Mietrecht-Strafanzeige

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein. Der Anwalt spricht für seinen Mandanten und nach dessen Informationen.

Vielmehr darfst und solltest du die Behauptungen gegenbeweislich entkräften, und zwar schon in deinem dem Gericht vorgelegten Erwiderungen der Schriftsätze, nicht erst für deinen verbalen Rundumschalg bei Gericht aufsparen :-).

Denn oft genug würdigt die der Vorsitzende als Hörensagen erst garnicht - damit kannst du die Strafrechtskeule getrost wieder einpacken :-O

Da stellt sich erstmal die Frage, welcher der Tatbestände ist erfüllt.

Üble Nachrede: Verbreiten von Behauptungen ohne zu wissen, ob die richtig sind.

Verleumdung: Verbreitung von Behauptungen, obwohl man weiß, dass die falsch sind.

Ein Rechtsanwalt wird m. E. nie so dumm sein etwas zu verbreiten, von dem er genau weiß, dass es falsch ist.

Und wenn etwas in einem Schriftsatz satz steht, sollte man fein darauf achten, ob der Anwalt schreibt das ist so, oder ob er die Ansichten, Meinungen und Aussagen seines Mandanten wiedergibt.

Wenn eine Verhandlung angesetzt ist, besteht ja die Chance die Behauptungen zu widerlegen udn es macht in einer Gerichtsverhandlung , in der dem Gegner seine Behauptungen als falsch um die Ohren gehauen werden viel mehr Spaß mitzuerleben, wie der vom Gericht zusammen gestaucht wird, als selbst den großen Zampano zu geben.

Mein Tipp: Gut vorbereitet in die Verhandlung gehen. zu jedem Punkt aus den Schriftsätzen einen Gegenbeweis dabei haben und für etwaige Zeugen der Gegenseite entweder Dokumente die deren Behauptungen widerlegen, oder Gegenzeugen aufbieten können.

Du schlägst in die falsche Richtung:

Ein Prozeßvertreter trägt das vor, was sein Mandant ihm an Informationen erteilt. Wenn sich jemand strafbar gemacht haben könnte, dann allenfalls der Vermieter. Ob seine Darlegungen unwahr sind, wird sich aber erst im laufenden Verfahren erweisen. Stell Dir mal vor, das Gericht glaubt ihm und nicht Dir. Dann hast Du ein Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung am Hals. Vergiß Deine Wut und widerlege Punkt für Punkt die Behauptungen des Vermieters und zwar in sachlichem Ton. Das ist der einzig gangbare Weg.

Ruhig und treffend auf den Punkt gebracht.

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Es gibt aber auch RA/in die sich bei Ihren Mandanten übereifrig ins Zeug legen und versuchen das Pferd von hinten aufzuzäumen unter dem Motto: ich mach dass schon- der ist so Einer.

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@patrasto

Ach, unsubstantiierten Vortrag kann der Vorsitzende schon würdigen. Und Selbstdarsteller und Polemiker in die Schranken weisen.

Je ruhiger und sachlicher man seinen Standpunkt vertritt, umso besser :-)

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