mit Gewebe in D im außereuropäischen Ausland arbeiten

1 Antwort

DEr Sachverhalt ist etwas dünn (es fehlt die Branche udn ggf. auch die Summen um die es geht), aber:

  1. Du kannst natürlich für den Kunden, an jedem Punkt der Welt arbeiten, die Frage ist nur, wie es versteuert wird.

  2. Natürlich kannst Du Deine Arbeit in Rechnung stellen. je nach art der Leistung udn dem Ort des Kunden bestimmt sich, wo z. B. für die Umsatzsteuer der Ort der Leitung ist.

  3. Wenn es um entsprechende Summen geht (deshlab die Frage nach den Summen) kann es sich lohnen in dem Land eine Niederlassung, oder Firma zu gründen.

  4. was ist es denn nun? freiberuflich, oder Gewerbe?

Hi,

danke für die schnelle Antwort.

Ich arbeite freiberuflich im Event Bereich und betreue meist komplettte Produktionen, sprich einer Rechnungssumme ab 5000,. - 20.000,-

Mir stellt sich halt gerade grundsätzlich die Frage inwiefern ich in ausländischen Produktionen tätig sein kann und wie ich mit deutschen USt. Gesetz umgehe, und was es letztendlich für meine Kunden bedeutet, da dies ja irgendwie von denen abgesetzt werden müsste.

Außerdem frage ich mich, gerade bei längeren Produktionen zb. ab 3 Monate ob derjenige Staat auch gerne irgendwelche Steuern abhaben möchte.

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@ShaunScott

Also, wenn Du hier deinen Wohnsitz hast, bist Du persönlich (einkommensteuer) hier unbeschränkt steuerpflichtig.

Dein Betrieb ist hier in Deutschland.

Der Ort der sonstigen Leistung wird nach Deiner Beschreibung vermutlich nach § 3a, abs. 3 Nr. 3 a UStG dort sein, wo die Leistung tatsächlich erbracht wird.

Damit keine deutsche Umsatzsteuer.

Einkommensteuerlich bist Du aber wieder eben hier beim Sitz Deines Betriebes. Die Rechnung können Deine Kunden natürlich ganz normal abziehen.

Zur Sicherheit eine "Ansässigkeitsbescheinigung" mit auf die Reise nhemen, weil dann klar ist, dass Du hier besteuert wirst.

Wenn es häufig vom einsatzort wechselt, bringt es ncihts. Hättest Du mindestens jährlich einen Auftrag in einem bestimmten Land, könnte man überlegen, ob man dort einen Betrieb/eine Gesellschaft gründe, um die Erträge dort zu versteuern.

Wäre eine Einzelfallentscheidung.

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