Mietkautionskredit vs. Mietbürgschaft

4 Antworten

Natürlich müssen die Gebühren über die gesamte Zeit in der die Bürgschaft besteht auch gezahlt werden.

Dafür muss man eben das Geld nicht hinterlegen.

Es läuft aus, wenn die Bürgschaft zurück gegeben wird, also wenn man aus der Wohnung auszieht, oder meint man will lieber das Geld hinterlegen und so die Bürgschaft frei wird.

Unter http://www.mietkautionsbuergschaft.de/finanzierung.html wird das Thema ganz ansprechend aufbereitet. Ich finde es immer noch recht komplex, aber für dich mag es hilfreich sein. :)

Lieber Boom, leider keine objektive Vergleichstabelle, die Du Feeny empfiehlst. Eher eine Seite mit Schönmalerei für Kautionsversicherungen. Hier mal eine Tabelle, welche genau das Gegenteil beweist: http://www.mietersparstrumpf24.de/mietkaution-kredit-oder-buergschaft/ Übrigens die einzige die ich im Netz gefunden habe, welche eine genaue und ausführliche Berechnung ausweist. Habe mir die Mühe gemacht und die Zahlen persönlich nachgerechnet. Ein Kredit ist tatsächlich günstiger als eine Bürgschaft. Tut mir leid, aber vielleicht solltest Du beim nächsten Mal selber rechnen und Dich nicht einfach auf die Zahlen anderer verlassen. Lieben Gruss - ist nicht böse gemeint ;-)

0

Einen speziellen "Mietkautionskredit" gibt es sich. Das sind normale Ratenkredite mit entsprechenden Konditionen die auch von der Bonität des Kreditnehmers abhängig sind.

Eine Mietkautionsbürgschaft muß man so lange bezahlen wie der Vermieter die Bürgschaftsverpflichtung in Anspruch nehmen kann, ggf. also über Jahrzehnte. So gesehen wäre es wahrscheinlich in der Tat billiger, die Mietkaution in bar zu zahlen ggf. unter Inanspruchnahme eines Kredits und diesen dann so schnell wie möglich zu tilgen.

Dass man mit Kautionsbürgschaft nicht des Vermieters Liebling ist und daher oftmals aus der Interessentenliste gestrichen wird, sei nur am Rande erwähnt.

Hat mein Vermieter das Recht die Mietkaution für eine Gardinenreinigung als Teil der Endreinigung ohne (festgestellte Mängel) einzubehalten?

Hallo, ich bin Ende Januar aus meiner Wohnung ausgezogen. Der Mietvertrag wurde mündlich im beidseitigen Einverständnis frühzeitig aufgelöst, da ich einen vom Vermieter akzeptierten Nachmieter präsentieren konnte.

Nun kam vor kurzem die böse Überrschung als der Vermieter knapp 500€ der Kaution einbehalten hat. Grund dafür ist eine von mir unterschriebene Extraklausel im Hamburger Mietvertrag. Dort heißt es: "Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die Kosten der Endreinigung durch eine Reinigungsfirma vom Vermieter zu begleichen."

Nun setzt sich die einbehaltene Summe aus 115€ Grundreinigung durch eine Gebäudereinigungsfirma und 374€ für eine Gardinenreinigung zusammen. Die Grundreinigung stelle ich nicht in Frage, ein ähnlicher Betrag wurde mir beim Einzug auch angekündigt. Die 374€ für die Reinigung der Gardinen ist mir allerdings ein dicker Dorn im Auge. Bei der Schlüsselübergabe wurden keinerlei Mängel / Verschmutzungen erwähnt oder festgehalten. Die Gardinenreinigung wurde standardgemäß durchgeführt heißt es vom Vermieter nun. Mir wurden also weder Mängel angezeigt noch hatte ich die Möglichkeit potentielle Verschmutzungen selbst zu beseitigen.

Nun die Frage, darf der Vermieter diese Art von Summen für eine Standardreinigung einbehalten? Und noch wichtiger, kann unter der im Mietvertrage genannten "Endreinigung" eine Gardinenreinigung mit einbegriffen sein obwohl nicht eindeutig genannt? Wie sähen meine Chancen bei einer potentiellen Klage aus?

Da ich mit derartigen Rechtsstreitigkeiten noch nichts zu tun hatte, würden mich noch die potentiell nächsten Schritte interessieren. Erstmal werde ich den Vermieter postalisch auffordern den Betrag der Gardinenreinigung komplett zurückzuzahlen. Was wären dann die nächsten Möglichkeiten sollte er sich weigern? Gibt es bezahlbare Beratungsmöglichkeiten die der Streitsumme gerecht werden?

Würde mich über jede Hilfe / Meinung freuen.

LG, Gunnar

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?