Miteinnahmen nicht vollständig versteuert, was nun?

4 Antworten

Lass dich von den ganzen "Steuerhinterziehung"-Schreiern nicht verunsichern.

Hier ist ein Antrag auf Änderung nach § 153 (1) AO stellen. Auf keinen Fall sollte darin ein Bezug zu einer Hinterziehungstat drinstehen. Als Selbstanzeige kann das später immer noch gewertet werden.

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Könnte immerhin sein, dass der Hund die Hälfte der Kontoauszüge gefressen hatte......

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@Privatier59

Ein wenig Kreativität muss man bei den Leuten schon erwarten können. Es geht auch nicht darum, dass das Finanzamt das glaubt, was man ihm vorsetzt. Die kennen die Tricks doch sowieso alle.

Es geht darum, dass man dem Sachbearbeiter so wenig Arbeit macht wie möglich. In den jetzigen Zeiten sind alle überlastet und darum froh, wenn manche Dinge erledigt sind, ohne dass man da noch ne Stunde Zeit investieren muss. Wenn der Sachbearbeiter den Fall abheften kann, sind alle glücklich.

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Am Günstigsten? Dir ist ja wohl klar, daß Du an der Einnahmeseite nicht mehr mogeln kannst und man auch die Ausgabeseite schärfster Kontrolle unterzogen wird.

Es wird nicht bei der Steuernachzahlung nebst Zinsen bleiben. Ein Steuerstrafverfahren kommt zusätzlich auf Dich zu. Das wird noch teurer als die Nachzahlung werden.

Am Günstigsten ist für Dich, wenn Du einen Steuerberater beauftragst. Dem fällt vielleicht noch etwas ein und der wird Dich auch in Sachen Selbstanzeige für die noch nicht entdeckten anderen Steuerstraftaten beraten können. Es wird ja sicherlich nicht bei den genannten Sachen geblieben sein.

Ich habe einfach gelogen - vonwegen - Du bist ein Straftäter - und dessen bist Du Dir immer noch nicht bewusst.

Du musst das nicht korrigieren - das macht das Finanzamt von alleine.

Man gibt Dir aber Gelegenheit, Reue zu zeigen.

Das kann das Strafmass verringern.

Zuordnung gemieteter Gebäudeteile zum Betriebsvermögen einer Einzelfirma?

In 2010 haben meine Frau und ich ein Grundstück erworben bebaut mit einem Mehrfamilienhaus mit 4 Wohnungen und einem alten Schuppen. In 2010 habe ich eine Einzelfirma gegründet. Diese hat in dem Gebäude eine 40m² Wohnung gemietet (als Büro), dazu Kellerräume und Schuppen als Lagerräume. Ein Teil des Grundstücks wurde ebenfalls von der Einzelfirma gepachtet. Das Miet- und Pachtverhältnis wurde bis 2013 so vom Finanzamt akzeptiert.

In 2013 wurde der Schuppen abgerissen und eine Lagerhalle neu errichtet, welche auch an meine Einzelfirma vermietet wird. In diesem Zusammenhang wurde vor Baubeginn in 2013 vom Finanzamt eine Umsatzsteuernummer an meine Frau und mich als Grundstücksgemeinschaft vergeben. Da die Halle gewerblich vermietet wird, konnten wir die Umsatzsteuer für die Baukosten vom Finanzamt erstatten lassen. Ab diesem Zeitpunkt wurden auch die Mietverträge entsprechen mit Umsatzsteuer geändert. Dem Finanzamt lagen alle Mietverträge vor.

Unsere Steuererklärung 2014 wurde bis heute nicht abschließend bearbeitet. Im August diesen Jahren haben wir vom Finanzamt ein Schreiben erhalten, in dem mitgeteilt wird, dass das Finanzamt beabsichtigt alle durch meine Einzelfirma gemieteten bzw. gepachteten Teile an Grundstück und Gebäude zur Hälfte (mein Anteil) meinem Betriebsvermögen zuordnen zu wollen.

Meine Frage: Kann das Finanzamt eine zuvor akzeptierte Situation dann ändern?

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