Mitarbeiteraktien/Lohnsteuer

1 Antwort

Deinem Gehalt wird als geldwerter Vorteil die Differenz zwischen dem Aktienkurs am Buchungstag und dem von Dir gezahlten Betrag zugeschlagen.

Der geldwerte Vorteil besteht daher wie folgt:

  • Wert von 30 EUR für 400 Aktien: 12.000 EUR

  • Wert von 107 Gratisaktien: 3.210 EUR

  • Zahlbetrag: 11.200 EUR (400 * 28 EUR) - wie kommst Du auf 10.800 EUR?

  • Steuerfrei lt. §3 Nr. 39 EStG erhaltene Mitarbeiterbeteiligung: 360 EUR

  • Geldwerter Vorteil 12.000 + 3.210 - 11.200 - 360 EUR = 3.650 EUR

Dieser wird mit Deinem Gehalt zu verrechnen sein, in dessen Zeitraum die Einbuchung der Aktien in Dein Depot erfolgt. Sind das drei Tranchen, die einzeln nach Zahlung gebucht werden, wird das auf drei Tranchenzeitpunkte aufgeteilt.

Vielen Dank für deine Antwort Gandalf4305.

Der Zahlbetrag beläuft sich auf 10800EUR, hier hat sich ein Fehler meinerseits eingeschliechen. Am Zeichnungstag stand die Aktie auf 27EUR.

Deiner Antwort entnehme ich, das mein Arbeitgeber den kompletten Geldwerten Vorteil bei der ersten Tranche berechnet hat( wahrscheinlich muss er das weil jetzt meinem Depot die kompletten Aktien gutgeschrieben werden). Entsprechend gehe ich davon aus das die nächsten beiden Monate nach meiner erwarteten Rechnung lauf und mir lediglich der Kaufpreis der Aktien bevor steht.

Da ich den genauen Buchungstag noch nicht kenne(Aktienkurz schwangte zwischen 29,00 und 30,00 in den letzten Tagen) komme ich nicht auf die genauen Summen wie in der Lohnabrechnung, aber Kontrollrechnung kommt ungefähr hin.

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@murena

Buchungstag ist der Tag, an dem die Aktien zu Deiner Verfügung eingebucht werden. Der Arbeitgeber kann den an diesem Tag tiefsten Aktienkurs zu Deinen Gunsten verwenden.

Wenn die gesamten Aktien in einer Portion eingebucht werden, dann wird auch der geldwerte Vorteil leider komplett bei der ersten Zahlung verrechnet.

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Abgabereihenfolge der Lohnsteuer bzw. des Verlustvortrags?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. Und zwar hat mich das Finanzamt aufgefordert, meine Steuer für die Jahre 2013, 2014, 2015 und 2016 in den nächsten vier Wochen abzugeben.

Es ist so, dass ich im Februar 2017 zu arbeiten begonnen habe. Bedeutet also, dass ich bis dahin Student im Masterstudium war.

Den Bescheid über den Verlustvortrag für die Jahre 2010 und 2011 habe ich bereits erhalten. Der Bescheid für das Jahr 2012 ist gerade in der Prüfung.

Meine Frage wäre:

  • Muss die Steuererklärung / Verlustvortrag in chronologischer Reihenfolge abgegeben werden (geht ja in meinen Fall nicht mehr)?
  • Außerdem müsste ich laut BFH Urteil vom 13.1.2015, IX R 22/14 für den Verlustvortrag 7 Jahre rückwirkend Zeit bekommen, diese abzugeben. Oder nicht?

Wie würdet ihr Vorgehen???

Ich freue mich auf Eure Antworten.

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Einkommen von Werkstudenten, Kindergeld, Einkommensteuererklärung?

Hallo, Experten

Meine Tochter ist unter 25 Jahr alt. Sie ist im 2016 ausgezogen. Als Werkstudentin bekam sie Lohn im 2016 (unter 7000Euro). Wir bekommen noch Kindergeld.

In ihrer Lohnbescheinigung ist ab und zu ein bisschen Steuer abgezogen, manchmal nicht, warum ?

Sollte sie selber Einkommensteuererklärung separat abgeben? Kann Sie dann die bezahlte Lohnsteuer zurückbekommen?

oder sollte ihre Einkommen mit Eltern´s Einkommen zusammen rechnen, und zusammen Einkommensteuererklärung zum Finanzamt abgeben?

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Lohnsteuer zurück? Gehalt vom letzten Jahr in diesem Jahr erst beim Gehalt, darum hohe Lohnsteuer

Hallo,

ich habe eine Frage: Nach meinem Studium habe ich im Dezember 2009 eine Arbeit bekommen. Da gewisse Daten meiner Versicherung noch nicht bis Mitte Dezember vorlagen, wurde mir für Dezember ein Scheck mit meinem Lohn ausgestellt. Der Arbeitgeber hat den Lohn also erst im Januar mit berechnet, was zur Folge hatte, dass ich im Januar auf meinem Lohnzettel einen doppelt so hohen Lohn wie normal hatte. Ich habe also auch für 2009 keine Lohnsteuerbescheinigung bekommen.

