Minijob ohne schriftlichen Vertrag und ohne bezahlte Urlaubstage?

2 Antworten

Hallo,

im Minijob gelten alle arbeitsrechtlichen Regelungen wie bei anderen Arbeitsverhältnissen auch:

- Anspruch auf bezahlten Urlaub

- Anspruch auf Entgektfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit

- Kündigungsfristen (Kündigungsschutz in größeren Unternehmen)

- Anspruch auf Mindestlohn

- Recht (bzw. Pflicht zu) auf (unbezahlte) Mittagspause (nach 6 Stunden Arbeit)

Minijobs sind für Arbeitgeber so interessant, weil diese Punkte sehr oft nicht beachtet werden.

Wenn es im Unternehmen einen Tarifvertrag gibt, gelten dessen Regelungen u.U. auch (z.B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld).

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/04_arbeitsrecht/03_urlaubsanspruch/basepage.html

Gruß

RHW

Schau mal hier: https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/03_haushalt/01_grundlagen_minijobs_im_privathaushalt/05_arbeitsrecht/03_urlaubsanspruch/node.html

Selbstverständlich steht dir ein bezahlter Urlaubsanspruch zu.

Die Berechnung richtet sich nach den Tagen - nicht den Stunden - die du in der Woche arbeitest. Von daher dürften also keine Fehlstunden anfallen - außer du nimmst mehr Urlaub, als dir rechnerisch zusteht.

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Es wäre halt auch gut zu wissen, ob der Arbeitgeber wirklich diesen Job bei der Minijobzentrale angemeldet hat. Einiges deutet darauf hin, dass es sich hier um Schwarzarbeit handelt. Eine Kurze schriftliche Anfrage bei der Minizobzentrale des Arbeitnehmers würde dann aber den Stein ganz schnell ins Rollen bringen und der Urlaubsanspruch wäre durchgesetzt.

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@Snooopy155

Diesen Verdacht habe ich auch. Interessant wäre zu wissen, ob bei einem Fake-Minijob überhaupt die vergünstigten Bedingungen gelten und der Arbeitnehmer nicht ganz andere Vergütungsansprüche hätte.

Zu Deiner berechtigten Anfrage: Möglicherweise war das dann aber der letzte Urlaubsanspruch bei diesem Arbeitgeber.

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Studentische Aushilfe und Rentenversicherung

Hallo,

ich bin 28, lese im Internet sehr widersprüchliche Infos und deshalb kann zu keinem Schluss kommen. Ich habe mit einem Unternehmen einen Vertrag über studentische Aushilfe abgeschlossen, nach dem ich 10 EUR pro Stunde bekommen soll. Wie viele Stunden ich in einem Monat arbeiten soll, ist nicht fixiert. Es sollen aber ca. 10-13 Stunden sein. Der Arbeitgeber behauptet, dass es egal ist, wie viel ich anhand der Stundenanzahl verdient habe, das heißt dass man als Student sowieso den vollen Betrag auf sein Konto überwiesen bekommt. Ich habe aber gelesen, dass man doch Rentenbeiträge zahlen soll, insbesondere wenn man insgesamt mehr als 450 EUR verdient hat. Komischerweise bekommt auch ein Kommiliton von mir im Durchschnitt 450 EUR ( der Vertrag ist genau so wie in meinem Falle zeitlich bis zum Ende des Jahres befriestet ) auf sein Konto ohne Abzüge zur Rentenversicherung und ohne dafür einen Befreiungsantrag gestellt zu haben. Ich würde Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir erklären würden, wer denn recht hat, der Arbeitgeber oder ich. Ich fürchte, mein Arbeitgeber irrt sich. Ich verstehe aber nicht, wie das sein kann, er könnte doch dafür bestraft werden, dass er mir meinen Bruttolohn im vollen Umfang überweist oder soll ich dafür sorgen, dass ein Teil meines Arbeitsentgelts an die Rentenversicherung geht? Danke im Voraus

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Zahn wird gezogen während Antragstellung bei Zahnzusatzversicherung läuft

Hallo zusammen,

Hab ein ziemlich großes Problem, deren rechtliche + finanzielle Konsequenzen ich nicht genau abschätzen kann.

Ich bin gerade dabei eine umfangreiche Krankenzusatzversicherung abzuschließen, die Heilpraktiker, Zähne, Brille und Klinik abdeckt. Der Antrag ist schon vor einigen Wochen bei der Versicherung eingegangen aber wahrscheinlich noch nicht rechtskräftig weil noch einige Unterlagen fehlen, die ich gerade zusammen sammle und dann nachreiche.

Leider müsste ich gestern erfahren, dass einer meiner Backenzähne entzündet ist und gezogen werden muss. Einen fehlenden Zahn habe ich natürlich nicht eingereicht bei Antragstellung. Seit 10 Jahren habe ich keine Probleme mit meinen Zähnenund nun das.

Muss ich das jetzt nachreichen? Ich habe mir leider eine Versicherung ausgesucht, die fehlende Zähne nicht versichert. Kann man dies dann bei einer anderen Versicherung zusätzlich tun oder ist nur eine Zahnzusatzversicherung erlaubt?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank und viele Grüße

Lotte1209

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Privater darlehensvertrag wie muss ich vorgehen?

Hallo Finanzfrage Community,

habe folgendes Problem.

