Mini-Jobber werden oder Freiberufler bleiben?

2 Antworten

Das sind ja zwei völlig unterschiedliche Dinge:

Freiberufler:

Schreibt Rechnungen, wenn die Auftraggeber Unternehmer sind mit Umsatzsteuer. Vorsteuerabzug auf die eigenen Kosten. Kosten selbst tragen. Steuern aus dem Gewinn zahlen.

Minijobber

Lohnempfänger, die Kosten des Arbeitsplatzes trägt der Arbeitgeber. Der zahlt auch ca. 31 % pauschal für Sozialabgaben und Steuern. Daher vermutlich auch erheblich geringer Stundenlohn. Weil Steuer pauschal gezahlt, kommt es nciht in die Einkommensteuererklärung.

Wenn der Vorschlag von "einem" der Auftraggeber kam, was ist mit den anderen Auftraggebern?

Vorteile:

  • Der Minijob wäre steuefrei, wenn pauschal versteuert.
  • Keine Buchführungspflichten mehr
  • Kein Ausfüllen der Anlage S bzw. G bei der Einkommensteuererklärung, evtl. sogar Wegfall der Pflicht zur Abgabe.

Nachteile:

  • Arbeitgeber wäre weisungsbefugt
  • Verdienstgrenze nach oben 450,- €
  • keine Möglichkeit Werbungskosten (kannst du als Selbständiger zwar auch nicht, aber du hättest Betriebsausgaben) geltend zu machen
  • Sozialabgabenfreiheit (vermeintliche) der Selbständigkeit fällt teilweise weg --> Minijob ist rentenversicherungspflichtig (3,9%).

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