Mietkürzung wg. Schimmel-was passiert, wenn Kürzung zu Unrecht erfolgte-einfach nachzahlen?

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5 Antworten

Jedenfalls sollte er den Kürzungsbetrag nicht verbrauchen ...;-)

Wenn der Gutachter als Schimmelverursachung schlechtes Lüften Deines Bruders feststellt, war´s das mit Mietkürzung. Er muss die zurückbehaltene Miete an den Vermieter überweisen und den Schimmel auf eigene Kosten beseitigen.

Wer hat eigentlich den Gutachter beauftragt? Dein Bruder oder der Vermieter? Schlimmstenfalls treffen ihn auch noch die Gutachterkosten.

So ohne Weiteres darf der Vermieter wegen einer Mietkürzung nicht kündigen - selbstverständlich nur, wenn diese dem Vermieter rechtzeitig schriftlich angekündigt wurde.

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Die angelaufene Summe der verminderten Miete sollte man sich deponieren, da man oft damit rechnen kann, zu Unrecht gekürzt zu haben.

Liegt der Grund des Schimmels bei Deinem Bruder, zahlt er den Betrag der Mietkürzung, die dauerhafte Beseitigung des Schimmels, sowie meist auch die Kosten des Gutachters aus seiner Tasche.

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Eigentlich ist der Ablauf klar:

  1. Mieter erkennt Mangel (Schimmel) und meldet das unverzüglich dem Vermieter mit der Bitte um Abhilfe (Mangelbeseitigung). Zur unverzüglichen Mängelanzeige ist der Mieter auch verpflichtet!

  2. Mieter kürzt Miete für die Zeit des Mangels (ab Melde-Datum bis Beseitigungs-Datum) um X%

  3. Vermieter beauftragt Gutachter die Ursache zu finden und Handwerker die Ursache und den Mangel abzustellen und geht in Vorleistung

  4. Wenn der Gutachter num zum Schluss kommt, dass der Mangel ausschließlich auf mangelde Lüftung zurückzuführen sei, stellt der Vermieter ALLE kosten dem Mieter in Rechnung. Auch die "Kosten" der Mietkürzung, was dann aber das kleinere Problem ist.

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Ich glaube kaum, daß eine Minderung zurecht oder zu unrecht zu einer Kündigung führen kann. Es muss lediglich die Miete nachgezahlt werden, wenn feststeht, daß der Mieter daran Schuld ist. Zudem kann dann noch der Mieter den Gutachter bezahlen.

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