Mit 57 Selbstständigkeit aufgeben, in ein Arbeitsverhältnis wechseln: zahlt jetzt der Arbeitgebe die Hälfte der PKV und zahlt man wieder in die RV ein?

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4 Antworten

Hallo,

in der Renten- und Arbeitslosenversicherung fallen die normalen Beiträge an. Arbeitgeber und -nehmer teilen sich die Beiträge je zur Hälfte.

In der Kranken- und Pflegeversicherung zahlt der Arbeitgeber nach § 257 SGB V die Hälfte der Beiträge, aber nicht mehr als er bei Versicherungspflicht in der GKV zahlen würde (2016: 7,3% in der KV und 1,175% des Bruttogehalts in der PV). Bei 1000 Euro Bruttoverdienst wird der Arbeitgeber also deutlich weniger als die Hälfte der Beiträge zahlen. Der Arbeitgeberzuschuss verringert auch den Versicherungsbeitrag, den man in der Steuererklärung angeben kann.

Gruß

RHW

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Der Arbeitgeber zahlt Zuschüsse zur privaten KV, die aber durch

1. die Hälfte des PKV-Beitrags und

2. den Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen KV bei gegebenem Gehalt

gedeckelt sind.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__257.html

Natürlich sind Beiträge zur gesetzlichen RV zu zahlen.

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Bei 1000 Euro Bruttomonatseinkommen besteht eine Versicherungspflicht in der GKV. Folge ist, daß der AG die Hälfte der dort anfallenden Beiträge übernehmen muß. Mit keinem einzigen Cent braucht sich der AG an einer daneben noch bestehenden PKV zu beteiligen.

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Kommentar von Frankwido
18.09.2016, 16:43

leider totaler Unsinn , da man nach dem 55 Lebensjahr nicht mehr aus der PKV raus kann , warum sollte dann eine weitere Versicherungspflicht in der GKV bestehen ?

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1. DEr AG wird den Anteil zur KV zahlen, den  er bei dem Gehalt sowieso zahlen müsste.

2. Ja es fallen RV-Beiträge an.

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Kommentar von Frankwido
18.09.2016, 13:34

Die Höhe wäre interessant. Beispiel: Ich verdiene dann 1000€ Brutto, gehen wir von 15% aus, heißt 75 AG , 75 ich, jetzt zahle ich aber 400€ in die PKV , muss dann der AG 200 übernehmen ? Und wo ist das gesetzlich geregelt ?

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