Minijob plus Sofortrente = Verlust der Familienversicherung ? Was nun?

2 Antworten

Hallo, wenn die Krankenkasse zu dem Schluss kommt, dass die 280 EUR Einkommen sind, werden für jeden Monat ab Minijobbeginn ca. 145 EUR nachgefordert.

Ein Midijob wäre da besser gewesen. Auch für den Arbeitgeber.

Mit Steuern hat das nichts zu tun.

Gruss

Barmer

Welche Kosten kommen da auf mich zu?

Fiktives Einkommen von 921,67 € wird der Beitragsbemessung zugrunde gelegt.

Werde ich auf diese Weise von Minijobber zum Midijobber (sozialversicherungspflichtig)?

Nein, deine Einkünfte aus nicht-selbständiger Arbeit sind weiterhin im GV-Bereich.

Wieviel weniger muss ich verdienen, damit ich keine Abzüge durch die Krankenkasse habe?

Hochrechnen:

  • 450,- € x 12 = 5.400,- €
  • 280,- € x 12 = 3.360,- €
  • abzgl. Werbungskosten -102,- € => 3.258,- €
  • Um diese Summe müssen deine Einkünte aus dem Minijob sinken. Wären im Monat 178,50 €.

Darf ich bei der Gelegenheit noch eine Frage hinterher schieben?

Was wäre wenn die Fragestellerin im Midijob-Bereich arbeiten würde, also >450€, eigene Beitrage zur KV ( PV, RV, AV) zahlt? Würde diese "Rente" zu weiteren Beiträgen in der KV führen?

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@ellaluise

Nein, da in dem Fall Versicherungspflicht in der GKV eintritt und Pflichtversicherte zahlen ihre Beiträge nur auf Arbeitseinkommen.

Ausnahme: Handelt es sich bei der Rente um eine Leistung aus einer betrieblichen Altersvorsorge, wäre diese auch beitragspflichtig.

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