Mitbewohner zieht aus, hat Miete nicht gezahlt. Was tun?

1 Antwort

Aus Sicht des Vermieters kann dieser von A die rückständige Miete verlangen. Bei einem gemeinschaftlichen Vertrag haften beide gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, der Vermieter kann sich aussuchen, von wem der Beiden er die Schulden einfordert.

Im Innenverhältnis zwischen A und B sieht es anders aus. Wenn beide eine Vereinbarung haben, die Miete jeweils zur Hälfte zu zahlen, dann gilt das auch weiter bis zum Ende des gemeinschaftlichen Vertrags. Mit anderen Worten, A kann von B den Anteil einfordern, den er an den Vermieter vermutlich hat vorstrecken müssen.

Wenn A nicht reagiert und seiner Pflicht nicht nachkommt, dann bleibt B nur, gerichtliche Hilfe in Form eines Mahnbescheids in Anspruch zu nehmen, um das Geld über einen Gerichtsvollzieher beitreiben zu können.

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