Mietnomaden

1 Antwort

Als Vermieter ist man Unternehmer und Unternehmer haben keine soziale Hängematte.

Infolgedessen sind die Absicherungsmöglichkeiten denkbar gering. Natürlich muß man die gängigen Vorsichtsmaßregeln (Vorlage Schufa-Auskunft und Arbeitsvertrag) einhalten. Aber gewiefte Mietbetrüger schaffen es trotzdem immer einen Vertragsschluß zu erwirken. Überdies gibt es ja auch Leute die erst wärend des Mietverhältnisses klamm werden.

Mietausfallversicherungen wären eine Möglichkeit den Schaden wenigstens zu minimieren, allerdings haben sie Haken und Ösen wie etwa nur einschränkte Schutzdauern und sie fressen die ohnehin kärgliche laufende Rendite bei der Wohnngsvermietung weiter auf. Zudem sichern die mir bekannten Angebote zwar den Mietausfall, nicht aber die finanziellen Folgen von Vandalismus durch den Mieter ab und die treffen meist viel schwerer.

Schwer treffen auch die Gerichts- und Vollstreckungskosten. Die muß der Vermieter aufwenden denn Selbsthilfe nach dem Motto "Moskau-Inkasso" ist in Deutschland strafbar. Auch für Vermieter gibt es Rechtsschutzversicherung. Nur kostenlos sind die nicht.

Unternehmer haben keine soziale Hängematte.

Deswegen bedeutet das amerikanische "undertaker" auch gleich was ganz anderes.

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@EnnoBecker

Wieder was gelernt. Wenn ich in UHESAH versterben sollte, weiß ich wenigstens, wen ich anrufen muß.

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@Privatier59

Auf den Anruf des P59 nach dem Tode bin ich gespannt. Das dürfte auch der Kirche neuen Stoff liefern.

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