Mitgliedschaftsanteile Raiffeisenbank-3 Prozent Ertrag- gute Anlage?

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Also Beratung im Getümmel funktioniert gar nicht oder nur schlecht. Daher in Kürze: Du wirst Genossenschaftsmitglied mit X Euro und haftest allerdings für max. ca. 3 mal X Euro (soviel zu "ganz sicher"). Die Höhe Deiner Anteil ist limitiert, also nicht mehr als z. B. € 3.000. Du bekommst keine Zinsen, sondern eine Dividende, wenn die Bank überhaupt eine Dividende ausschüttet. Die Dividende ist variabel. Sie kann auch mehr als nur 3 % sein! Die Kündigung der Einlage muss rechtzeitig vor Geschäftsjahresende (meist 3 Monate; steht alles in der Satzung!) erfolgen und die Rückzahlung erfolgt erst im darauf folgenden Jahr, nachdem der Vorstand die Kündigung angenommen und im Amtsregister die Löschung Deines Anteils erfolgt ist.

Diese Anlage Deines Geldes ist daher nicht jederzeit verfügbar, sondern eher eine mittelfristige Kapitalanlage und keineswegs mit Sparguthaben oder Festgeld zu verwechseln.

Anteile der Bank zu halten macht immer Sinn. Habe auch soviele Anteile wie möglich gekauft. Meist ist das Angebot begrenzt was man kaufen kann. Die Dividende ist meistens stabil. Wenn Du sonst das Geld nicht brauchst und die Kündigungsfrist nichts ausmacht, dann rate ich zum Kauf.

Soll ich die Bank wechseln?

Ich habe seit meiner Kindheit ein Konto bei der Sparkasse. Während meiner Studienzeit musste ich keine Gebühren zahlen. Da ich jetzt Referendarin geworden bin, haben sich meine Kontogebühren auf 8 Euro im Monat erhöht. Ich bin auf diesem Gebiet nicht besonders versiert, aber mir kommen diese Gebühren sehr hoch vor. Sollte ich die Bank wechseln? Ich hatte bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Da ich kein Onlinebanking mache, finde ich es an der Sparkasse auch positiv, dass es überall Filialen gibt und mein Geld dort sicher ist. Könnt ihr mir vielleicht eine andere Bank empfehlen, die der Sparkasse ähnlich ist oder sollte ich mein Konto bei der Sparkasse lassen?

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Welches Einkommen zur Finanzierung von Hauskredit?

Hallo,

es geht um gute Freunde von uns. Die möchten ein Haus kaufen. Kosten soll es mit Renovierungen und allem rund 600.000 Euro. Der Mann geht arbeiten Vollzeit und bekommt vom amerikanischen Staat eine Art Invalidenrente, da er im Einsatz verwundet wurde. Die Frau macht gerade eine Umschulung, die vom Staat bezahlt wird. Es sind noch 2 kleine Kinder in der Familie. Momentan zahlen sie so rund 1000 Euro Miete mit allem. Haben einen Autokredit am laufen und die Frau war auch schon mal in der Insolvenz (oder hat über Jahre die Schulden abgestottert, bin mir nicht mehr ganz sicher). Ich freue mich ja, dass beide ein Haus kaufen wollen, aber einen Kredit bekommen sie nur, wenn das amerikanische Geld auch angerechnet wird. -> es wird hier nicht versteuert, da es eine Invalidenrente ist. Weiß vielleicht jemand, ob dieses "Einkommen" von der Bank anerkannt wird?

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Häufig gefragt: Wie verkaufe/beleihe ich Sparbriefe/Genoanteile und ähnliches?

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen hatte wir in diesem Forum viele Fragen, wo Leute festgeschrieben Sparbriefe oder Anteile an Genossenschaftsbanken kursfristig flüssig machen wollten/mussten. Die Antwort hier im Forum war immer "geht nicht, außer du findest jemanden, der dir das Ding abkauft".

Das Problem beim Verkauf ist ja, dass die "Ware" also die Anteile oder der Sparbrief nicht den Besitzer wechseln können oder dürfen. Es muss also eine private Vereinbarung her, die einerseits die Papiere lässt, wo sie sind, und andererseits sicherstellt, dass der Verkäufer sich nicht bei Fälligkeit des Geld greift.

Wie bekommt man den Daumen auf den Sparbrief eines anderen? Es müsste eine Art Grundschuldeintrag bei der Bank sein, dass der Verkäufer das Ding als Sicherheit hinterlegt hat?

Gibt es hier konkrete Erfahrungen (Vorlagen, Vertragsentwürfe, Leidensberichte,..) über solche Geschäfte ermöglichen?

Bei Lebensversicherung gibt es das ja schon eine Weile. Auch wenn es rückläufig ist. Ich fände einen privaten Zweitmarkt für blockierte Gelder eine feine Sache.

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In welcher Höhe muss man Genossenschaftsanteile kaufen, wenn man Sparda-Kunde werden will?

Weiß jemand, in welcher Höhe man diese Anteile kaufen muss und wie die verzinst werden? Oder bekommt man eine Dividende daraus?

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Immobilienfinanzierung: Tilgung und Rücklage

ich bin für eine Immobilienfinanzierung nicht mehr sehr jung - denke ich. Mit Ende 44 will ich das Thema nun angehen.

Es gibt ein Objekt, das uns (Familie) gefällt und wir waren auch bei einer Bank. Die hat grünes Licht gegeben, aber ich bin mir nicht so sicher, ob die Beratung gut war.

Ich will hier nur auf wenige Daten eingehen:

  • Tilgung: die Bank sieht "nur" 1%
  • Rücklage: wieviel Prozent der Finanzierung sollte man für harte Zeiten auf der hohen Kante haben?

Ist 1% Tilgung nicht ein bisschen wenig? Bei der Rücklage meine ich ein Polster für harte Zeiten, sollte es zu Arbeitslosigkeit oder Krankheit kommen. Das sieht die Bank überhaupt nicht.

Wir würden bei dem Objekt, das uns interessiert, wenig finanziellen Spielraum haben. Und das macht mich unsicher. Lieber doch ein wenig kleiner/ günstiger?

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