Minijobber-Rente aufstocken auch rückwirkend möglich?

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3 Antworten

Zitat:

Eine nachträgliche Beitragsaufstockung ist nur im begründeten Ausnahmefall zulässig. Diese Ausnahme besteht, wenn der Minijobber einen sozialrechtlichen Herstellungsanspruch geltend machen kann. Dieser liegt vor, wenn dem Minijobber in Folge eines Beratungsfehlers eines Sozialversicherungsträgers (z. B. Krankenkasse oder Rentenversicherungsträger) ein Schaden entstanden ist.

Besteht ein sozialrechtlicher Herstellungsanspruch, kann die fehlende oder rechtzeitige Abgabe der Erklärung des Verzichts auf die Rentenversicherungsfreiheit nachgeholt werden.

Das gilt nicht, wenn ein Versäumnis oder eine Verletzung der Aufklärungspflicht durch den Arbeitgeber vorliegt.

Quelle:

http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/10_aufstockung_rv/node.html

nur als Ergänzung :

" Die Rentenversicherungspflicht beginnt dann in der Regel am Tag nach Eingang der schriftlichen Verzichtserklärung beim Arbeitgeber. Der Minijobber kann auch einen späteren Beginn wählen. Grundsätzlich gilt: Der Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit ist nur für die Zukunft möglich. K.

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Altes Recht (vor 2013 begonnener Minijob?)

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