Ich hab einen ehemaligen Freund vor 3 Monaten 10000 Euro geliehen. Die er mit 500 euro raten abbezahlen wollte. Wir haben einen schriftlichen Vertrag abgeschlossen, zeugen waren auch vorhanden.

Nun die letzten 3 Monate tröstet er mich er mich das er Es nächsten Monat zahlt und immer so weiter. Dann hab ich erfahren das er in privatinsolvenz ist und nach einem jahr draussen ist.

Durch meine eigene Recherche hab ich erfahren das man alle Schulden die nach der privatinsolvenz gemacht wurden, auch bezahlen muss. Und des weiteren steht im Internet das seine insolvenz scheitern kann weil er in der wohlverhaltensphase keine neue Schulden machen durfte.

Meine Frage wie muss/soll ich jetzt vorgehen?

Danke für die Antworten

Mit freundlichen Grüßen

Poccocino

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Freiwilliges, unbezahltes Praktikum (6Mon.) abbrechen.

Einen schönen guten Abend liebe Community.

Ich habe da ein.. Naja, Problem ist es weniger, mehr eine allgemeine Frage.

Für den Anfang folgende Ausgangssituation:

Ich habe am 15.09.11 ein freiwilliges Praktikum angetreten. Da ich momentan Arbeitssuchend bin und ein Praktkum in meinen Augen besser ist als zuhause zu hängen, war ich natürlich Froh, als ich eine Zusage bekommen habe.

Meine Chefin hat den Vertrag aufgesetzt, in dem festgehalten ist "ohne Entgeld", also auf gut Deutsch: Ich bekomme nichts. Nun gut, es ist halt ein Praktikum, ich bekomme Dinge gezeigt die ich noch nicht kenne und bin keine volle Arbeitskraft dachte ich.

Falsch gedacht. Ich übernehme alle Aufgaben, die vorher der 2 mal wöchendlich erscheinenden Aushilfe gedacht waren. Diese Aushilfe kommt deswegen jetzt nurnoch alle 2 Wochen 1 mal für 3-4 Stunden. Also werde ich von meiner Chefin aufs extremste ausgenommen. Täglich mehr als 8 Stunden Arbeiten (Was ja schon nicht erlaubt ist) und das alles umsonst. Jetzt habe ich aus familiären Gründen (schlimmer Krankheitsfall in der Familie) eine Woche Frei bekommen (mit viel nörgeln). Und die Woche ist noch nicht ganz rum, da ruft meine Chefin bereits an und sagt das Sie auf garkeinen Fall auf mich verzichten kann. Wo ich nur denke: "Hallo? Ich bin nur Praktikant und keine volle Arbeitskraft?!" Aber sobald ich auch nur ansatzweise etwas sagen will kommt von Ihr "Ja aber Herr XXXX, wir haben ja einen Vertrag!"

In meinem Vertrag steht eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende.

Meine Frage an euch schlaue Köpfe da draußen ist jetzt folgende: Gibt es für mich eine Möglichkeit kurzfristig aus dem Vertrag zu kommen, sodass ich bei meiner Familie sein kann um diese zu unterstützen?

Wollte mich eigentlich im guten trennen für ein anständiges Arbeitszeugnis, aber das werde ich jetzt wohl schon mal abhacken können.

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2 1/2 Monate Minijob - Wie funktioniert die Verdienstgrenze?

Hallo zusammen,

ich bin Studentin und habe seit dem 1. August einen Minijob, der bis zum 16. Oktober befristet ist (da am 17. Oktober wieder die Vorlesungen beginnen und ich bereits einen Job als studentische Aushilfe habe).

Normalerweise arbeite ich jedes zweite Wochenende im Monat. Nun hat mein Arbeitgeber mich gefragt, ob ich im Oktober auch die ersten beiden Wochenenden arbeiten könnte.

Wie läuft das dann mit der Verdienstgrenze? Darf ich im Oktober dann nur 225 Euro verdienen, da der Vertrag nur bis Mitte des Monats läuft?

Ich verdiene monatlich sowieso keine 450 Euro, sondern ca. 330 Euro. Wäre es auch möglich, dass die Tatsache, dass ich im August und September unter den 450 Euro liege die Überschreitung der Grenze im Oktober ausgleicht?

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Geld ausgelegt ohne handfesten Vertrag - Erfolgsaussichten das Geld wieder zu bekommen?

Guten Tag. Ich habe einem ehemaligem Freund Geld in Form einer beglichenen Rechnung "ausgelegt". Beide sollten eigentlich jeweils die Hälfte der selbigen übernehmen und um es nicht weiter zu verkomplizieren habe ich ihm seinen Anteil erst einmal bezahlt. Nun zahlt er schon seit einiger Zeit nicht. Da ich weitestgehend darin vertraut habe, dass er das Geld zurück zahlt, gibt es auch keinen schriftlichen Vertrag. Wir beide sind aber nachweislich im Mietvertrag als gleich berechtigt bzw. Eigene Parteien vermerkt und der Vermieter kann auch bestätigen das die komplette Zahlung über mein Konto lief. Des weiteren stehen Kontoauszüge und auch Chatverläufe zur Verfügung. Aus letzteren ist auch eindeutig von seiner Seite aus zu ersehen, dass er sich der Schulden bewusst ist.

Langer Text kurze Frage: Wie stehen die Chancen dieses Geld noch einmal wieder zu sehen? Notfalls auch auf dem beschwerlichen Weg.

Vielen Dank im Voraus.

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