zu spät erkannt , dass es sich um Mobbing/Bossing handelt.

Ich hätte 2017 meine Ausbildung beendet und ich bin jetzt immer noch nicht fertig. Ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich vor meiner Ausbildung bereits mehrere Jahre als Erzieherin gearbeitet habe und einfach für mich diese Ausbildung wichtig war um mein Wissen zu erweitern. Die Schule hat alles dafür getan das ich in der ganzen Zeit kein Fuß fasse. Wie ? Das würde den Rahmen sprengen? Mittlerweile sind Anwälte und die Gewerkschaft eingeschaltet, was mich aber meinem Abschluss nicht unbedingt näher bringt. Eigentlich wollte ich nur meinen Abschluss und nun muss ich in einen Krieg ziehen um nicht ganz mein Ziel zu verlieren. Hoffnung, den zu Gewinnen, habe ich dabei nicht. Denn ich bin in der Beweispflicht, was immer sehr schwer wird, wenn man immer alleine da stand und nur eine Tagebuch voller Aufzeichnungen dein Begleiter war.

Konkurrenz, Leistungsdruck, Neid und Missgunst aber auch die Angst um den eigenen Arbeitsplatz können der Auslöser für Mobbing sein. Für die Betroffenen ist es ein wahrer Spießrutenlauf, sie erleiden seelische Qualen, die oftmals auch gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Wenn die Arbeitsatmosphäre angespannt ist und Intrigen, verbale oder sogar tätliche Angriffe sich häufen, ertragen Mobbing-Opfer ihren Berufsalltag nur noch schwer. Einen hundertprozentig wirksamen Schutz vor Mobbing gibt es aber nicht. Gemobbt wird in allen Branchen und unabhängig von der Betriebsgröße. Häufig gehen die Mobbing-Attacken von Kollegen oder Vorgesetzten aus, aber auch Führungspersonen sind vor Angriffen ihrer Mitarbeiter nicht sicher. Weil Mobbing schwerwiegend ist, ist eines sicher: Betroffene müssen sich wehren, und Vorgesetzte müssen entsprechende Maßnahmen ergreifen, um den Konflikt zu beseitigen.

Mobbing – Wie erkennen?

Nicht jeder Krach oder jede Streitigkeit unter Kollegen oder mit Vorgesetzten ist automatisch Mobbing. Wissenschaftler definieren es als eine Aneinanderkettung von Angriffen über mehrere Monate und mit gewisser Kontinuität. Die Anfänge sind häufig schleichend und werden von den Betroffenen oftmals nicht bewusst registriert. Erste Mobbing-Anzeichen können das plötzliche Verstummen von Gesprächen bei Betreten des Raumes oder das Lächerlichmachen vor Kollegen und Vorgesetzten sein. Konkreter und deutlicher wird es, wenn der Angreifer beispielsweise einen unfreundlichen Umgangston anschlägt, Fragen ignoriert und den Betroffenen wie Luft behandelt. Auch das bewusste Zurückhalten von Informationen, ständige Kritik an der Arbeit, das Beschneiden von Kompetenzen oder geistiger Diebstahl dienen den Angreifern als Mittel und Wege, um ihre Opfer zu schädigen und demütigen. Auch vor Telefonterror, der Androhung körperlicher Gewalt oder dem Unterschieben von Diebesgut schrecken einige nicht zurück. Auch die mutwillige Beschädigung und Manipulation von Arbeitsmitteln ist ebenso keine Seltenheit wie vermeintlich zufällige Missgeschicke und Unfälle, die dem Mobbing-Opfer Schaden zufügen. Wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter mobben, nutzen sie ihre Machtposition oftmals dahin gehend aus, dass sie den Betroffenen willkürlich versetzen, kurzfristig Urlaub verweigern, ihm unqualifizierte Tätigkeiten übertragen oder ihn im Gegenzug mit Aufgaben betrauen, die die Qualifikation deutlich übersteigen, um ihn anschließend als Versager hinzustellen. http://www.berufszentrum.de/mobbing_arbeitsplatz.html

Um erfolgreich vorzugehen sollte man sich ein Mobbingtagebuch zulegen. Darin sollte die Situation mit Datum, Uhrzeit, Ort und dritte Personen, auch wenn sie nicht zur Hilfe Dienen notiert werden. Details , so viele wie möglich. Das kann sehr wichtig werden, im Falle es geht mal vor Gericht. Hilfe von jemandem der sich auskennt und hin und wieder mal die Situation einzuschätzen weiß und dir Tipps gibt. Unterschätzen darf man das auf keinen Fall. Am besten den Chef darauf ansprechen und dann Handeln.

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