Mit dem widerrufenden Vertrag verbundener Vertrag?

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Was verstehst Du unter " Zinsdarlehen, die an Bausparverträge gekoppelt sind"?

So etwas kenne ich im Zusammenhang mit einem Bausparvertrag nicht. Oder meinst Du "tilgungsausgesetztes Darlehen, bei welchem nur die Zinsrate während der Laufzeit zu zahlen ist"?

Denn das ist mein Kenntnisstand:

  • Darlehen, welche im Zusammenhang mit einem Bausparvertrag vergeben werden, sind generell zu "wohnungswirtschaftlichen Zwecken", also Kauf, Bau, Renovierung.
  • Diese Art von Darlehen sind Hypothekendarlehen und nennen sich "Vorausdarlehen".
  • Sie werden bei Zuteilung des Bausparvertrages durch das vorhandene Bausparguthaben und das resultierende Bauspardarlehen abgelöst.
  • Hypothekendarlehen gibt es mit monatlicher Tilgung (laufende Zins- und Tilgungsleistung in der Kreditrate) und mit Tilgungsaussetzung (nur Zinsrate).
  • Bei Darlehen mit Tilgungsaussetzung fallen während der Laufzeit nur die fälligen Zinsen an und die Tilgung erfolgt am Laufzeitende in einer Summe (oft fälschlicherweise auf "tilgungsfreies Darlehen" genannt)

Da es sich bei einem Vorausdarlehen nicht um ein intern per Zufluss von Bausparguthaben refinanziertes Darlehen handelt, sondern die Bausparkasse sich ebenso wie eine Bank am Markt refinanziert, fällt natürlich wie bei einem anderen Hypothekendarlehen einer Bank auch eine Vorfälligkeitsentschädigung an.

Geht eine GmbH-Gründung, wo man sich nur als Gesellschafter eintragen lässt, um seine Angestelltentätigkeit vorerst weiterführen zu können?

Siehe auch: https://www.finanzfrage.net/frage/ist-es-moeglich-eine-gmbh-zu-gruenden-und-selbst-im-hintergrund-zu-bleiben?foundIn=user-profile-question-listing

Da ich nicht sicher bin, ob die Firma ein Erfolg wird, würde ich die Firma gerne erstmal neben meiner bisherigen Angestelltentätigkeit gründen bzw. betreiben. Ich hätte auch eine andere Firma (Kooperationspartner) der die Hauptarbeit machen würde, so daß für die Geschäftsführertätigkeit nicht soviel Aufwand anfallen sollte, dass ich es nicht nebenbei machen könnte.

Ich habe inzwischen einen Steuerberater gefunden, der mir Folgendes vorgeschlagen hat: Die Firma sofort gründen, wobei ich 100% Gesellschafter bin und ein Angestellter von ihm als Geschäftsführer in Erscheinung tritt.

Hätte laut seiner Aussage, einige Vorteile:
1. Ich würde offiziell nicht in Erscheinung treten(Veröffentlichung der Gründung in der Zeitung), sondern nur der "Strohmann"-Geschäftsführer des Steuerberaters.
2. Meine jetzige Firma könnte nichts dagegen sagen, da ich offiziell als Gesellschafter lediglich als "Investor" tätig bin.

Wenn man sieht das es läuft, könnte ich kündigen und die Geschäftsführung "offiziell" selbst übernehmen.

Kann dieses Vorgehen funktionieren? Welche Vorteile hätte mein Steuerberater? Was müsste ich beachten? (Vertragliche Regelungen usw.)

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