mittelbar oder unmittelbar begünstigt ?

2 Antworten

Hallo, geschiedene Ehegatten sind nicht mittelbar förderberechtigt (vergl. § 79 EStG).

Wenn Sie in 2013 nicht unmittelbar förderberechtigt waren (z.B. als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, o.ä.), dann gibt es keine Riester-Förderung für Sie für 2013.

Oder Sie haben in 2013 wieder geheiratet, dann wären Sie natürlich auch wieder mittelbar förderberechtigt, wenn denn Ihr Ehemann einen Riester-Vertrag hat.

VG,

Wenn du geschieden bist, kannst du nicht mittelbar begünstigt sein. Es fehlt einfach an dem unmittelbar begünsigten Ehepartner von dem sich die mittelbare Begünstigung ableitet.

Nun die Frage was hast du letztes Jahr gemacht?

  • ALG II bezogen --> unmittelbar förderfähig
  • Verbeamtet --> unmittelbar förderfähig, wenn dem Dienstherrn das Einverständnis zur Datenweitergabe an die ZfA gegeben wurde
  • Versicherungspflichtig angestellt --> unmittelbar begünstigt
  • Selbständig ohne RV Pflicht, oder Hausfrau --> kein Zulagenanspruch!

Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

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