Mietkaution über Bankbürgschaft sinnvoll?

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ich halte es für sinnvoll, ausser man findet mit dem Vermieter eine andere Anlage als dieses langweilig verzinste Sparkonto für die Kaution. Das ist für mich Geld verbrennen pur.

Hier sind ein Paar Informationen

http://www.test.de/Mietkaution-Buergschaft-statt-Geld-1749293-0/

Die Konditionen sind nicht top, aber ok.

Eine Bankbürgschaft ist keine Mietkautionssparen. Und man verbrennt in beiden Fällen deutlich mehr Geld, entweder durch alljährliche Avalzinsen bei der Bank oder Provisionszinsen plus Kontoführungsgebühr beim der Kautionskasse :-(

Dann doch lieber eine langweilig verzinsliche Barkaution auf verpfändetem Konto, seien die Guthabenzinsen noch so gering :-)

G imager761

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Die Diskussion darüber macht nur Sinn, wenn der Vermieter eine Bürgschaft akzeptieren würde. Oftmals zieht er aber die Barkaution vor. Schön, dass Dein Vermieter Dir diese beiden Alternativen anbietet.

Die Bank läßt sich die Bankbürgschaft mit 1,5 % p.a. vergüten. Es handelt sich nicht um Zinsen, sondern um eine Provision oder Gebühr, die Du zu zahlen hast. In der Regel wird die Bürgschaftsgebühr jährlich im vorhinein erhoben. Dies hat später bei bzw. nach dem Auszug die Konsequenz, dass trotz etwaiger Reduzierung der Bürgschaftssumme (wegen teilweise Freigabe) die angefallenen Kosten nachträglich nicht reduziert werden. Du zahlst also die Bürschaftsgebühr für jedes angefangenen Jahr voll bis zur Rückgabe der Urkunde.

Der Gebührensatz von 1,5 % ist okay. Da ist nicht viel Abweichung nach unten möglich, wohl aber nach oben. Und es ist ja auch die Frage, ob Du woanders diesen Bürgschaftskredit überhaupt bekämst und wenn ja, zu welchen Provisionssatz.

Alternativ verlangen manche Banken eine Gebühr von x % p.a. (also bei Dir 1,5 %), aber mindestens y Euro pro Jahr. Dieser Mindestbetrag kann dann schon mal mehr kosten, also x % p.a. Manchmal ist eine Fixgebühr auch noch zusätzlich zu zahlen!

Wenn Du den Bürgschaftsbetrag auf Deinem (Tagesgeld)Konto hast, dann wäre die Alternative für Dich die Barkaution (hier ist der Verzicht auf Zinsen weniger teuer als die Bürgschaftsprovision). Wenn Du aber nicht den Betrag frei verfügbar hast, dann bleibt Dir kaum eine andere Wahl als die Kautionsbürgschaft. Eine Kreditaufnahme, um eine Barkaution zu leisten, wäre teurer. Aber manchmal willst und kannst Du die gegebene Bürgschaft auch später ablösen, nachdem Du Deine Barkaution aus dem vorhergehenden Mietverhältnis zurückbekommen hast.

Welche Bank finanziert derzeit Nachrangdarlehen bzw. deutlich mehr als den Immobilienkaufpreis ?

Bekannte von mir haben vor, ein Haus zu kaufen. Durch Heirat und eine neue Arbeitstelle ist das Einkommen mittlerweile halbwegs "ordentlich" (er ca. 2.000 EUR, sie 400 EUR + 200 EUR Unterhalt + 164 EUR Kindergeld = 2.764 netto / Monat). Bedauerlicher Weise sind keine Ersparnisse vorhanden. Die Immobilie ist indes ein Schnäppchen und kostet rund 100 TEUR. Da noch 2 Kredite abgelöst werden sollen, Renovierungsarbeiten anfallen und auch die Nebenkosten incl. Makler bezahlt werden müssen, braucht das Pärchen aber 130 TEUR. Ein Angebot der von-Essen-Bank liegt vor, ist aber mit einer Belastung von 7,73 % Zins nominal p.a. und 1,5 % Tilgung bei 5-jähriger Zinsfestschreibung deutlich zu teuer. Es gibt ein Institut, welches den reinen Kaufpreis finanzieren will - mtl. Belastung incl. KfW etwa 467 EUR. Die Hanseatic Bank hat wegen eines zu schlechten Schufa-Scores bei ihr einen Nachrangkredit abgelehnt. Hat jemand noch eine Idee ????

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Mietkaution - Exvermieter reagiert nicht

Ich habe von August 2000 bis Januar 2006 zur Miete gewohnt. Die Vermieterin war zunächst eine ältere Dame, die die Wohnungen für eine Erbengemeinschaft verwaltet hat. Im Laufe der nächsten Jahre wurde das Haus an einen Immobilienmakler verkauft, der stadtbekannt für "krumme Dinger" ist, man findet seinen Namen des öfteren in diversen Tageszeitungen weil er mit sagen wir mal unorthodoxen Methoden vorgeht und seinen Verpflichtungen als Vermieter selten nachkommt.

So kann es vorkommen, dass im Winter wochenlang die Heizung ausfällt und er nix macht, er Mietnomaden einziehen lässt und deren Vermüllung nicht beseitigt, so dass der ganze Keller voller Ratten ist etc pp.. Mietkürzungen interessierten ihn herzlich wenig und so zogen wir dann auch aus.

Die Kaution war damals in Form eines verpfändeten Sparbuchs hinterlegt worden, auf meinen Namen angelegt bei meiner Bank.

Nach dem Auszug wollte er die Kaution nicht rausrücken weil er meinte wir seien zu grossartigen Renovierungsarbeiten verpflichtet. Wir hatten da gerade erst 1 Jahr zuvor alles renoviert und Bad und Küche nochmals vorm Auszug gestrichen, obwohl wir das nicht gemusst hätten. Dann kam er mit angeblichen Forderungen irgendwelcher Nebenkosten. es hatte einen Wasserschaden im Keller gegeben und den wollte er auf alle Mieter umlegen. Haben wir natürlich nicht gezahlt.

Mein damaliger Mann hatte dann einen Anwalt beauftragt der Verwaltung zu schreiben und danach kam auch nichts mehr, keinerlei Forderung etc.

Letztlich wollte ich das Sparkonto auflösen, weil ich davon ausging, dass durch die Verjährung der Ansprüche des Vermieters das kein Problem darstellt. tuts aber doch. Sie brauchen eine Rücknahme der Verpfändung und das Buch.

Das Problem ist, dass der Ex-Vermieter nicht zu erreichen ist. Keine Mailadresse, Briefkastenfirma in der Innenstadt, nie jemand telefonisch zu erreichen, keine Reaktion auf Briefe etc..

Die Bank meinte ich müsse nun einen Rechtsanwalt einschalten. Das würde ich aus Kostengründen natürlich ganz gerne vermeiden. Ich frage mich ob sich die Bank da wirklich so quer stellen kann, wenn die rechtlichen Ansprüche des Vermieters eh verjährt sind. Oder liege ich falsch und das sind sie gar nicht?

Würde es nicht mehr Sinn machen Druck auf die Bank auszuüben? Oder kann ich das gleich vergessen?

Hinzu kommt, dass ich eh keinerlei Unterlagen mehr besitze weil mein Exmann alles mögliche einfach mitgenommen hat und wir gar keinen Kontakt mehr seit der Scheidung 2011 haben.

Alles doof. Aber ich will die 1400 Euro auch nicht so einfach in den Wind schiessen.

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