Mit wie viel Verlust muss ich rechnen, wenn ich mein Haus mit vorhandenem Wohnrecht verkaufen möchte?

3 Antworten

Ich denke, es hängt davon ab.

Der Kreis der möglichen Nachfrager mindert sich durch die Nutzungseinschränkung. Der Preis ermittelt sich durch Angebot und Nachfrage.

An den Markt gehen würde ich wohl so, wie unten ermittelt, also mit einem Abschlag, der sich aus Lebenserwartung und (nicht vereinnahmter?) Miete ermittelt. Weil z. B. Eigennutzung durch das Wohnrecht bis auf weiteres ausgeschlossen und Modernisierung wenig sinnvoll ist, kann der erreichbare Kaufpreis aber je nachdem (Marktlage, Lage usw.) deutlich darunter liegen.

Nolyn:

Den Mietwert für die mit dem Wohnrecht belastete Wohnung hast du nicht genannt, so dass ich für eine Beispielrechnung  von der Annahme einer Miete von 8,--€/qm/mtl. ausgehe:

Frau 91 J., Lebenserwartung 3,96 J., aufgerundet 4 Jahre.

Mietwert 80 x 8 x12 = 7.680,-- € jährlich, Zins 5,5, Faktor 3,505 = Wert 26.918,--..

Der Kaufpreis = aktueller Marktwert unter Berücksichtigung eines angemessenen Marktresonanz-Zuschlags wäre  um rd. 27.000,-- zu reduzieren.

Vom Käufer wäre das Wohnrecht als bestehenbleibendes Recht zuübernenhmen. Die Zustimmung der Berechtigten ist i.d.R. nicht erforderich.

Für den Fall, dass die Berechtigte ihre Wohnung dauernd aufgibt, z.B. durch Umzug in ein Seniorenheim, enthält die Bestellungsurkunde i.d.R. eine Bestimmung über die Löschung des Wohnrechts. Der Notar informiert.

Den Wert des Wohnrechtes errechnet man über die Lebenserwartung laut Sterbetabelle mal Jahreskaltmietwert. Oder gemäß §14 BewG (abgezinst). Den Mietwert kann man von einem Makler einschätzen lassen. Wenn dieser auch den Auftrag zum Hausverkauf bekommt, macht er das unentgeltlich. Also beispielsweise 3Jahre Lebenserwartung mal 5.000,- Euro Jaheskaltmiete = 15.000,- Euro Wohnrechtswert. Aber ob jemand ein Haus mit Wohnrecht der Oma kauft? Und ob die Oma das verkraftet?

Hauskauf unter Wert mit lebenslangem Wohnrecht?

Wir wollen von meinem Onkel das Haus abkaufen und ihm lebenslanges Wohnrecht gewähren. Kaufpreis ca 30.000 bis 50.000 T € - Wert des Hauses ca. 160.000 T €.

Müssen wir außer Grunderwerbssteuer noch mit sonst einer Steuer rechnen?

Wie sollen das Haus eh erben, was wäre das sinnvollste?

...zur Frage

Ich habe ein lebenslanges Wohnrecht, kann ich das bei einer Versteigerung verlieren?

Meiner Schwester gehört das Haus, sie will es vielleicht verkaufen. Ich habe Lebenslängliches Wohnrecht, bin gehbehindert und im Rollstuhl. Die ganze Wohnung ist auf meinem Bedürfnissen zugeschnitten. Jetzt droht man mir, wenn der Käufer eventuell nicht mehr zahlen kann- könnte, würde es versteigert und ich würde das Wohnrecht verlieren.

...zur Frage

Kann ich einen Mietzinszuschuss an die Mutter Steuerlich absetzen?

Hallo, wir (mein Mann und ich). Hatten ein Haus gekauft in dem meine Mutter lebenslanges Wohnrecht hatte. Kurzum...es war zu marode die Kosten überschlugen sich. Wir einigten uns mit meiner Mutter darauf das Haus mit ihrem Wohnrecht zu verkaufen. Im Gegenzug bekommt sie von uns einen monatlichen Mietzinszuschlag (so steht es im Notarvertrag). Kann ich diesen Mietzinszuschuss von der Steuer absetzen?

...zur Frage

Immobilien: Was darf die Kapitalisierung eines Wohnrechts kosten?

Meine Oma hat Wohnrecht in meinem Haus, sie ist aber schon ausgezogen, bisher zahle ich ihr eine montliche Entschädigung von 150 Euro. Nun möchten wir das Wohnrecht aber kapitalisieren, mit welchen Kosten habe ich zu rechnen. Meine Oma ist schon 85 Jahre alt - aber noch recht rüstig.

...zur Frage

Hausverkauf möglich bei lebenslangem Wohnrecht?

Guten Abend, ich möchte gerne wissen, ob ich mein Haus,in welchem meine Mutter "lebenslanges Wohnrecht" (KEIN NIESSBRAUCH!!!) hat, verkaufen? Würde sie dann von dem Käufer "mitübernommen" werden müssen oder wie sieht das aus? Danke im Voraus für Ihre Antwort. LG

...zur Frage

Haus Zwangsversteigern lassen!

Meine Eltern haben mir 08.2008 ein Zweifamilienhaus überschrieben inkl. 200.000€ Restschuld! Dafür haben Sie ein Wohnrecht auf Lebenszeit in der unteren Wohnung! Seit ca.2,5 Jahren machen Sie mir und meiner Familie das leben dort zur Hölle! In dem Übertragungsvertrag steht, sollte es zu einer Zwangsversteigerung kommen können Sie alles zurück verlangen! Kann ich also obwohl ich dazu in der Lage bin einfach die Kredite nicht mehr bedienen, so das es auf eine Zwangsversteigerung hinaus läuft?? Es ist zwar traurig das es soweit gekommen ist, aber meine bald vier Köpfige Familie kann so nicht weiter leben! Das Haus hat ca. einen Wert von 450.000€ und die Restschuld liegt bei 170.000€. Das Wohnrecht ist erst nach den Darlehen im Grundbuch abgesichert! Ich hoffe ihr könnt mir helfen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?