Minijob und Werbungskosten 2016,2017,2018?

2 Antworten

Hallo, BEO oder selectio

zu 2.) das bleibt auch 2017 und 2018 so: keine Steuern auf den Minijob, keine Werbungskosten

zu 3.)ab 152,25 Euro (2018) pro Monat sind Beiträge fällig. Dabei kommt es auf das Einkommen aus der Selbstständigkeit (Einnahmen ./. Kosten)an, das zu versteuernde EK wird aus allen Einkünften ermittelt und kann schon deshalb hierfür nicht herangezogen werden, weil die KV-Beiträge vorher abgezogen werden. In der Regel wird man den Durchschnitt aller Monate heranziehen, in denen man tätig war.

Viel Glück

Barmer

1

So schnelle Hilfe hatte ich nicht erwartet, vielen Dank !

Also verstehe es so: KV für Gewinn aus Selbständigkeit ohne Minijob und Rente.

0
a. Ich beziehe eine Regelaltersrente.

Das ist schön für Dich.

b. Ich habe einen Minijob, für den der Arbeitgeber pauschale Beiträge abführt.

Damit dass diese Tätigkeit pauschal besteuert wird, sind es keine Einnahmen, die in die Einkommensteuererklärung kommen.

Damit kannst Du natürlich auch keine Kosten abziehen, denn es gibt ja nichts, wovon Du sie abziehen könntest. Aber sei froh, denn sonst würde es mehr kosten.

c. Darüber hinaus habe ich noch Honorareinkünfte im Rahmen  geringfügiger nebenrentnerischer freiberuflich selbständiger Tätigkeit.

Geringfügig nebenrentnerisch gibt es nicht, aber danke für die Wortschöpfung.

Ob es der Krakneversicherung unterliegt ist eine Frage des Jahres/-monatsbetrages.

435,- mtl. = 5.220,- pro jahr.

1

Danke für die Hilfe beim Gedankengang.

Ich meinte zu c. , dass es sich um " geringfügige Selbständigkeit" handelt. Welche Kriterien definieren diese? Z.B. jährliche Arbeitstage, oder auch Arbeits-Stunden, oder 450€ mtl.

Danke nochmal!

0
68
@selectio
Ich meinte zu c. , dass es sich um " geringfügige Selbständigkeit" handelt. Welche Kriterien definieren diese? Z.B. jährliche Arbeitstage, oder auch Arbeits-Stunden, oder 450€ mtl.

Geringfügig, oder nicht geringfügig ist bedeutungslos, weil es für unterschiedliche Sachverhalte unterschiedliche Grenzen gibt.

  1. Die 450, Euro sind für einen selbständigen völlig bedeutungslos, das ist eine Grenze für Arbeitnehmer. "Minijob"
  2. für die Krankenkasse sind es 435, Euro mtl./5.220,- pro Jahr an Gewinn.
  3. für die Umsatzsteuer (Kleinunternehmer) 17.500,- Umsatz (Einnahmen).
  4. Arbeitstunden sind nur für Studenten in der Vorlesungszeit udn für Arbeitnehmer mit Nebenerwerb wichtig.
1

Meine Steuerklassen wurden geändert; wer macht sowas?

Hallo. Ich habe ein Problem, für dass ich hier mal keine Antwort gefunden habe und habe mich nun angemeldet um dieses öffentlich stellen zu können.

Ich bin Pensionär und habe meine Pension auf die Steuerklasse 1 gewählt. Im August habe ich nun eine Ausbildung begonnen, für die ich die Steuerklasse 6 gewählt habe, da ich hier wesentlich weniger verdiene.

Bis heute hat auch alles gut funktioniert.

Heute bekam ich meine Lohnzettel per Post. Ohne mein Zutun wird laut Lohnzettel meine Pension nun mit der Steuerklasse 6 versteuert und die Ausbildung in der Steuerklasse 1.

Das ist nicht so wie ich es beantragt hatte.

Das einzige, was auf meinem Pensionszettel neu ist ist ein Vermerk: "ELStAM; Lieferdatum 03.10.2013; Gilt-ab 01.08.2013; Ign-bis 02.06.2013"

Kann mir einer sagen was das bedeutet?

Kann es sein, dass das Finanzamt hier etwas ohne meine Einwilligung geändert hat? Dürfen die das?

Mir geht es vor allem jetzt darum, dass jetzt für 3 Monate Steuerabzug von meiner Pension getätigt wurde und ich von meiner Ausbildung eine kleine Nachzahlung bekommen habe.

Das Geld was ich somit für kommenden Monat zur Verfügung habe reicht jetzt nicht mal, um Miete und Unterhalt zu zahlen. Ferner bin ich in einer Privatinsolvenz und wenn ich eine Rechnung nicht bezahle (was jetzt zwangsläufig der Fall sein wird), kann ich meinen Insolvenzstatus verlieren .... weil mir durch diese Steuernachzahlungen auf einmal 1000 Euro für kommenden Monat fehlen!

Was kann ich tun und an wen muss ich mich jetzt wenden damit alles wieder so verläuft wie bisher?

Danke und Gruß

Thomas

...zur Frage

Nebenberufliche Tätigkeit versteuern?

Ich habe einmalig in 2009 für den Verlag, bei dem ich arbeite, in Nebentätigkeit ein Projekt entworfen und komplett illustriert, dieses wurde von meinem Arbeitgeber verlegt und vertrieben. Ich habe an den Verlag eine Honorarrechnung in Höhe von 2.000 € (ohne Mwst.) geschrieben und diesen Betrag ebenso überwiesen bekommen. Nun muss ich sicherlich in der Steuererklärung für 2009 dieses Honorar angeben, vermutlich auf Bogen S (für Selbständige). Aber ich bin bei dem Verlag angestellt. Bekomme ich dafür nachträglich Steuerabzug oder wie funktioniert das, im Verlag sieht man sich außerstande, mir diese Frage zu beantworten. Oder muss ich den Betrag überhaupt auf der Steuererklärung angeben? Wäre sehr froh, wenn ich von Euch eine Antwort bekäme, vielen Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?