Mitarbeiterin möchte statt Weihnachtsgeld lieber Ware haben, geht das so einfach?

3 Antworten

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§8 Abs. 3 EStG sagt: "Erhält ein Arbeitnehmer auf Grund seines Dienstverhältnisses Waren oder Dienstleistungen [...], so gelten als deren Werte abweichend von Absatz 2 die um 4 Prozent geminderten Endpreise [...]. Die sich nach Abzug der vom Arbeitnehmer gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile sind steuerfrei, soweit sie aus dem Dienstverhältnis insgesamt 1 080 Euro im Kalenderjahr nicht übersteigen."

Damit sind Vorteile bis zu 1.080 EUR p.a. steuerfrei zu gewähren, während das Weihnachtsgeld ja zu versteuern wäre.

Zitieren will gelernt sein, was?

Die erste Auslassungsklammer enthält nämlich:

"die vom Arbeitgeber nicht überwiegend für den Bedarf seiner Arbeitnehmer hergestellt, vertrieben oder erbracht werden und deren Bezug nicht nach § 40 pauschal versteuert wird"

Da ist schon eine wesentliche Aussage drin, die man nicht einfach so ausklammern kann.

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@EnnoBecker

Yep. Nur dürfte das in diesem Anwendungsfall nicht so relevant sein ;-)

Wer es genau wissen will, wird ohnehin in den kompletten Text schauen.

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Ein Arbeitgeber darf pro Jahr Waren im Wert von 1.080 Euro an seine Mitarbeiter verschenken, ohne dass dafür Steuern anfallen. Dieser "Belegschaftsrabatt" gilt sogar, wenn man erst im Dezember anfängt.

Die Abgabe von Waren n einen Mitarbeiter, kostenlos, oder unter Selbstkosten, löst Lohnsteuer und Sozialversicherung aus.

Wenn Die Mitarbeiterin das also umgehen will, dann nennt man das unschön steuerhinterziehung, wenn Sie dem Wunsch nachkommen, ohne den Geldwerten Vorteil in die Lohnabrechnung zu übernehmen.

Wenn es nur dazu dient den Zahlungsweg zu verkürzen, weil die Dame das Nettoweihnachtsgeld bei Ihnen für Ware ausgibt, dann wäre es ja egal.

mit Verlaub,aber:seh ich anders,denn: man darf dem Mitarbeiter bis zu 1080 Euro schenken-ohne daß Steuer anfällt.

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@Lohnverrechnung

Dann habe ich die Frage evtl. falsch verstanden. ich ging davon aus, das es um zusätzliche Vergünstigungen zu Weihnachten gehen würde.

Für die normalen Regelungen muss man ja nicht fragen.

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Wenn es nur dazu dient den Zahlungsweg zu verkürzen, weil die Dame das Nettoweihnachtsgeld bei Ihnen für Ware ausgibt, dann wäre es ja egal.

;-))))))))))))

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