Mietkaution Klausel nicht gestrichen?

3 Antworten

Ich bin Vermieter.

Wenn im Mietvertrag steht, dass eine Mietkaution zu zahlen ist, dann steht im Mietvertrag auch die Höhe der Mietkaution.

Diese muss der Vermieter verzinst zurückzahlen. Sollte nach Anforderung problemlos klappen.

Es gehörte zu den Vertragspflichten Deiner Eltern die Miete zu zahlen, genauso wie es zu den Vertragspflichten gehörte die Kaution zu zahlen. Wenn nach 42 Jahren behauptet wird Deine Eltern wären dieser Verpflichtung nicht nachgekommen, müssen vom Vermieter nachvollziehbare Erläuterungen kommen.

z. B. Schriftverkehr von Deinen Eltern oder ein Aktenvermerk von vor 42 Jahren, dass auf die Eintreibung der Kaution verzichtet wurde.

Wieviel sollte der denn zahlen?

Außerdem, wenn Du was forderst, dann bist Du in der Pflicht, Nachweise wie Quittung oder ähnlich vorzuzeigen.

Viel Erfolg!

Wer Rückzahlung der Mietkaution fordert muss deren Zahlung nachweisen können.

Eine Vertragsklausel ist kein Zahlungsbeleg!

Der Vertrag ist aber zumindest ein Indiz, vielleicht sogar mehr. Dass nach 39 Jahren (durch die Erben) kein Zahlungsbeleg mehr aufzufinden ist, dürfte nicht allzu untypisch sein. Dazu sollte sinnvollerweise aber auch die exakte Höhe und die Art der Kautionsleistung geregelt sein.

Im Falle eines Bestreitens des Vermieters wäre das aber eher ein Fall für einen Anwalt, als für dieses Forum.

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@Answer123

Schon damals wurden Formularmietverträge verwendet und schon damals wurden die oftmals nachlässig bearbeitet und ausgefüllt. Das ist leider nicht einmal ein Indiz.

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@Privatier59

Das ist dann aber auch ein Problem des Vermieters. Wie gesagt: Sollen sich im Zweifelsfall die Anwälte drum kloppen. Eine klare und sichere Antwort wird es auf den Fall nicht geben.

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