Mit Geld vom Kind die Schulden des Bruders bezahlen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ihr habt die Vorschriften der Steuergesetze genutzt, um Steuern zu sparen.

Wenn ihr nun über das Geld der anderen Söhne verfügt, um Schulden des dritten Kindes zu zahlen, zeigt ihr damit, dass die Schenkungen an die Kinder nicht erst gemeint waren, sondern nur der Steuererparnis dienten.

Das könnte dazu führen, das die Steuerfestsetzungen für die Vergangenheit aufgehoben werden und die Erträge Euch zugerechnet werden.

Diskutiert das Problem mit Eurem Steuerberater, der wird vermutlich auf die gleichen Ideen kommen wie ich, aber er hat alle Informationen über Euch.

Ausserdem würde ich mal analysieren, wie der dritte Sohn mit 21 schon so hohe Schulden auftürmen konnte udn wie man sicher stellen kann, das er nicht noch mehr als nur das geschenkte Geld verjubelt udn zusätzlich Schulden macht.

Auch hier könnte es andere Lösungen geben, als seine Verfehlungen einfach mit dem Geld der Geschwister abzudecken.

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Guten Tag,

Ich verstehe. Würde das nicht heißen, dass wir Steuerhinterziehung begangen haben? 

Übrigens stammen die Schulden aus einer Sachbeschädigung (Vorsatz). Er war betrunken mit Freunden unterwegs und hat Blitzer demoliert. Der Schaden beträgt mehrere 10.000nde Euro. Er hatte noch nie ein Problem mit Ausgaben/Einnahmen. Pure Dummheit eben! Danke für die Auskunft

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@MaxBritt16

Solange Ihr das Geld der Kinder nciht anrührt, ist alles OK, ist ja auch durch das Finanzamt inzwischen abgesegnet. Aber wenn ihr über das Geld der Kinder verfügt, macht ihr die Konstruktion nachträglich zur Steuerhinterziehung.

Ich bleibe bei meinem Tipp, geht zum StB, er hat garantiert eine Lösung dafür.

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@MaxBritt16

Daß diese "pure Dummheit" für den Sohn nun Konsequenzen hat, solltet Ihr nun akzeptieren und nicht versuchen ihm diese Probleme aus dem Wege zu räumen. Das hat nichts mit Familienzusammenhalt zu tun, das ist einfach grenzenlos dumm. Nur wenn es für den Sohn spürbare Konsequenzen hat, wird er sich solche oder ähnliche Dinge in Zukunft reiflich überlegen. Auch mit Schulden kann man seine Zukunft gestalten. Bei guter Führung kann man ja in ein paar Jahren darüber nachdenken ihm beim Schuldenabbau zu helfen - aber bitte nicht sofort.

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Hallo,

" Derjenige der sich die Suppe einbrockt, sollte sie auch auslöffeln ! "

Es steht letztlich auch eine erzieherische Absicht hinter einer Strafe, die auch eine anhaltende Wirkung beim Sohn hinterlassen soll. 

Es kostet ihm doch n u r Geld, nicht das Leben !!! 

Ich weiß wovon ich spreche ! Ich käme und kam nicht auf die Idee, mit unser Erspartem für solche idiotischen, selbst verschuldeten Eskapaden aufzukommen. 

" DUMMHEIT muss spürbar bestraft werden ! "

Steht zu eurem Sohn und haltet zu ihm, denn Fehler kann man mal machen aber dass was du/ihr vorhabt, ist nicht wirklich eine Hilfe ! 

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Gaenseliesel, ich stimme Dir zu, denn der 3. Sohn ist volljährig! Er muss die Verantwortung dafür übernehmen. Wenn der Anwalt ihn nicht rausboxen kann, dann sollte der Sohn dafür geradestehen. Auch weil es eine Privatinsolvenz werden könnte und damit die Schufa-Auskunft den nächsten Mobilfunkvertrag mit Handy erschwert.

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@LittleArrow

genau so ist es !

dennoch ist es für den Sohn eine ärgerliche und unnötige Lebenserfahrung in jungen Jahren, zweifellos ! Erwachsen sein heißt schließlich auch, für eigenen Blödsinn gerade stehen, wenn es auch den gewohnten Lebensstil kostet.

Meist machen sich Eltern größeres Kopfzerbrechen, als es dem Nachwuchs gut tut. 

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Den jüngeren Söhnen ist Vermögen schenkweise übertragen worden. Das bist ein Vorgang, der ohne Beteiligung des Vormundschaftsgerichts zivilrechtlich wirksam ist. Was Euch nunmehr vorschwebt ist, dieses schenkweise übertragene Vermögen wieder an Euch unentgeltlich zurück zu übetragen. Dafür muß das Vormundschaftsgericht seine Zustimmung geben. Ohne Beteiligung des Vormundschaftsgerichts ist das zivilrechtlich unwirksam.

Strafrechtlich ist hier der § 266 StGB einschlägig. Aufgrund einer offenbar bestehenden Kontenvollmacht könnt Ihr auf das Vermögen der jüngeren Söhne zugreifen, Ihr dürft es aber nicht und macht Euch der Untreue schuldig wenn Ihr es trotzdem unternehmt.

Die vorstehenden Ausführungen unterstellen, daß sich das Kindesvermögen auf Konten befindet, die auf den Namen der Kinder lauten. Nur dann ist ja eine Ausnutzung der Sparerfreibeträge möglich. Was ich allerdings nicht verstehe ist, was das dann mit den Zinsen soll. Die werden doch den jeweiligen Konten gutgeschrieben. Wieso müssen die überwiesen werden?

Völlig anders wäre die Lage, wenn hier keine Schenkung, sondern eine verdeckte Treuhand vorliegen würde. Dann steht Euch das Geld weiter zu. Allerdings dürfte es dann bei Aufdeckung erheblichen Ärger mit dem Finanzamt geben.


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Was ich allerdings nicht verstehe ist, was das dann mit den Zinsen soll. Die werden doch den jeweiligen Konten gutgeschrieben. Wieso müssen die überwiesen werden?

Damals hatte ein Sohn kein eigenes Girokonto bei der Bank mit dem Festgeldkonto. Daher haben wir die Zinsen einfach auf mein Konto überwiesen. Nach ablauf des Festgeldkontos wurde ebenfalls das Kapital auf mein Konto überwiesen. Das habe ich dann wiederum neu angelegt für meine Kinder. Ich glaube wir stecken nun tief im Mist drinne :( Der Bankmitarbeiter meinte, dass es irrelevant ist, wohin die Zinsen gutgeschrieben werden. Relevant wäre, was letztendlich mit dem Geld gemacht wird und das haben wir ja wieder für das Kind angelegt.

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@MaxBritt16

Man sollte die Situation mal nüchtern analysieren:

Da doch keine Schenkung, sondern verdeckte Treuhand vorzuliegen scheint, ist der Untreuevorwurf schon mal vom Tisch.

Wenn es da in der Tat nur um Ersparnisse von "einigen 10.000 Euro" geht, dürfte sich auch der Steuerschaden in Grenzen halten. In welchen Grenzen, wissen wir natürlich nicht, aber die Hinterziehung von Beträgen in niedriger vierstelliger Höhe würde einen nicht den Kopf kosten und müßte ja erst mal aufgedeckt werden. Wenn man ruhig schlafen will, gibt man eine Selbstanzeige ab, muß dann aber natürlich die Steuer nebst Zinsen nachzahlen.

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