Miterberbe kümmert sich 3 Jahre nicht um Geld aus dem Erbe

2 Antworten

Der Unterschied: vor 2010, begann die Verjährungsfrist mit dem Erbfall, nach der Reform , mit Ende des Jahres in dem der Erbfall eintrat.

Aber: Wird dem Pflichtteilsberechtigte der Erbfall erst später bekannt, dann beginnt die Verjährung erst mit Erkenntnis über den Erbfall.

Die Endgültige Verjährung tritt erst nach 30 Jahren ein.

Kinder, Ehegatten usw. müssen natürlich gegen sich gelten lassen, dass sie mit Kenntnis über den Tod des Erblassers auch Kenntnis über die Erbberechtigung haben. Aber es mag ja uneheliche Kinder geben, die erst später von ihrer Berechtigung erfahren.

Ader ein Pflcihtteilsberechtigter ist ausgewandert und ihm wurde nicht mitgeteilt das der Erblasser verstorben ist.

Aus der Fragestellung wird mir nicht klar, ob es sich um einen Erben handelt, der aufgrund eines Testamentes nur einen Pflichtteilsanspruch hat oder ob es sich um einen Pflichtteilsberechtigten handelt. Auch sollte man darauf verweisen, dass nur Pflichtteilsberechtigte ihren Pflichtteil einfordern müssen.

Was verbirgt sich hinter der Formulierung ..."kümmert sich nicht..."

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@Snooopy155

Danke für die vielen Antworten.Also das Geld stammt aus einem Hausverkauf, dem der Erbe zugestimmt hat, nun sich aber seit 2 1/2 Jahren trotz Rückfragen nicht meldet. Gibt es dafür eine Regelung oder verjährt das nicht??

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@chrismt

Dann geht es wohl um einen Erbersatzanspruch, den Anspruch eines Pflichtteilsberechtigten, gegen den Hauptereben.

Dieser verjährt tatsächlich nach 3 Jahren.

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Ich verstehe nicht, was hier der Fall ist:

Gibt es ein Testament und demzufolge einen Pflichteilberechtigten, weil er im Testament nicht oder nur unzureichend bedacht wurde ?

Was hat dieser bis jetzt unternommen ?

Das Haus wurde verkauft und beide waren beim Notar ? Wurde da nicht festgelegt, wie der Verkaufspreis aufgeteilt wird ?

Erbe Was steht uns zu ? Oma Verstorben - Ihr Sohn, mein Vater auch verstorben

Hallo,

unsere Oma ist mit 88 verstorben. Sie hatte Alzheimer und lebte die letzten 12 Jahre im Heim. Sie besitzt außer einer größeren Summe Geld nichts weiter von Wert.

Sie hatte 2 Kinder mein Vater und deren Schwester. Mein Vater ist schon 1 Jahr tot. Er hatte 2 Kinder mich und meine Schwester. Es gibt laut Auskunft meiner Mutter nur ein handgeschriebenes Testament. Dies befindet sich im Besitz meiner Tante. (Tochter der verstorbenen Oma). Ob das je ein Notar gesehen hat bezweifle ich. In wie weit Oma noch klar bei Sinnen war und von wann das Testament unterschrieben weiß ich nicht.

Meine Mutter kennt den Inhalt dieses handgeschrieben Testaments und meint nur meine Tante wäre bedacht.

Nun die Frage: Soweit ich mich belesen habe, hätten meinem Vater 50 % zu Lebzeiten bekommen. Da er nun schon verstorben ist, dürfte sein Anteil auf seine Kinder mich und meine Schwester übergehen. Ist dem auch so, falls nur meine Tante als Erbin bestimmt wurde ?

Pflichtanteil ? Wie können wir unseren Anspruch geltend machen? (Falls wir einen haben)Ich habe noch nie geerbt und wir wissen nicht wie wir vorgehen sollen? Abwarten ob meine Tante von selbst zu uns kommt ? Hingehen und einfordern? Würde ich nur wenn ich auch sicher bin einen Anspruch zu haben. Wollen aber auch nichts in den Sand setzen und auf eine Summe x verzichten. Meine Tante bekommt Hartz 4 und mein Onkel ist auf Rente. Haben Sorge das sie alles verprassen oder das Amt das Erbe vielleicht in Anspruch nimmt.

Müsste das Testament nicht zu einem Notar ? Oder ist das erst ab größeren Summen nötig ?

Meine Schwester und ich waren noch nie Arbeitslos und kennen uns weder mit Hartz 4 noch mit Erbrecht aus. Alles sehr kompliziert für uns.

Vielen Dank für die Hilfe.

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