Mit wievielen steuern muss ich rechnen, was lohnt sich mehr?

1 Antwort

Komisch, ich würde bei meiner Finanzplanung so vorgehen:

Wieviel Geld brauche ich zum Leben?

Wie kann ich da verdienen?

Zu Deinen Fragen:

  1. Wenn Du mit "8.000,- Euro Freigrenze" den Grundfreibetrag meinst, der ist inzwischen bei 9.000,- Euro.
  2. Da es noch andere Freibeträge gibt, kannst Du als Angestellter pro Jahr ca. 12.000,- Euro brutto verdinen, ohne Steuern zu zahlen.
  3. ein Minijob mit bis zu 450,- Euro Lohn, hat für Dein keine Abgaben, weil die DEin Arbeitgeber mit 32, % zahlt. nur die darin enthaltenen 2 % Pauschalsteuer darf er Dir abziehen, die meisten machen das nicht.
  4. Eine Selbständige Tätigkeit neben der Anstellung bedeutet, dass man die Einmommensteuererklärung für die gesamten Einkünfte (Anstellung + Gewerbe) abgibt und dann ggf. nachzahlen muss.

Aber mal eine Frage, warum alles auf den Steuerfreien Grunbetrag ausgerichtet?

Für die ersten 100, Euro, die ich mehr verdiene, zahle ich gerade mal 14, Euro Steuern. Warum wegen 14,- Euro Steuern auf 86,- Euro Einkommen verzichten?

Ich zahle, wenn ich mein Einkommen um 100,- Euro steigere über 40 % in die Steuerkasse ein.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Diese Finanzjongleure vergessen immer wieder die Krankenkassenpflicht in Deutschland. Solange er kein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis hat sind diese Ausgaben immer mit zu berücksichtigen.

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vielen Dank für deine schnelle Antwort. Somit hast du mir schon sehr geholfen, denn ich bin davon ausgegangen, dass sobald ich über die 9000 Eurohürde komme, das komplett verdiente Geld versteuert wird, jedoch beginnt die Versteuerung ab dem Betrag von 9000 €, hab ich das richtig verstanden?

Im Moment bin ich selbstständig weil ich erst ab der Mitte dieses Jahres von dem Reisen zurück gekommen bin und schnell Geld verdienen wollte und in einem halben Jahr werde ich generell nicht so viel verdienen.

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Pfändung eines KFz

Hallo,

meine Lebensgefährtin bekommt am Montag Besuch von einem Gerichtsvollzieher wegen angeblicher offener Zahlungsrückstände bei der Minijob Zentrale ( Knappschaft ) aus ihrer Selbständigkeit aus dem Jahre 2005.

Wir wohnen zusammen in meiner Wohnung und beziehen beide ALG II, das auf mein Konto fließt ( sie hat keine Kontovollmacht ). Nun hat meine Lebensgefährtin im November 2011 einen gebrauchten Fiat Stilo, Bj. 2004 gekauft. Hierfür - und für andere Anschaffungen hat sie einen Kredit aufgenommen. Sie ist alleinige Kreditnehmerin, sie steht im KFz-Brief und das Auto ist auf ihren Namen zugelassen, da ich mich zur Zeit in der Privatinsolvenz befinde...

Allerdings zahlen wir den Kredit gemeinsam ab ( von meinem Konto ) und die KFZ-Versicherung läuft ebenfalls auf meinen Namen. Ich bin also - inoffiziell - Mitbesitzer des PKw. Da nun wie gesagt am Montag ein Gerichtsvollzieher ins Haus kommt, habe ich natürlich Angst, dass das Auto gepfändet wird - Forderungen liegen bei 3800 Euro, das Auto hat 4500 Euro gekostet. Nun meine Frage: Kann der Gerichtsvollzieher das Auto pfänden? Wie sieht das aus, wenn mir das Auto sicherungsübertragen wird ( worden ist), solange der Kredit von meinem Konto abgezahlt wird? Schließlich entspricht das den Tatsachen. Wie läuft das, wenn ich Mitbesitzer des Fahrzeuges bin? Müssen wir da schriftlich etwas vereinbaren oder reicht ein mündlicher Vertrag? Der KFz-Brief liegt bei meinen Unterlagen...

Über eine schnelle und kompetente Antwort würde ich mich sehr freuen, das zerrt alles an den Nerven...

Gruß,

derwaltroper

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