Mietrecht für Vermieter?

3 Antworten

Die ursprünglichen Schäden sind ja sicher nicht dem Mieter zuzuordnen, das fragtest Du auch nicht.

Die Abgrenzung wird aber jedenfalls schwierig sein und ich würde hier kein Geld für einen Anwalt ausgeben.

Sieh mal hier

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://anwalt-im-netz.de/mietrecht/anzeigepflicht.html&ved=2ahUKEwiZ_ri9t9DhAhUMZFAKHZ6OCgwQFjAAegQIARAB&usg=AOvVaw376IOcGLK2de1EvUp-ZOZq

Dein Link zeigt auch, dass der Mieter eine Anzeigepflicht von Mängeln gegenüber dem Vermieter hat.

Dabei kann der Mieter sich nicht mit seiner Abwesenheit entschuldigen ("exculpieren").

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Natürlich kannst Du so das Haus nicht abnehmen.

Schon der Mietvertrag, der hier leider nicht bekannt ist, dürfte dem Mieter Sorgfalts- und unverzügliche Meldepflichten auferlegen. In dieser Situation wird es um einen hohen Schaden gehen, so dass die unverzügliche Beweissicherung und Einschaltung eines Rechtsanwaltes unverzichtbar ist.

Ja, so kann man das auch sehen. Ohne Anwalt wird es jedenfalls nicht gehen.

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nun ist der Mieter der Meinung, dass sie Miete bezahlt haben und es unwichtig ist,ob das Objekt bewohnt wird oder nicht.

Das stimmt insoweit, als dass sie keine Nutzungspflicht haben. Es ist aber dahingehend falsch, dass auch und gerade bei längerer Abwesenheit mietvertragliche Nebenpflichten der Sorgfalt und Obhut bestehen.

Sind die Mieter für den Folgeschaden der Wasserschäden zu belangen?

Durchaus, § 536c II 1 BGB. Allerdings: Auch als VM hat man Pflichten. Wer nicht nach dem Rechten sieht oder sehen lässt und eine erkennbar defekte Regenrinne übersieht, kann den Schaden nicht vollumfänglich dem M anlasten. Dieses Mitverschulden dürfte sich bei der Schadensquote niederschlagen insbes. dann, wenn den eine Versicherung abwickelt.

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