Mit welcher Rendite kann man bei einem Entnahmeplan rechnen? Was für einer lohnt sich am ehesten?

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3 Antworten

Vielleicht ist die dieser Link etwas behilflich:

http://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php

Danke das kenne ich, hilft aber nicht, da kein aktueller Zins angegeben wird. Ist nur eine Eingabemaske für denjenigen, der den Zins schon kennt.

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@althaus

Man kann ja auch den Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit berechnen lassen:

  • reichen 10 Jahre aus, so wird ein Zins von 3,87% benötigt, was mit einem guten, klassichen Entnahmeplan (ohne Risiko) machbar sein sollte
  • sollen es 12 Jahre sein, so sind schon 6,78 Nettorendite erforderlich, was nur mit Risko, also Spakulativ möglich wäre
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Wenn man eine Sofortrente aufsetzt, die unmittelbar mit der Auszahlung eines konstanten Betrags von 1% der Anlagesumme beginnt, so wäre dies bei einer in der Vergangenheit für klassische Rentenverträge typischen Verzinsung von 4,3% eine Rente für ca. 123 Monate. Bei einer Verzinsung von nur 3,0% (Bankspar- und -entnahmeplan) wären dies 115 Monate. Nimmt man bei Nutzung eines Fonds hochverzinslicher Anleihen, die zu einer monatlichen Ausschüttung der gewünschten Höhe führen würden, mal optimistisch 6,0% als Verzinsung an, so würde das Kapital 137 Monate reichen.

Sofortrenten sind auf eine Zahldauer von so 15-20 Jahren (180-240 Monaten) ausgelegt. Bei 4,3% Zinsen p.a. könnte man auf 180 Monate monatlich 736 EUR entnehmen. Eine Sofortrente hat natürlich noch Verwaltungskosten etc., d.h. der Betrag für den Kunden ist geringer.

Diese Rechnung läßt Inflation außer Acht.

Da es um eine Anlage ohne Ansparphase geht, sollte das Risiko sehr gering gehalten werden. Es handelt sich dabei also um eine klassische, festverzinsliche Anlage oder eine hybride Form mit einem Rentenfondsanteil.

Deine Frage ist jedoch so offen gestellt, daß man eigentlich mit gutem Gewissen nichts so wirklich definitiv empfehlen kann.

Du musst uns schon sagen, ob es ein Bankauszahlplan oder ein Fondsauszahlplan sein soll.

Das will ich doch von Dir wissen, was sich eher lohnt!

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@althaus

Sorry aber was ist denn das für eine Frage. Die beiden Auszahlpläne sind doch komplett unterschiedlich. Ein Bankauszahlplan ist sicher und hat nur ein relativ niedrigen Zinssatz. Ein Fondssparplan kann eine höhere Rendite haben, hat aber auch eine erhebliches Risiko. Denn er ist volatil und abhängig vom Markt. Die Rendite von Fonds kann wesentlich höher sein aber auch niedriger, denn ein Fonds kann auch Verluste machen. Dann wird bei gleicher Auszahlrate die Substanz angegriffen. Wichtig bei einem Fondsauszahlplan ist die genaue Festlegung des monatlichen Auszahlungsbetrages zur durchschnittlichen Rendite der vergangen Jahre. Aber auch das ist keine Garantie gegen Verlust.

Außerdem musst du noch unterscheiden zwischen Auszahlplan mit oder ohne Kapitalverzehr. Fragen über Fragen.

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@Niklaus

Ein Fondauszahlplan ist nicht sicher. Im Grunde genommen wollte ich nicht spekulieren, daher ist der Fondsparplan uninteressant. Weshalb die vergangenen Jahre als Kalkulationsbasis genommen wird ist mir unerklärlich, denn in die Zukunft kann keiner schauen, also wieder reine Spekulation und fundamental nicht begründet. Das kann doch jeder ohne studiert zu haben.

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@althaus

Sorry aber deine Aussage kann man so nicht stehen lassen.

Stell dir vor du hast vor 20 Jahren 100.000€ in den FMM-Fonds eingezahlt. Dann hast du monatlich 600 € entnommen. Zeitraum 1.6.1991 - 31.5.2011. Das entspricht einer Entnahme von 144.000 €. Das Restkapital des Fonds beträgt trotzdem noch 217.470 €.

Zeige mir einen Bankauszahlplan der das auch erreicht hätte. Das Risiko ist nur relativ, weil die Entnahme natürlich zur Wertentwicklung und dem eingezahlten Kapital passen muss. D.h. man muss immer einige Prozentpunkte unter der voraussichtlichen Wertentwicklung bleiben. Jede Fondsgesellschaft hat tausende solcher Auszahlungspläne. Schreib mir deine E-Mail und ich sende dir die Originalberechnung des Auszahlplanes.

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@Niklaus

Danke! Ich weiss, daß jenachdem welche Aktienperiode bzw. Zeitraum man nimmt eine entsprechende Performance ausweist und dementsprechend einen besonders gut rentierenden Entnahmeplan ergibt. Jedoch glaube ich nicht daran, daß die Performance der Vergangenheit sich wiederholen wird. Ich glaube eher an ein auf und ab der Börsen wie in den letzten 10 Jahren. Interessant wäre natürlich ein Fondauszahlplan, wenn erwartet wird, daß z.B. der Dax in den nächsten 3-5 Jahren auf 10.000 Punkte steigen wird. Ein Fondsparplan (Entnahme) würde dem Entnahmeplan der Banken um längen schlagen. Man kann die Zukunft nicht vorhersagen, auch habe ich keine Glaskugel, daher warte ich lieber auf eine günstigere Gelegenheit. D. h. höheres Marktzinsniveau = höherer Zins beim Bankentnahmeplan ...oder eine starke Korrektur im Aktienmarkt = Fondentnahmeplan durch Einmalzahlung.

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@althaus

Ich habe 20 Jahre genommen. Da waren alle beiden großen Baissen die von 2000 und 2008 dabei.

Es gibt noch andere Möglichkeiten mit Fonds Auszahlungen zu generiern.

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