Minijob + Teilzeitstelle?

2 Antworten

Entschuldigung dass ich mich hier einklinke. Wie hoch sind denn die Renten-, Kranken-, Pflegeversicherungsanteile? Beziehen sich die Abzüge beim Minijob prozentual nur auf den Minijob? Arbeite bereits in Teilzeit, komme an keine volle Stelle, will den Job aber unbedingt behalten und muss meinen Finanzhaushalt dringend aufbretzeln. Das wird vermutlich ein bis zwei Jahre so gehen, also die 6 Monate sprengen. Wenn ich am Ende aber nur 2-300 € übrig habe und dafür die volle Zeit für 450€ arbeiten muss, wäre es mir um meine Zeit zu schade.

Hallo,

einlesen ist gut, das Prinzip verstehen, ist besser. Einem zukünftigen Akademiker sollte das gelingen.

Beim Minijob, wenn es ein echter ist, führt der Arbeitgeber die Einkommensteuer pauschal ab und du brauchst Dich um nichts zu kümmern. Vorausgesetzt, die monatliche Grenze von 450 EUR wird eingehalten. Der jährliche Betrag von 5400 EUR führt leicht in die Irre.

Den Betrag von 8652 EUR kenne ich nicht, vielleicht war das mal vor Jahren der Grundfreibetrag. Der liegt inzwischen bei 10000 EUR und zwar steuerpflichtiges Einkommen. Um die zu überschreiten musst Du als Arbeitnehmer im Jahr ca. 12000 EUR verdienen (der Minijob bleibt außen vor). Das schließt aber nicht aus, dass der Arbeitgeber bei Dir Lohnsteuer abzieht, er muss den Monatslohn aufs Jahr hochrechnen. Das Geld musst Du Dir 2019 über die Einkommensteuererklärung wiederholen.

Wenn der Nebenjob 6 Monate dauert, wird der Arbeitgeber auch Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Bist Du noch eingeschrieben, muss er nur die Rentenversicherung abziehen und Du musst Dich selbst krankenversichern (das nennt man Werkstudent). Eine Familienversicherung über die Eltern ist ab 451 EUR im Monat jedenfalls weg.

Viel Glück

Barmer

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Vielen Dank für die Antwort.

Natürlich sollte es einem zukünftigen Akademiker gelingen - es gibt jedoch die verschiedensten Aufführungen und Formulierungen. Bin, zum Beispiel, nirgends auf die Grenze mit den 10000€ gestoßen.
Aber um noch einmal auf das Thema zurückzukommen:
ich bin nicht eingeschrieben und zahle meine eigene Krankenkassenbeiträge. Habe im letzten Jahr schon als Werkstudent gearbeitet, weshalb ich da die Regelungen mehr im Kopf habe, als bei der jetzigen Konstellation.
Interessant ist es aber, dass der Minijob dann noch als solcher gehandhabt wird.

Gerade, habe ich auch nur den Minijob auf 450€-Basis. Sobald ich dann die Teilzeitanstellung habe, kann ich den Minijob als Nebenverdienst melden, und den Teilzeitjob als Haupttätigkeit auszeichnen? Was muss ich da beachten, außer, dass sich die Steuerklassen in den jeweiligen Jobs ändern würden?

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Habe nun gegoogelt und rausgefunden, dass die obigen drei Varianten möglich sind. Also, mir schwebt folgendes vor.

500,- auf Angestelltenbasis 400,- als Minijob
300,- über mein Gewerbe (Schreibbüro)

Laut Krankenkasse werde ich dann nur auf die 500,- besteuert, da dies der Hauptanteil ist.

Frage: Mein Arbeitgeber ist Inhaber von ganz vielen Firmen wo ich dann entsprechend verschieden angestellt bin und die Rechnungen auf Selbstständigkeit auch verteilen kann (damit hier nicht die Scheinselbstständigkeit aufkommt..... ok, ist ja alles geschummelt, aber....ihr wißt ja.)

Was macht denn nun das Finanzamt. Forscht die nach, wem die Firmen alle gehören und sucht sich den Inhaber raus ? Oder sehen die, ok, verschiedene Firmennamen und alles ist gut ?????

Habt Ihr noch eine Idee, wie ich am meisten von den 1200,- und Steuerklasse 5 in der Tasche haben kann ? Bin verheiratet und habe 2 Kinder, mein Mann ist Angestellter und freiwillig weiter in der gesetzlichen KK versichert, er läuft auf St-KL 3.

Lg K.S.

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