Mindestlohn im Gaststättengewerbe?

1 Antwort

Hallo,

liegt ein Tarifvertrag vor, so gilt der darin veranschlagte Lohn als Mindestlohn. Allerdings darf er nicht geringer sein, als momentan 8,84 Euro brutto pro Stunde. Ohne Tarifvertrag( außer NRW - 9,00 Euro) gelten die 8,84 Euro/ Std.

Gastro-Mindestlohn in NRW mindestens 9 Euro :

 https://www.report-k.de/Wirtschaftsnachrichten/Wirtschaft-NRW/Gastro-Mindestlohn-in-NRW-mindestens-9-Euro-65406

o.k. danke. Das betrifft NRW. Gilt das auch für Minijobber? Und muß das nachgezahlt werden? Was ist für bereits ausgeschiedene Mitarbeiter?

0
@Katze11

ja, gilt auch für einen Minijob im Gaststättengewerbe !

Für ausgeschiedene Mitarbeiter die ihren (zustehenden) Lohn nicht rechtzeitig eingeklagt haben, lässt sich kaum noch etwas machen. 

1
@Gaenseliesel

o.k. vielen Dank für die schnelle und gute Antwort

Noch zwei Fragen

1.)Wie lange hat man denn Zeit dies einzuklagen?

2.)Und wie ist das bei einer Prüfung durch FA oder Sozialversicherungsträger. Können die das nachberechnen?

Vielen Dank schon mal

0

Gebühren der Handwerkskammer

Hallo. Meine Frau hat im Oktober ein Gewerbe zum herstellen von Kinderkleidung und Taschen angemeldet. Daraufhin hat sich die HWK gemeldet und besteht darauf, dass sie sich anmeldet. Nach einigem Lesen von Beiträgen und Gesetzen, sind wir zu dem Entschluss gekommen: Da kommt man wohl nicht drum herum.

Viel interessanter ist nun allerdings, wie es weiter geht. Der Umsatz wird sich dabei auf weniger als 2.000 Euro belaufen, wahrscheinlich sogar weniger als 1.500 Euro. Da es keine Gebührenordnung gibt bei der HWK Karlsruhe, habe ich dort angerufen. Hier mal die geforderten Gebühren:

Eintragungsgebühr ist 150 Euro. Jahresbeitrag im ersten KALENDERJAHR! (also 2013, sprich 2 Monate) ist frei, im 2. und 3. Jahr dann 73 Euro und ab dem 4. Jahr 146 Euro. Jeweils zzgl. (ab dem ersten Jahr schon) eine Umlage von 94 Euro jährlich.

Das heißt: 2013: Anmeldung 150 Euro, kein Jahresbeitrag, aber anteilig die Umlage 94/12*2=ca. 15-20 Euro. 2014: 1/2 Jahresbeitrag = 73 Euro + 94 Euro Umlage = 167 Euro 2015: wie 2014 ab 2016: Jahresbeitrag = 146 Euro + 94 Euro Umlage = 240 Euro

Auf meine Anfrage, wieso die 5.200 Euro Grenze nicht gilt, sagte man mir, dass diese Konstellation (welche auch immer das sein soll) noch nie zugetroffen ist. Deswegen findet das Gesetz keine Anwendung.

Meine Frage: Geht das? Ich meine, bei einem Umsatz von 1.500 Euro (also Gewinn von ca. 600 Euro) kann man doch unmöglich pauschal 240 Euro an Gebühren verlangen, oder? Gibt es ein Argument, dass ich gegenüber der HWK vorbringen kann? Gesetz ist doch Gesetz.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?