Dadurch, dass ich laut Papier im Januar ein so hohes Gehalt hatte, wurde mir natürlich sehr viel Lohnsteuer abgezogen (insgesamt ca. 900 Euro, statt 2x ca. 300 Euro).

Nun frage ich mich, wie ich das bei meinem Lohnsteuerausgleich (für 2009 oder 2010?) angeben kann, damit ich diesen Differenzbetrag wieder bekommen kann. Oder ob ich den überhaupt wieder bekomme. Ich habe als Beleg den Durchschlag des Schecks mit der Zahlung im Dezember und meinen Lohnzettel von Januar, der das auch mit aufführt.

Habe bei ELSTER nichts gefunden, wo ich das irgendwie angeben könnte.

Weiß jemand Rat?

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Firmenwagen: Geldwerter Vorteil bei Heimarbeit

Ich fahre einen Firmenwagen den ich pauschal versteuere (1% + 0,03%/km pro Monat).

Ich arbeite ca. 100 Arbeitstage pro Jahr von zuhause aus. Das ist bei meinem Job möglich, ich kann das formlos kurzfristig entscheiden. Ich habe aber kein eigenes steuerlich absetzbares Arbeitszimmer.

Kann ich die Heimarbeitstage von der Firmenwagen-Versteuerung abziehen? Wie muss die Heimarbeit gegebenenfalls dem Finanzamt gegenüber nachgewiesen werden?

Vielen Dank!

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Allgemeine Fragen zur ersten Steuererklärung?

Guten Abend,

wie eingehend erwähnt, habe ich einige Fragen zum erstellen/abgeben meiner ersten Steuerklärungen für die Jahre 2016/2017.

In beiden Jahren in einem normalen Angestelltenverhältnis, keine sonstigen Einnahmen, Immobillien, oder Zinserträge.

  • 2016

Beschäftigungszeitraum: 01/07 - 31.12
Ca. 12.000€ Lohn 1.150 Lohnsteuer, 1.100 RV, 1.000KV

  • 2017

Beschäftigungszeitraum: 01/01 - 28.02 , Anzahl "U": 1
2.700€ Lohn, 230 Lohnsteuer, 250 RV , 240 KV

Beschäftigungszeitraum: 26.06 - 31.12, Großbuchstabe "S"
Ca. 13.200 Bruttolohn. 1.300 Lohnsteuer, 1.200 RV, 1.100KV
Diese Steuererklärung hat sowohl meine Steueridentifkationsnummer sowie eine etin. Hat das eine Relevanz oder kann ich einfach meine Nummer angeben ?

In den anderen Monaten war ich arbeitssuchend und habe ALG II bezogen.

Nachfolgend meine Fragen:

Nach meinem Kenntnisstand benötige ich den Hauptvordruck, Anlage N und die Anlage Versorgeaufwand und übertrage einfach nur die Werte aus meinen Lohnsteuerbescheinigungen oder ?

Reicht es im Jahr 2017 die Summen der Lohnsteuerkarten zu addieren oder benötigt jede ihre eigene Anlage N ?

Da ich in beiden Jahren nicht über Werbungskosten > 1000€ komme , kann ich diese Felder unausgefüllt lassen, da automatisch der Pauschbetrag von 1000€ greift, richtig ?
Für das Jahr 2018 komme ich allerdings sowohl mit dem "Kilometergeld" sowie mit den tatsächlichen Kosten für mein Ticket über die 1000 Euro, da sollte dann der höhere Betrag ausgetragen werden ?

Bezug von ALG II ist nicht relevant bzw spielt nicht in die Berechnung mit ein oder ?
Könnten evtl. Steuerückzahlungen dazu führen, dass von mir Rückzahlung von ALG II gefordert wird ?

Bei Angabe meiner Daten in ein Steuerprogramm kann ich pro Erklärung eine Rückzahlung von 1,300€ erwarten, da ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt habe, wie ist dieser "hohe" Betrag zu erklären bzw. ist er plausibel ? Ich dachte evtl. Zurückzahlungen kommen vorallem durch hohe Werbungskosten oder ähnliche Umstände (großes Arbeitszimmer etc) zustande.

Falls sich wer bisher hier hin durchgekämpft hat und evtl sogar weiterhelfen konnte, danke und noch einen schönen Abend.

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Bekommt man das Geld zurück, wenn man die Lohnsteuerklasse rückwirkend ändert?

Hallo zusammen!
Meine Frau (Nicht EU-Bürgerin) und ich haben am 26.09.2017 im Nicht EU-Ausland geheiratet.
Durch den ganzen Papierkram und anderen privaten Gründen, konnte meine Frau erst am 19.06.2018 nach Deutschland zu mir umziehen.
Sie ist nun registriert und wir haben bereits einen Antrag gestellt, um in die Lohnsteuerklasse 3 und 5 zu wechseln.
Nun ist es so, dass ich ab dem 26.09.2017 (Hochzeit) bis ca. gestern trotzdem in der Lohnsteuerklasse 1 war. Haben meine Frau und ich die Möglichkeit, die zu viel gezahlten Steuern ab dem 26.09.2017 zurückzubekommen?

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