Mit wie viel Geld bzw. Unterhalt sollte ein Student monatlich auskommen? Gibt es da Richtwerte?

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Ich hatte mal einen Mandanten, der stank vor Geld, aber er war der Ansicht, seine Kinder müßten mit dem Auskommen, wa andere auch haben. Also bekamen seine Kinder exakt die Höhe vom Bafög.

leiblicher Vater Student - Unterhalt möglich ?

Sehr geehrtes Forum,

nach dem die sog. Düssendorfer Tabelle aktualisiert worden ist, fragen meine Frau und ich uns, ob uns auch mehr Geld zusteht und wie wir das notfalls einklagen können.

Hintergrund: Dustin, der 8 jährige Sohn, lebt bei uns- meine Frau hat das alleinige Sorgerecht, war mit dem leiblichen Vaten nicht verheiratet - Bisher zahlt der leibliche Vater pauschal 170 € im Monat, außerdem erhält meine Frau das Kindergeld komplett von der Famkasse Helmstedt.

Das wären nach meiner Rechnung 170 + 82 € (Anteil Kindergeld) = 252 €

Laut der Tabelle stehen dem Kind 364 € vom Vater zu ( Kind 8 Jahre, Verdienst unter 1500 €)

Kann man einen Vater, der noch studiert, darauf "verklagen" das Delta in Höhe von 112 € zukünftig aufzustocken und zu bezahlen ? Seine seit mehr als 3 Jahren neue Lebensgefährtin verdient eigenes Geld - kann den Vater also mitversorgen.

Selbst verdiene ich knapp 1800 € netto, aber habe noch zweiten Sohn und muss Haus abbezahlen.

Wie würden Sie uns raten vorzugehen?

Vielen Dank vorab

MfG

Angela

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Unterhalt für volljähriges Kind. Was müssen Eltern alles zahlen?

Eltern müssen für Kinder unter 18 Jahren grundsätzlich aufkommen, das ist mir klar. Mein Cousin hat gerade Abi gemacht und will nun studieren. Seine Eltern sträuben sich, dafür aufzukommen, obwohl sie es locker könnten. So leben sie zumindest nach außen hin. Welche Rechte hat mein Cousin? (es wird bestimmt nicht zu einer Klage kommen!)

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ALG II und Studium

Ich hätte da einige Fragen, sage aber gleich vorab, dass es nicht mich persönlich betrifft, bin schon aus dem Arbeitsleben raus (Rentner), wäre aber trotzdem dankbar, wenn ich hier rechtlich fundierte Auskünfte erhalten würde.

Ein Student fällt ja mit der Immatrikulation sofort aus der BG raus, gehört dann nur noch zur Haushaltsgemeinschaft, d.h. alles Geld wird ihm sofort komplett gestrichen, ganz egal, ob er Bafög beantragt oder nicht. Wie sieht es denn aus, wenn nach allen Abzügen den 2 Leuten in der Wohnung nur ca. 20,-- Euro für den ganzen Monat zum Leben bleiben und das Bafög, wenn überhaupt, erst viele Wochen später gezahlt wird. Wie überbrücken?

Wenn ein Student aus der BG rausgenommen wird, dann aber merkt, dass ihm das Studium überhaupt nicht liegt oder er längere Zeit krank ist oder er merkt, dass es finanziell nicht geht, bekommt er dann Ärger mit dem Jobcenter, weil man ihn dann wieder in die BG aufnehmen muss? Was ist z.B. wenn der Student zwangsexmatrikuliert wird? Spielt das überhaupt eine Rolle, ob er freiwillig aufhört oder zwangsexmatrikuliert wird? Muss das JC ihn auf jeden Fall wieder aufnehmen? Ist schon klar, dass er dann an die Arbeit gebracht wird, bis er vielleicht ein Studium aufnimmt (1/2 Jahr später), das seinen Interessen entspricht.

Muss man eigentlich Kindergeld, das man für die Zeit des Studiums bezogen hat, nach Exmatrikulation wieder zurückzahlen?

Wenn also ein Student aus der BG raus ist, darf das JC dann eigentlich den Unterhalt des Vaters einfach weiter wie bisher einbehalten oder hat dann der Student das Recht, diesen Betrag ausgezahlt zu bekommen und wird dann dieser Unterhalt von - sagen wir mal - 350,-- Euro wieder der Bedarfsgemeinschaft angerechnet?

Wird ein Student zwischen 2 verschiedenen Studiengängen (1/2 Jahr Unterbrechung) vom JC in Ruhe gelassen, wenn er einen 450-Euro-Job hat, oder muss er trotzdem dem Arbeitsmarkt für einen Vollzeit-Job zur Verfügung stehen, obwohl er vielleicht ein paar Monate später das gewünschte Studium aufnimmt?

Viele Fragen, ich weiß, aber ich erhoffe mir trotzdem ein paar fundierte Rechtsauskünfte und danke schon vorab für jede Hilfe.

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Hartz IV Bedarfsgemeinschaft: zählt ein Ü25 Kind/Student dazu? Was wird angerechet?

Gehen wir davon aus, ein Kind/Student (Ü25, also kein Kindergeld o.Ä.) hat die maximale Wohnzeit im Studentenwohnheim hinter sich, muss aber noch ein Jahr bis zu seinem Masterabschluss studieren. Andere Wohnungen in Uni-nähe sind zu teuer für ihn. Seinen Lebensunterhalt bestreitet der Student aus Unterhalt (Kindesvater) und Jobs an seiner Uni in den Semesterferien. Wenn dieses Kind nun zu mir (Kindesmutter, Hartz IV Empfängerin) ziehen würde für sein letztes Studienjahr, würde er dann automatisch in meine Bedarfsgemeinschaft einfließen? Und würden damit dann seine Einkünfte, obwohl ich davon keinen einzigen Cent sehe und wir unsere Lebenskosten strikt trennen (er würde nur ein Zimmer von mir bekommen, mehr nicht. Ich gar nichts von ihm), von meinem Hartz IV abgezogen? (Obwohl er sein Geld auf seinem Konto ja für Semesterbeiträge, Essen/Trinken und seinen sonstigen Lebensunterhalt braucht).

Wie wäre die Situation da?

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