Mietvertrag unterschreiben-wann Schlüssel?

4 Antworten

Nein, es gibt keinen Anspruch auf Spüle und Herd, wie ich früher dachte und es vor 30 Jahren in Hamburg wohl geregelt war.

Du musst ja andererseits den Mietvertrag nicht unterschreiben, falls Du die Chance auf eine Wohnung mit Spüle und Herd hast.

Die Kaution ist normalerweise nicht bei Vertragsabschluss fällig.

Wir haben die Kaution wie im Vertrag geregelt bei der Übernahme bezahlt und auch den Schlüssel bekommen.

  1. Der bei Besichtigung und Mietvertragsschlus vorhandene Zustand ist vertraglicher Mietgegenstand. Wie man da an einen weiteren Wasserhahn käme, muss man verhandeln oder selbt organisieren und bezahlen :-)
  2. Natürlich kann der Vermieter seine Vertragsunterschrift von quittierter Übergabe der Mietkaution in bar abhängig machen. Was wurde denn hierzu besprochen?
  3. Tut er es nicht, ist die Kaution in drei aufeinanderfolgrenden Teilzahlungen, beginnendmit mit der ersten Monatsmiete, fällig.
  4. Den Schlüssel bekommt man spätestens am ersten Miettag, liegt ein Wochenende oder Feiertag dazwischen, meist einen Arbeitstag vorher.
  5. 14 Tage vor dem Mietbeginn 01.06. wohl aber nur dann, wenn man diese Miettage extra bezahlt oder dies ausdrücklich zugesichert wurde.

Geht es noch kürzer? Du hast doch die Wohnungsbesichtigung durchgeführt und mit dem Vermieter oder dem Makler die offenen Punkte abgesprochen. Was soll der begriff Küche für einen Raum der keinen Wasseranschluß hat? Oder meinst Du mit Küche ist leer, dass dieser Raum als Küche gedacht ist, die Wasseranschlüße und der Abfluss zwar installiert sind, aber da keine Küchenzeile vorhanden ist auch damit die Anschlüsse nicht montiert sind. Letztereswird Dir die Möbelfirma installieren, bei der Du die Küchenzeile kaufst; es sei denn du schließt einen Vertrag ab, der Selbstmontage beinhaltet. Da hier niemand weiß, was Du mit dem Vermieter / Makler vereinbart hast was Zahlungen anbetrifft, warum fragst Du? Das gleiche gilt für die Schlüsselübergabe; diese Findet normalerweise am ersten Tag des Mietverhältnisses statt.

Diese Antwort kann man allerdings mangels Absätzen kaum lesen.

War die Taste kaputt?

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@Andri123

Trotzdem war die Antwort sehr inhaltsreich.

Ich möchte allerdings ergänzen, dass die vertraglich vereinbarte Mietkaution vom Mieter gesetzlich in drei gleichen aufeinanderfolgenden Monatsraten zu zahlen ist, beginnend mit dem ersten Mietmonat, egal , ob im Mietvertrag die Sofortzahlung vereinbart wurde (§ 551 Abs. 2 BGB).

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@LittleArrow

So die Theorie. Richtig, so ist die rechtliche Lage.

In der Praxis wird die Übergabe evtl. erst nach Zahlung passieren,

Die Antwort eines erfahrenen Mitgliedes hat mich allerdings durch die fehlende Formatierung schon etwas verwundert. Ich kann jedenfalls sowas nicht lesen, ohne Punkt und Komma oder Absätze.

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@LittleArrow

So es denn einen beiderseits unterschrieben Mietvertrag gäbe. Macht der VM hingegen seine Unterschrift von "freiwilliger" Barzahlung der vereinbarten Kaution abhängig, ist das Gesetz eben nicht anwendbar.

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@imager761
ist das Gesetz eben nicht anwendbar.

Besser vielleicht: "noch nicht anwendbar".

Du hast für diese vorvertragliche "Erpressung" natürlich Recht. Nach Unterschrift und dem Einzug würde ich allerdings gerade bei diesem Vermieter sofort die insolvenzsichere Anlage der Kaution überprüfen. Bei Gutbefund würde ich dann nur der guten Ordnung halber überlegen, die Zahlungen so anzupassen, dass der Zahlungsstrom mit § 551 (2) BGB harmonisiert wird, also durch Verrechnung.

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@Andri123
fehlende Formatierung schon etwas verwundert.

Das war doch nur zum besseren Verständnis des Fragestellers nötig;-)

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