Mitgliedschaftsanteile Raiffeisenbank-3 Prozent Ertrag- gute Anlage?

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Also Beratung im Getümmel funktioniert gar nicht oder nur schlecht. Daher in Kürze: Du wirst Genossenschaftsmitglied mit X Euro und haftest allerdings für max. ca. 3 mal X Euro (soviel zu "ganz sicher"). Die Höhe Deiner Anteil ist limitiert, also nicht mehr als z. B. € 3.000. Du bekommst keine Zinsen, sondern eine Dividende, wenn die Bank überhaupt eine Dividende ausschüttet. Die Dividende ist variabel. Sie kann auch mehr als nur 3 % sein! Die Kündigung der Einlage muss rechtzeitig vor Geschäftsjahresende (meist 3 Monate; steht alles in der Satzung!) erfolgen und die Rückzahlung erfolgt erst im darauf folgenden Jahr, nachdem der Vorstand die Kündigung angenommen und im Amtsregister die Löschung Deines Anteils erfolgt ist.

Diese Anlage Deines Geldes ist daher nicht jederzeit verfügbar, sondern eher eine mittelfristige Kapitalanlage und keineswegs mit Sparguthaben oder Festgeld zu verwechseln.

Anteile der Bank zu halten macht immer Sinn. Habe auch soviele Anteile wie möglich gekauft. Meist ist das Angebot begrenzt was man kaufen kann. Die Dividende ist meistens stabil. Wenn Du sonst das Geld nicht brauchst und die Kündigungsfrist nichts ausmacht, dann rate ich zum Kauf.

Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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